Meditation bei Angst: Ängste loslassen statt bekämpfen
Angst zu haben ist in unserer Gesellschaft eher verpöhnt, als dass man dafür gelobt wird und gerade in unserer leistungsorientierten Welt ist für Angst gar kein Platz.
Daher wird man selbst schnell als schlecht eingestuft, wenn man ängstlich ist. So bezeichnen sich auch Kinder untereinander schon als „Angsthase“.
Vielleicht kennst du das auch aus deiner Kindheit oder Schulzeit? Wenn du mit anderen Kindern oder Jugendlichen unterwegs warst, die Mutprobe nicht bestehen konntest und dann als „uncool“ abgestempelt wurdest.
Solche Erinnerungen brennen sich tief ein.
Daraus entsteht ein falsches Selbstbild und daher wird Angst oft unterdrückt. Diese frühen Erfahrungen ziehen sich durch unser ganzes Leben, weshalb wir immer wieder versuchen unsere Ängste zu bekämpfen.
Was ich dir mit diesem Blogartikel zeigen möchte, ist:
Angst ist kein Fehler – sie ist ein Bewusstseinsmacher
Nach dem Lesen verstehst du, dass Angst etwas Gutes ist und nicht länger dein Feind.
Denn Angst ist einfach nur ein Signal deines Bewusstseins.
Wenn du weißt, wie du die Angst für statt gegen dich verwenden kannst, wandelt sich dein Leben ganz sanft.
Fangen wir mit dem ersten Geschenk an, das deine Angst dir offenbart.
Angst zeigt dir, wo dein Körper sich unsicher fühlt, wo alte Geschichten wirken, wo etwas festhält, das nicht mehr gebraucht wird.
Auch wenn die Angst schon sehr alt ist und du jetzt vielleicht nicht mehr weißt, wie sie entstanden ist, das macht nichts.
Wichtig für dich ist:
Angst entsteht oder entstand nicht, um dich zu sabotieren.
Sie ist dafür da, um dich zurück zu dir selbst zu führen.
Das ist schon das zweite Geschenk, das die Angst für dich hat.
Sie eröffnet dir einen Weg, den du vorher nicht gesehen hast, sie macht dich aufmerksam auf etwas, das gesehen werden darf.
Meditation bei Angst bedeutet deshalb nicht, Angst zu verdrängen oder „wegzumeditieren“.
Es bedeutet, ihr Raum zu geben, damit sie sich von selbst lösen kann.
Warum Angst sich nicht unterdrücken lässt
Angst lässt sich nicht kontrollieren. Nicht überspielen. Nicht wegdenken.
Je mehr wir versuchen, Angst zu unterdrücken, desto stärker meldet sie sich zurück.
Mit Angst ist es so wie mit Schmutz in einer zusammengerollten Yogamatte:
Wenn die Yogamatte auf den Boden gelegt wird, klebt an ihr der Dreck, der auf dem Boden lag. Wenn sie länger liegen bleibt, sammelt sich darunter Staub.
Also egal wie, durch irgendetwas wird die Yogamatte verschmutzt. So ist es auch mit dir und Angst.
Es passieren immer mal Situationen im Leben, die uns Angst machen und das ist völlig okay.
Der Schmutz kommt nicht zum Vorschein, solange die Yogamatte einfach da liegt.
Spätestens, wenn die Yogamatte wieder zusammen gerollt wird, was früher oder später immer passiert, aus unterschiedlichen Gründen muss sie den Platz wechseln, kommt der Schmutz durch das Zusammenrollen an die Oberseite.
So ist es auch mit der Angst, wenn du sie versuchst zu unterdrücken. Sie bleibt an dir kleben und sie kommt an die Oberfläche, wenn du sie nicht bewusst annimmst und wandelst.
Negative Gefühle loslassen: Warum Angst nicht durch Wegdrücken verschwindet
Negative Gefühle, dazu gehört auch Angst, verschwinden nicht durch:
- positives Denken
- Ablenkung
- „Reiß dich zusammen“-Strategien
Viele Menschen versuchen genau das. Und scheitern nicht, weil sie etwas falsch machen – sondern weil diese Ansätze das Gefühl unbewusst verstärken.
Warum Angst bleibt, wenn du sie kontrollieren willst
Angst entsteht nicht, weil „etwas mit dir nicht stimmt“.
Sie entsteht, wenn dein Nervensystem in Alarmbereitschaft ist und alte Gedankenmuster aktiv sind.
Wird Angst unterdrückt, speichert der Körper sie weiter.
Wird sie ausgelebt oder analysiert, bleibt sie im Fokus – und damit im System aktiv.
Das Ergebnis: Ein Kreislauf aus Gedanken, Emotionen und körperlicher Anspannung, der sich immer wieder selbst nährt.
Angst überwinden durch Bewusstsein – nicht durch Kampf
Angst lässt sich nicht „wegdenken“.
Sie löst sich, wenn du aufhörst, dich mit ihr zu identifizieren.
Genau hier setzt Meditation an – nicht als Technik zur Entspannung, sondern als Weg, Bewusstsein zwischen dich und deine Angst zu bringen.
Meditation hilft dir, den inneren Beobachter zu aktivieren:
Den Teil in dir, der wahrnimmt, ohne zu reagieren.
In dem Moment, in dem du erkennst:
„Angst ist da – aber ich bin nicht die Angst“ verliert sie an Macht.
Nicht durch Kontrolle, sondern durch Klarheit.
Meditation bei Angst: Der Perspektivwechsel, der wirklich etwas verändert
Meditation bedeutet nicht, Gefühle zu vermeiden oder ruhig sein zu müssen.
Es bedeutet, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und einen inneren Raum zu betreten, in dem du nicht mehr automatisch reagierst.
Wenn du deine Gedanken beobachtest, statt ihnen zu folgen, entkoppelt sich dein Nervensystem langsam vom Stressmodus.
Das ist der Punkt, an dem Veränderung möglich wird:
- mehr innere Ruhe
- weniger emotionale Überforderung
- ein Gefühl von Sicherheit im eigenen Körper
Angst muss nicht verschwinden, damit du frei bist.
Freiheit entsteht, wenn du ihr bewusst begegnen kannst.
Eine Meditation, die dich in den Beobachter-Modus führt
Wenn du lernen möchtest, deine Gedanken und Gefühle bewusst wahrzunehmen, ohne dich von ihnen mitreißen zu lassen, kann eine geführte Meditation dabei unterstützen.
In der Meditation „Werde zum Beobachter“ wirst du Schritt für Schritt von mir angeleitet, dich innerlich zu lösen – nicht von dir selbst, sondern von alten Mustern und automatischen Reaktionen.
Hier findest du die Meditation, wenn du diesen Weg für dich vertiefen möchtest
Negative Gefühle wollen nicht weg – sie wollen gesehen werden
Alle negativen Gefühle haben eine Funktion:
Sie lenken dich zurück zu dem, wer du wirklich bist.
Angst zeigt dir:
- wo du dich mit Gedanken identifizierst, die nicht wahr sind
- wo dein Körper Schutz sucht
- wo etwas Altes gehen darf
Eine negative Emotion taucht nur dann auf, wenn du bereit bist, frei davon zu werden.
Das ist der Wendepunkt.
So war es auch bei mir…
Meine Geschichte: Angst, Körper & der Wendepunkt
Als ich vor einigen Jahren beruflich überfordert war, zeigte sich meine Angst körperlich.
Ab diesem Zeitpunkt konnte ich sie nicht mehr verbergen, ich hatte:
- chronischen Husten
- starke Verdauungsprobleme (was sich durch wenig Energie bemerkbar machte)
- einen dauerhaft aufgeblähten Bauch (sichtbar!)
- Hautausschläge (im Gesicht, an den Armen)
- ständig wechselnde Beschwerden (Nagelpilz, Kniebeschwerden, Migräne, sehr stark Menstruationsbeschwerden)
Schulmedizin linderte Symptome, aber nichts löste die Ursache.
Also probierte ich alle möglichen Alternativen: Fasten, Ernährungsumstellung, Yoga, Akupunktur, spezielle Massagen, die mein Gleichgewicht wieder in Ordnung bringen sollten.
Nichts davon brachte langfristig etwas.
Bis mir ein Buch in die Hände fiel – und ich verstand:
Ich hatte das nicht „bekommen“. Ich hatte es gespeichert.
Unverarbeitete Angst, Trauer, Wut – festgehalten im Körper.
Nicht, weil ich schwach war.
Sondern weil ich sie nie wirklich gefühlt hatte.
Damals erlaubte ich es mir nicht, da ich ja funktionieren musste.
Ich traute es mich nicht, da ja jeder von mir erwartete, stark zu sein.
Und ich wollte es nicht sehen, da ich dachte, ich bin nicht normal, mit mir stimmt was nicht.
Der Wendepunkt: Gefühle annehmen statt verändern
Ich begann zu meditieren – anders als früher.
Nicht, um besser zu werden. Nicht, um mich zu optimieren.
Sondern um zu lernen, mich selbst anzunehmen.
Und dann geschah etwas Entscheidendes:
Die Angst ging nicht, weil ich sie loswerden wollte.
Sie ging, weil ich aufhörte, mich gegen sie zu wehren.
Angst überwinden durch Meditation – wie es wirklich geschieht
Angst verschwindet nicht durch Kontrolle.
Sie löst sich, wenn der Widerstand endet.
Gefühle sind Energie.
Und Energie will fließen.
Wenn du Angst:
- nicht benennst
- nicht analysierst
- nicht bewertest
sondern sie bewusst wahrnimmst, löst sich ihre Energie von selbst.
Dein Nervensystem beruhigt sich nicht durch noch mehr Denken, sondern dann, wenn du es dir selbst erlaubst.
Meine Einladung für dich
Wenn du das Gefühl hast, dass Angst oder innere Unruhe dich immer wieder zurückholen, obwohl du bereits vieles ausprobiert hast, dann ist das ein Zeichen – nicht deiner Schwäche, sondern deiner Bereitschaft, tiefer zu gehen und wirklich zu verstehen, was in dir passiert.
Atmen hilft dir dabei, aus dem ständigen Kreislauf von Gedanken und Gefühlen auszusteigen und zurück in einen Zustand von innerer Ruhe, Klarheit und Selbstvertrauen zu kommen.
Mein Geschenk an dich: Eine spezielle Atemtechnik, die dich innerhalb von 5 Minuten energetisiert und beruhigt – wirkt sofort und unabhängig von deiner mentalen Verfassung:
Die häufigsten Fragen zum Thema:
Meditation bei Angst: Ängste loslassen statt bekämpfen
1. Was hilft bei Angst wirklich?
Bei Angst hilft nicht Unterdrückung, sondern bewusste Wahrnehmung. Meditation bei Angst unterstützt dabei, Gefühle anzunehmen statt zu bekämpfen. Dadurch beruhigt sich das Nervensystem und die emotionale Anspannung löst sich auf natürliche Weise.
2. Kann Meditation Angst auflösen?
Ja. Meditation kann Angst auflösen, indem sie den Widerstand gegen das Gefühl beendet. Sobald Angst bewusst wahrgenommen und nicht mehr bewertet wird, verliert sie ihre energetische Ladung und klingt von selbst ab.
Eine spezielle Meditation, mit der du lernst, deine Angst selbst zu beobachten, findest du hier
3. Wie oft sollte man bei Angst meditieren?
Bei Angst ist regelmäßige, kurze Meditation sinnvoll. Bereits wenige Minuten täglich helfen, Gefühle bewusst wahrzunehmen und das Nervensystem langfristig zu stabilisieren.
4. Warum wird Angst stärker, wenn man sie wegdrückt?
Angst wird stärker, wenn sie unterdrückt wird, weil Widerstand die emotionale Energie bindet. Gefühle lösen sich nur dann, wenn sie zugelassen und nicht bekämpft werden.
5. Was bedeutet Angst loslassen wirklich?
Angst loslassen bedeutet nicht, sie aktiv zu entfernen, sondern aufzuhören, sich gegen sie zu wehren. Durch Annahme und Bewusstsein löst sich die Angst von selbst.
Angst sollte dich niemals davon abhalten, das zu tun, was du tun möchtest.
Mit meiner speziellen Atemtechnik beruhigst du dein Nervensystem in unter 5 Minuten und die Angst hat nicht mehr die Kontrolle über deinen Körper.
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Ich helfe dir, wieder in deine Kraft zu kommen, damit du dich beruflich und privat innerlich stabil fühlst und dein Leben bewusst so ausrichten kannst, wie du es dir wünschst.