Folge 37 | 25.07.2026
Das verrät dein Gesicht über dich | Gesichtslesen mit Dr. Julia Frank
Die Frage, die wir uns wahrscheinlich alle im Leben stellen: Wer bin ich – und was steckt eigentlich alles in mir?
In dieser DeepHeart Talk Folge habe ich Dr. Julia Frank zu Gast. Sie ist Coach für berufliche Neuorientierung, Gesichtsleserin (aus dem Team von Anne Fierhauser) und teilt mit uns eine faszinierende Methode der Selbsterkenntnis.
Wusstest du, dass dein Gesicht unglaublich viel über deine Persönlichkeit, deine verborgenen Talente, deine Fähigkeiten und deine echten Kompetenzen verrät?
In diesem Video erfahren wir, wie Face Reading (Gesichtslesen) funktioniert, wie 3 verrückte Zufälle innerhalb von 2 Wochen Julia zu dieser Methode gebracht haben und wie sie Gesichtslesen nutzt, um ihren Coaching-Kundinnen bei der Frage „Wer bin ich?“ zu helfen.
Das erfährst du in diesem Interview:
- Was dein Gesicht über deine verborgenen Talente, Stärken & Potentiale verrät
- Wie du die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ findest
- Wie Gesichtslesen bei der beruflichen Neuorientierung & Zukunftsplanung hilft
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Transkript
Willkommen zum DeepHeart Talk. Heute habe ich wieder einen Gast bei mir und zwar ist es die Julia Frank und was Julia macht ist super spannend und ja schön, dass du da bist Julia und stell dich gern mal vor. Danke für die Einladung erstmal. Ja, du hast mich ja schon vorgestellt bzw. stellen wir uns, glaube ich, äh oder stellst du mich im Gespräch dann vor? Tatsächlich ähm ich mache ganz viele unterschiedliche Dinge. Ähm bin einerseits Coach, bin Gesichtleserin. Ähm ich habe eine bestimmte ähm Breathwork Technik, die ich benutze. Ja, also ist ganz bunt bei mir in meinem Leben. Okay, gut, dann fangen wir mal mit einer Farbe an aus diesem bunten Leben und zwar das Thema Gesichtslesen. Ich finde es nämlich unglaublich spannend. Ich habe auch schon Erfahrung damit gemacht. Ähm ja, erzähl mal unseren Zuschauern oder Zuhörern, ähm was ist Gesichtslesen überhaupt? Was kann man sich darunter vorstellen? Also Gesichtlesen ist eine ururalte Technik, die sich quasi auf in allen Kulturen, in allen Regionen der Welt ähm entwickelt hat, die jahrtausende alt ist. Und wir lesen anhand von Gesichtsmerkmalen, von Strukturen, von Proportionen, ähm die Persönlichkeitseigenschaften eines Menschen, die in ihm angelegt sind. Okay. Das heißt, man kann auch, also kann man sagen, das Gesicht lügt nicht, also auch wenn man sich verstecken möchte. oder verstecken oder ver ja ver ähm wie soll ich sagen, anders verhalten möchte. Das Gesicht sagt die Wahrheit. Also das Gesicht sagt immer die Wahrheit, ne? Es sind bestimmte Dinge im Gesicht erkennbar. Also, wir können erkennen, wie ähm wie kommuniziert Mensch, wie geht jemand mit anderen Menschen um, ähm wie geht er mit Emotionen um? Welche Arbeitsweise bevorzugt er? Also diese dieser auch da Blumenstrauß, der ist sehr sehr bunt. Man kann sehr viele ähm Dinge im Gesicht erkennen, auch ähm also Dispositionen zu Krankheiten schon sehr sehr früh und zwar deutlich früher als sie im Labor nachweisbar sind. Ähm und es gibt tatsächlich auch noch Kulturen äh, die das nach wie vor sehr intensiv nutzen. Also in China ähm sitzt wahrscheinlich in jeder wichtigen Verhandlung auch ein Gesichtleser mit drin. Und bei uns ist aber dieses Wissen sehr ja in den in den Hintergrund geraten. Ähm und ja, wir sind jetzt dabei, dieses Wissen wieder wieder zu benutzen und in die Welt zu bringen. Okay. Wow. Ja, weil wenn ich mir jetzt vorstelle, okay, ich sehe dich, aber ich könnte jetzt nichts aus deinem Gesicht rauslesen, außer dass du strahlst und einfach ja aufgeschlossen bist. Aber ob das jetzt mit deinem Gesicht, also in deinem Gesicht geschrieben steht, das ähm ja, weiß ich ja jetzt gar nicht, wenn ich das so sehe. Also tatsächlich ist es so, dass wir alle Gesichtleser sind, ne? Wir haben ja auch dieses ähm ja, der erste Eindruck oder so. Das ist quasi ein Abgleich mit unserer inneren Datenbank. Und wir Gesichtleser, wir haben ähm für diesen Eindruck oder dieses Gefühl quasi eine eine Sprache gefunden. Kann man sich vorstellen wie eine Sprache. Das kann man lernen, da gibt’s Vokabelen, da gibt’s eine Grammatik. Ähm und man verbindet diese Dinge miteinander und dann ähm ja kommt am Ende eine sehr sehr detaillierte Persönlichkeitsanalyse raus. Also wir schreiben viele Seiten, 20, 25 Seiten über eine Person, bevor wir sie lesen. Ähm das ist schon, das geht schon sehr ins Detail. Mhm. Und der züglichen Krankheiten finde ich interessant. Wie wie ist es erkennbar oder wie wie kann man sich das vorstellen? Ähm das ist ähm quasi so, dass bestimmte Bereiche im Gesicht ähm Projektionzonen von Organen sind und du am Zustand dieser dieser Bereiche im Gesicht quasi erkennen kannst, wie geht’s dem Innenleben, also dem zugehörigen Organ. ähm ist tatsächlich auch alles andere als leicht, ne? Ähm ich ist auch nicht mein Fachgebiet. Also ich ich lese das nicht, es sei denn, es springt mir wirklich was ins Gesicht, weil ich auch einfach kein medizinisches Wissen habe. Mhm. Ähm aber es gibt oder es gibt genügend Menschen, die das sehr sehr gut können und nutzen können. Und tatsächlich ist es einfach so, dass das früher Gang und Gebe war, dass man dass man den Blick ins Gesicht genutzt hat, ne? Da gab’s diese ganzen Diagnosetechniken noch nicht. Das heißt, die die frühen Heiler oder die Bader oder was das auch immer ähm ja unterschiedliche Menschen waren, die sich mit ähm Krankheit beschäftigt haben, die haben tatsächlich diesen Blick ins Gesicht auch genutzt. Mhm. Okay. Und Heilpraktiker tun das ja auch heute noch. Entschuldigung, jetzt habe ich Ja, macht ns. Alles gut. Ja, ist spannend. Das würde ja aber auch andersrum bedeuten, jemand hat jetzt z.B. irgendeine Nahrungs Unverträglichkeit oder irgendeine Disbalance im Körper, irgendwas funktioniert nicht so gut und er würde das beheben, dann würde man das ja, also das Gesicht würde sich ja dann auch entsprechend verändern. Das Gesicht verändert sich immer, ne? Wir denken so, wir wir bleiben gleich. Tatsächlich habe ich neulich ein Foto gesehen von mir, von jetzt und von vier Jahren. Ähm, das ist Wahnsinn, was sich tut. Also die Gesichtsstruktur ändert sich, die Gesichtsform ändert sich. Ähm, also man kann, wenn man sehr achtsam in den Spiegel schaut, diese Veränderung auch wahrnehmen. Ja. Mhm. Ja, ich habe das tatsächlich letztens gedacht, als ich ein Foto von mir gesehen habe, ich weiß nicht mehr, wie alt das war, aber schon länger her. Ach, genau. Aus me auf mein Personalausweis, da hat man ja mal Fotos, die sind so uralt und dann dachte ich, ich habe ganz anderes Gesicht irgendwie mittlerweile und ja, das erklärt das dann ist interessant. Ja, so habe ich das noch nicht betrachtet und es ist ne, wir kommen, wir kommen mit klar mit einer gewissen Genetik auf die Welt, aber unser Leben und das was wir tun und was uns wieder fährt, verändert quasi unser Gesicht und zwar ein Leben lang. Mhm. Aber das bedeutet ja dann auch, dass wenn ich jetzt mein Gesicht lesen lass und ich ähm krieg so Schwachstellen aufgezeigt oder halt irg Defizit, nen ich es mal, dann weiß ich ja, okay, voll gut, weil dann kann ich daran ansetzen, dann ist es mir bewusst. Also ist nicht mehr so, dass ich denke, ich habe irgendwie eine Schwäche im Leben und kann bestimmte Dinge gar nicht tun. Ähm und wenn ich sie weiß, dann dann kann ich ja erst handeln. Also, das ist ja richtig spannend einfach so fürs Bewusstsein, fürs Okay, hier stehe ich, hier möchte ich eigentlich hin. Äh, was ist noch dazwischen? Ähm, du hast vorhin gesagt, dass du auch mit Breathwork arbeitest. Wie verbindest du diese zwei? Ähm, tatsächlich ist die ist die Verbindung mein Coaching. Ich starte jetzt mal damit, weil das das ist, was das verbindet. Ich habe eine spezielle Karrierestrategie Coaching Methode ähm gelernt, die Kompetenzenbilanz, die tatsächlich eine, ich glaube sogar die einzige Methode ist, die wissenschaftlich untersucht worden ist anhand von tausenden von Coaches ähm und ganz klar belegt ist, was für positive Effekte die hat, weil die Menschen einfach äh proaktiver ihr Leben gestaltet haben. Sie wussten, was für Kompetenzen sie haben. Sie wussten, wo es hingehen soll. Und diese Kompetenzenbilanz, die die stellt quasi drei verschiedene Fragen. Wer bin ich, was kann ich und was will ich? Und dieses Wer bin ich? Ähm analysiere ich quasi mit dem Face Reading, weil ich dann die Informationen über eine Person bekomme, ohne dass sie mir und ich nenne es immer ihren Eigen, also die Dinge durch ihren Eigenfilter auftrückt, ne? Weil wir haben ja eine bestimmte Meinung von uns. Ähm und die geht durch diesen Eigenfilter und ähm den blende ich sozusagen aus, indem ich das Gesicht lese. Und deswegen tue ich das auch ganz am Anfang, bevor ich mit der Person überhaupt gesprochen habe, ähm anhand von Bildern und bin da vier, 5 se, je nachdem wie viel Stunden tatsächlich auch damit beschäftigt, dann die das Gesicht zu lesen. Und damit starten wir in das Coaching und damit habe ich die Frage beantwortet: Wer bin ich oder wer bist du? Also mein Gegenüber. Und ähm dadurch läuft man diese Kompetenzenbilanz, indem man ähm rausfindet mit einer ganz intensiven Biographiearbeit und Reflexionsarbeit ähm was die Person schon gemacht hat, was sie kann. Und das sind eben häufig Dinge ähm, die wir nicht so auf dem Schirm haben, weil wir das bewerten, was in unseren Zeugnissen steht, ne? Ich habe die und die Ausbildung gemacht und deswegen kann ich das und das. Und ähm Experten sagen aber mittlerweile, dass es bis zu 75% der Dinge der Kompetenzen, die wir im Alltag einsetzen, haben wir gar nicht in der Ausbildung gelernt, sondern im Ehrenamt, keine Ahnung, als Mutter. wo auch immer. Ähm und die machen wir sichtbar, also wir lesen quasi so zwischen den Zeilen und nicht nur das, was in in den fachlichen Abschlüssen steht. Das ist der zweite Step und der dritte Step ist ähm was will ich? Ähm und das ist eine ganz ganz spannende Frage, weil sich ganz viele Menschen da drüber überhaupt keine Gedanken machen, wie ich im Coaching immer wieder feststelle, ne? also dieses, wo soll es eigentlich überhaupt hingehen? Und äh mein Lieblingsspruch dazu ist, ähm wer nicht weiß, wo er hin will, braucht sich nicht wundern, dass er ganz woanders rauskommt. Mhm. Ähm und ja und da gehen wir im Coaching drauf ein und daraus ergibt sich ein ganz konkreter Fahrplan ähm wo es denn hingehen soll und welche Schritte ich dafür einleiten muss. Ähm bei mir ist es sehr auf den Beruf bezogen, also Menschen, die beruflich unglücklich sind, die sich umorientieren wollen. Mhm. Und dann gibt’s ja immer ja bestimmte Hemmnisse, ne, die die ein davon abhalten, dass man vielleicht den einen oder anderen Schritt dann doch nicht tut, ne? Also Beispiel, ich will in die Selbständigkeit gehen. Ähm ich habe Angst vor der Sichtbarkeit. Ähm das wä z.B. äh so ein so ein Hindernis, was mich davon abhält, dann wirklich in die Umsetzung zu gehen. Und das wiederum kann man mit dieser Hypnobreath Methode auflösen, weil die Hypnose zusätzlich zum Atmen verwendet. Das heißt, ähm, durch ein bestimmtes rhythmisches Atmen aktiviere ich den Parasympathikus und komme in diesen Zustand, in dem ich offen bin, für hypnotische Suggestionen und kann dann anhand eines Skriptes, was ich vorher erarbeite, was halt eben auf dieses Thema Münzt, ne, also dieses Hindernis adressiert, ähm das dann auch auflösen. Mhm. Und so schließt sich quasi mein Kreis, was ich in meiner Selbständigkeit tue. Ähm und das hat sich bei mir auch so Stück für Stück ergeben, ne? Das kam logischerweise nicht alles auf einmal und irgendwann war aber dann so das Gesamtkonzept da, was dann stimmig war, was funktioniert. Ähm ja, was total spannend ist und Spaß macht. Ja, es ist total spannend. Das klingt auch total spannend, ja, diese diese ganze Abfolge. Wenn du jetzt ein Menschen direkt so kennenlernst, ja, fängst du direkt an das Gesicht zu lesen, wenn du jemanden siehst? Nein, also ähm generell werde, also lese ich nur im Auftrag, ne? Ich werde beauftragt. Äh und dann lese ich ein Gesicht tief. Das ist das steht in unserem ähm Ehrenkodex drin, ne? Wir lesen nicht ungefragt, weil das ja schon auch ein ähm ja wie so einen Eingriff in also kein Eingriff, aber ich schaue mir ja die Persönlichkeit an und weiß ja gar nicht, ob die andere Person das überhaupt möchte, ne? Mm. Also da da waren wir schon diesen diesen Codex und sagen, nee, wir lesen nur im Auftrag. Und jetzt ist es aber natürlich so, dass wenn ich jetzt in irgendeinem Meeting sitze oder in der Straßenbahn oder wo auch immer, ähm wenn ich mir Menschen anschaue, dass mir dann doch das ein oder andere ins Gesicht schießt, ne? Also bestimmte Merkmale, die sehr auffällig sind. Ähm, dann ist es natürlich so, dass ich mir Gedanken da drüber mache. Hat ja, aber letztenendes keine Auswirkung auf mein Gegenüber, weil ich da nicht anfange und sage: „Hey, du auch übrigens, ne? Äh, weißt du schon ähm sondern ich bewahre das für mich.“ Ähm ja und deswegen greife ich quasi gar nicht beim anderen irgendwo an, wo er oder sie das vielleicht gar nicht haben möchte, ne? Ja. Ja, verstehe ich. Ja, das ist ja auch ähm ja wäre auch nicht angebracht bzw. wenn die Person das ja auch nicht kennt, die kann ja damit nichts anfangen und ja, dieses Bewusstsein ähm braucht ja auch jemand, der dann sagt, okay, gut, darauf lasse ich mich auch ein. Ist ja auch bei den anderen Themen so definitiv, ne? Das muss jemand wollen. Und ähm ich erlebe aber einfach immer wieder, wenn ich wenn ich Readings gebe, wie viel das mit den Menschen macht, weil ähm ich klar, ich habe mich vorbereitet anhand von Fotos und sitze ja dann aber zum verabredeten Termin einer erstmal wildfremden Person gegenüber, für mich nicht mehr wildfremd, aber für die andere Person. ähm und erzähle der zwei Stunden Dinge über die Persönlichkeit äh oder über die eigene Persönlichkeit. Und ähm das macht ganz viel mit Menschen, weil sie das Gefühl bekommen, gesehen zu werden. Und wenn dir das jemand sagt, der dich ja eigentlich gar nicht kennt, ähm dann hat es enorme Auswirkungen auf die Person. die können das sehr sehr gut annehmen. Mhm. Ähm weil sie wissen, dass es aufgrund ihrer Fotos quasi gelesen wurde und es ist eine total schöne Arbeit, ne? Mhm. Ja. Ja. Es ist nicht so, es ist nicht durch dein Filter, sondern es ist einfach durch die Merkmale halt sozusagen und nicht genau. Natürlich ist da mein Filter dabei, ne? M also Gesichtleser A würde wahrscheinlich von dem Buch Seite 1 bis 50 aufschlagen und ich dann halt vielleicht 40 bis 80 oder wie auch immer, ne? Also das Gesicht ist so ähm gibt so viele Merkmale, die man lesen kann. Da legt man natürlich seinen eigenen Mhm. Fokus Bilter mit rein, ne? Mhm. Aber ähm ja, es ist trotzdem es ist trotzdem eine Methode, die die irgendwie so ein bisschen unabhängig ist, ne? Mm. Ja. Ja. Ja. Und es jetzt auch nicht so, dass man sich drauf fokussiert, was ist schlecht oder so und das die ganze Zeit drauf, es geht ja positiv aus einem Menschen herauszuholen, damit der Mensch merkt, okay, wo habe ich vielleicht Fähigkeiten, die mir aber bisher verborgen blieben. Ja, also das ist ja und was ich auch einfach häufig erlebe ist ähm, dass es für viele Dinge, die die Menschen schon spüren, dass sie in sich angelegt sind, eine Legitimation gibt. Mhm. Weil man sich vielleicht häufig das nicht ja nicht zutraut oder nicht erlaubt manche Dinge zu leben. Und wenn ich das aber von außen gesagt bekomme, dann ist es ja wie so eine wie so eine Legitimation, die ich geben kann. Also häufig kommt so dann an. Ähm und die Menschen starten dann für sich loszugehen und manche Dinge einfach auch dann wirklich aus ihrem Werkzeugkoffer zu nehmen und auch zu benutzen, ne? Mm. M ähm ja und das ist was total schönes einfach. Ich habe jetzt gerade ein äh ein Feedback bekommen von einer, die ich gelesen habe vor einem Jahr ähm bei der ich ja visionäres Gedankengut äh gelesen habe unter anderem ähm die mir geschrieben hat äh nach diesem Face Reading ging eine Tür nach der anderen auf und sie hat jetzt schon zwei Drittel von ihrem Buch geschrieben. Mhm. Ja. Und ne, sowas ist wunderschön. und kann passieren einfach dadurch, dass dass dir jemand anders sagt: „Take das und das kannst du gut, ne?“ Mm. Ja. Was war so bisher deine neben der Erfahrung jetzt vielleicht auch noch ein richtig gute Erfahrung, mit der du gar nicht gerechnet hast, mit der ich gar nicht gerechnet habe? Also ich ich errech rechne überhaupt gar nicht mit diesen Feedbacks, ne? Also das letzte Woche, das war schon das war schon sehr besonders, weil das kam aus dem heiteren Himmel. Das ist ein Jahr her, ähm seitdem ich sie gelesen hatte. Ähm, also bei einer Person weiß ich, die hatte die hatte ein bestimmtes Merkmal im Gesicht, ähm was darauf hindeutet, dass sie die die ähm ja, die schweren Themen in ihrem Leben dazu nutzen soll, ähm ihr Wissen anderen Menschen weiterzugeben und die ähm ja, wieso so Schicksalsführer zu werden, ne? Also, dass man dass man durch das, was man selber erlitten hat, aber anderen so viel weitergeben kann. Und in dem Fall war das ein Tod eines Kindes. Ähm und die Person hat halt einfach oder ist diesen Weg angetreten zu sagen, okay, ähm das ist wahrscheinlich mit das Schlimmste, was man selber erleben kann, wenn man Kinder hat. Ähm und ich gebe aber diese Erfahrung anderen Menschen weiter und helfe anderen Menschen auf diesem Weg. Und das ist natürlich ein sehr sehr schweres Thema, aber es ist eine sehr sehr schöne Geschichte, die die schon auch besonders ist. Mhm. Ja. Ja. dieser eigene Schmerz, den darin das Geschenk zu erkennen. Genau. Ähm ist äh ja ist ja die komplette Entfaltung der Seele äh wenn man sich dafür öffnet. Das ist bedeutet natürlich Schmerz gerade bei sowas. ähm aber auch die komplette Erfüllung, also das was sich ja wahrscheinlich auch sehr viele Menschen wünschen äh und nicht haben. Und manchmal ist es, glaube ich, in dem Reading, ne, das geht an die zwei Stunden, das ist super viel Information, das wird zwar aufgezeichnet und und der der oder die gelesene kann es im Nachgang äh in Ruhe noch mal anhören, aber ich kriege immer mit, dass es manchmal nur ein Satz ist, den man gesagt hat in diesen zwei Stunden, der bei den Menschen was bewegt hat, ne? Mhm. Also so ein Satz, der irgendwie hilft, den Menschen über die nächste Hürde zu kommen. Mhm. Ja. Ja, das ist halt das Thema, wenn es ein so wir laufen so unbewusst durch die Welt zum Teil oder fokussieren uns ja auch oft nur auf das, was wir nicht haben, auf unsere Schwächen, da muss ich noch besser werden, das muss ich noch erreichen und sehen dadurch gar nicht, weil unser Filter so eingestellt ist oder verschwommen, dass wir gar nicht das sehen, was da ist. Und ähm ja, es ist gut, wenn es da was gibt, dass es einfach so aufdeckt. Ähm ja, ist echt hilfreich und spannend. Ja, das ist eine sehr sehr sehr wertvolle und erfüllende Arbeit und macht Spaß und wird nie langweilig, ne? Weil jedes Gesicht einfach anders ist. Ähm ja, äh es hat mich gefunden und äh erfüllt mich sehr. Du sagst gerade, dass jedes Gesicht anders ist. Es gibt’s trotzdem, also es gibt ja trotzdem, dass manche Menschen so gleich ticken oder bestimmte Eigenschaften haben, die gleich sind. Die sind dann auch im Gesicht komplett gleich oder? Also, es gibt ne jedes jedes Merkmal im Gesicht hat verschiedene Bedeutungen und ähm diese Bedeutungen, damit sie in der Persönlichkeit angelegt sind, müssen sich anhand mehrerer Merkmale im Gesicht zeigen. Mhm. Ähm und klar, es gibt natürlich Menschen, die die, ich sag jetzt mal, ähnliche Gesichtsmerkmale haben, vielleicht auch ähnliche Kombinationen, ähm wo man dann sagen kann, die ticken ähnlich, ne? Mhm. Aber letztenendes sind ja, also wir lesen da ja super viele Merkmale in einem Gesicht und die Kombination an sich von, ich weiß jetzt nicht, 30 Merkmalen oder so ähm die ist ja nie gleich, ne? Mm. Ja. Ja. Und dadurch ist es sehr sehr detailliert, was da am Schluss dann rauskommt. Mhm. Ja, spannend. Wenn man jetzt sagt, okay, mich interessiert es, aber ich will jetzt nicht irgendwie direkt so ein riesen Reading buchen, weil es vielleicht auch, ja, weil man vielleicht auch ein bisschen Angst davor hat, was da so auf dem Tisch kommt. Ähm gibt’s eigentlich auch irgendwie eine Möglichkeit, dann so mal reinzuschnuppern oder wie ähm kann man da so, weißt du, also ich meine so bei dem Thema Meditieren kann man sagen, okay, dann mach mal eine Meditation allein, bevor du dich irgendwie da von jemanden persönlich führen lässt. Man kann es ja für sich alleine machen. So, wie ist es jetzt bei dem Thema? Geht oder geht gar nicht? Ähm, geht auf jeden Fall, ne? Also, es gibt ganz ganz verschiedene Art und Weisen. Entweder ich kaufe mir Bücher ähm zu dem Thema und fange einfach im Selbststudium mit einem Buch an oder was ich gemacht habe tatsächlich ähm bei meiner Ausbilderin, der Anne Vierhauser, bei der ich das gelernt habe, die hat äh mittlerweile die größte Wissensammlung über das Gesicht lesen in ihrem Blog. Ähm der kost weiß nicht wie viel er mittlerweile kostet, 25 € im Jahr oder so. also jetzt nicht irgendwie viel ähm und hat dort weiß nicht 200 wie viel auch immer Artikel tatsächlich über einzelne Merkmale, über Gesichtsform, über das Gesichtlesen an sich. Und ich habe damals, als ich angefangen habe ähm mich mit dem Thema zu beschäftigen, diesen Blog für mich einfach durchgearbeitet. Das war super spannend, weil ich relativ lange auf den Termin warten musste, bis ich mein Faceing bekomme und habe die Zeit dann quasi genutzt, meine Neugier zu stillen und diesen Blog durchzuarbeiten. So habe ich begonnen und dann bieten wir natürlich Seminare an, ne? Die starten mit einem Basisseminar von zweieinhalb Tagen und nach diesem Seminar kannst du losgehen und Gesichter lesen und alles andere ist lebenslanges Lernen, ne? Mm. Und dann gibt’s natürlich Schwerpunktsinare noch, ne, jetzt gerade mit der Gesundheit oder so, aber du kannst nach diesem Basisseminar kannst du ja Menschen, die haben sich danach selbständig gemacht, ne? Okay. Und jetzt noch eine persönliche Frage. Als du dann das mit dem Blog gelesen hast, hast du wahrscheinlich zuerst dein Gesicht analysiert, oder? Also, was bei dir drin steht? Natürlich. Na klar, ne? Also, das war natürlich die Intention, sich selber besser verstehen zu können und ähm das Thema einfach besser kennenzulernen, weil es bei mir auch Zufälle waren, wie ich dazu gekommen bin. Ähm und dann habe ich natürlich gesucht ähm welche Merkmale stehen mir denn ins Gesicht geschrieben. Und das ist natürlich, ich sag jetzt mal erstmal nur ein kleiner Blick ins Gesicht, weil tatsächlich die Kunst des Gesichtlesers ist, das dann zusammenzubringen, ne? Also nur, weil ich ein Merkmal habe, ähm heißt es noch lange nicht, die Person ist so und so, sondern es geht um die um das Gesamtbild. Mhm. Ähm und es gibt ja auch Merkmale, die widersprüchlich sein können, die auch ähm vielleicht die Person widersprüchlich empfindet. Ähm und dann geht’s darum quasi das aufzudecken und zu sagen, das ist nicht einen Widerspruch, sondern es darf vielleicht auch einfach beides sein, ne? Mm. Ja. Ja. Was hat dich bei dir selbst erstaunt, was dir nicht bewusst war, also über dein Gesicht? Ähm, ich habe in meinem Reading gesagt bekommen, dass ich eine sehr, sehr kreative Person bin. Und ich habe oder bei mir war das Wort Kreativität belegt mit künstlerisch Bildermalen. Mhm. Und damit habe ich kann ich nicht, damit habe ich gar nichts am Hut. Ist auch nicht mein Interessensgebiet. Ähm und dann hat die Anne gesagt: „Ja, aber schau mal, ähm man kann doch auch kreativ Lösungen finden. Ähm ich war schon immer viel auf Reisen. Ähm da läuft auch nicht immer alles wie es soll.“ Ähm und das ist aber auch eine Kreativität, dann zu sagen, okay und jetzt geht’s gerade hier so nicht weiter, wie mache ich denn jetzt anders weiter? Und darum bin wiederum bin ich sehr gut. Und das war für mich so ein Aha Erlebnis letzten Endes ähm wo ich gemerkt habe, okay, da ist einfach ein Wort bei mir anders belegt, ne? Gefiltert und ich darf gefiltert. Genau. Und ich darf es ähm ich darf es neu belegen und ähm quasi mich dem öffnen, der Kreativität öffnen, die ich halt auf andere Art und Weise lebe. Das war so ein ein Ahaffekt im Reading, ne? wo ich danach dachte so, ah ja, stimmt eigentlich, das war viel zu viel zu eng, viel zu schmal gedacht, ne? Ja, genau. Also, man lernt dann sozusagen einfach andere Blickwinkel auch reinzunehmen von sich selbst und ähm Ganz genau. Ganz genau. Ähm ja, von dem, was man immer gedacht hat. So, das ist ja auch diese Bewusstseinsentwicklung sowieso, dass man merkt, okay, ich habe jetzt jahrelang so gedacht, war jetzt mir war okay, ist mir jetzt aber nicht mehr dienlich und wie kann ich jetzt das aus einem anderen Perspektive betrachten, was mir dann wiederum neue Möglichkeiten gibt? Ja, spannend. Ähm, ich hatte noch eine Frage, was mir gekommen ist, als du es erzählt hast, dass du das selbst erstmal alles gemacht hast. B gerade kurz überlegen. Ähm, genau. Du hast gesagt, das kam durch Zufälle, dass du mit dem Gesichtslesen dich beschäftigt hast. Was war denn der Zufall? Äh tatsächlich war es ähm es waren viele Zufälle, also genau genommen waren es drei Zufälle innerhalb von zwei Wochen. Ähm und zwar wurde mir halt einfach dieses Thema auf YouTube eingespielt, ne? Da wird ja immer irgendwie was angezeigt. ähm und zwar zwei verschiedene Podcasts über das Thema auch von ganz unterschiedlichen Menschen, obwohl ich davor noch nie mit diesem Thema in Berührung gekommen bin. Und dann ähm habe ich saß ich irgendwo im Wartezimmer und habe so eine Zeitschrift aufgeschlagen und dann gab es da einen Artikel über ähm die Antrittsdiagnostik. Das ist ein Bereich des Gesichtlesens, der sich eben mit mit Gesundheit, Krankheit äh beschäftigt. Und dann habe ich diesen Artikel gelesen und das waren irgendwie so geballt diese Zufälle auf in relativ kurzer Zeit, dass ich dann gedacht habe, so das ist doch ein total spannendes Thema und dann habe ich angefangen zu recherchieren, ne? Und dann kam eins zum anderen und dann war ich tatsächlich innerhalb kürzester Zeit einfach auch echt angefixt, ne? Mm. Und ähm es hat mich wie wie so getrieben, immer noch mehr darrüber zu erfahren und noch mehr darrüber zu erfahren und ja, gibt ja keine Zufälle im Leben, ne? Jetzt ist es mittlerweile ein sehr sehr sehr sehr wichtiger Bereich in meinem Leben und auch in meiner beruflichen Tätigkeit geworden. Ja. Ja. Wow. Cool. Cooles Hinzu. Hinzu. Genau. Ja. Okay. Gut. Ich habe keine Fragen mehr. Keine Fragen mehr? Dann lassen wir es doch einfach. Ich fand das sehr spannend, diese Okay, ich habe was entdeckt für mich und ich gehe dem einfach mal nach. Ich glaube, das ist das, was ja ist mir gerade so gekommen, weil mir ist es wichtig, dass ich am Ende von meinen deeper Talks auch unseren Zuhören Zuschauern etwas mitgebe. Und das ist mir gerade einfach so in den Sinn gekommen, dass wenn du irgendwas anschaust, wenn du irgendwas siehst und sagst, oh, da spüre ich, das zieht mich irgendwie dahin, dann schau mal hin und probier es einfach aus. Ja, und es ist ja nicht so, dass man direkt keine Ahnung ein Coachingbuch muss oder irgendwas, aber erstmal diesen kleinen Weg einfach, hey, da ist ein Impuls in mir, ich nehme etwas wahr und dem auch zu folgen und nicht dann direkt mit dem Kopf einzuschalten, ja, nee, das ist ja bestimmt voll der Quark oder so, sondern einfach mal offen zu sein, zu sagen: „Hey, cool, habe ich entdeckt, schaue ich mir einfach mal an, probiere es aus.“ Ähm ja, das äh kann kann lebensverändernd sein, manchmal. Genau. Ja. Ja. Ja. Ich glaube es eine schöne Quintessenz so von unserem Interview, dass es einfach zeigt so sei offen, probier Dinge aus. Das ist wahrscheinlich auch das Leben. Ja, schön, dass du da warst, Julia. Hat mich gefreut über das Gesichtslesen noch mal aus einer anderen Perspektive so zu erfahren. Äh, weil ich äh wurde gelesen von Anne vor ein paar Jahren, wie es jetzt wäre. Keine Ahnung, mein Gesicht. ganz anders wahrscheinlich, wie du auch erzählt hast. Ja, auf jeden Fall extrem spannend und ja, möchtest du abschließend noch etwas sagen? Ähm ja, glaube ich, also beim beim Gesichtlesen ist es ist es wichtig, glaube ich, einfach ähm offen zu sein, ne? und ähm nicht zu sehr an seinem Eigenfilter festzuhalten, sondern sich vielleicht auch das einfach mal anzuhören, was das gegenüber sagt, weil es gibt ähm häufig auch so diesen, ne, den Widerstand, ich will manche Dinge vielleicht auch gar nicht hören, äh und habe sie innerlich so verdrängt ähm aus welchen Gründen auch immer. Und ich glaube, da hilft einem da hilft einem einfach die Offenheit und einfach mal zuzuhören. Und manchmal kriege ich auch so das Feedback, äh ich habe das erst nach Monaten eigentlich wirklich verstanden, was du mir gesagt hast. Mm. Also, das darf auch wirken, ne? Das ist nichts, was man mal die zwei Stunden macht und dann abhakt, sondern es ist tatsächlich was, mit dem man sich auch immer mal wieder beschäftigen kann und ähm wo man in diesem zwei Stunden Gespräch dann auch vielleicht beim nächsten Mal schauen andere Aspekte ähm betrachtet, die man vorher vielleicht gar nicht wirklich wahrgenommen hat, ne? Ja. Ja, man nimmt’s dann wahr und die Seele ist dann dafür bereit, wenn wenn der richtige Zeitpunkt ist und genau dahingehen ist nichts umsonst, was man ausprobiert, sondern es entfaltet sich immer irgendwann im Leben und zeigt sich als das Geschenk sozusagen. Ja, ganz genau. Ja. Ja, dann schön, dass du da warst, Julia und bis bald. Bis bald. Danke. Tschüss.
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Disclaimer: Die bereitgestellten Inhalte sind ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keine therapeutische oder medizinische Beratung. Bei medizinischen oder psychischen Problemen solltest du stets professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Mehr Informationen hier.