Folge 36 | 20.07.2026
7 toxische Gedanken, die dich & dein Nervensystem im Dauerstress halten
Dauergestresst, weil der Kopf nie zur Ruhe kommt? Wenn du dir Pausen erst erlaubst, wenn wirklich alles erledigt ist oder du ständig gedanklich 10 Schritte voraus planst, steckt dein Nervensystem fest im Dauerstress.
In diesem Video entlarven wir 7 toxische Gedanken, die dein Nervensystem ununterbrochen in Alarmbereitschaft halten – und warum Disziplin und Härte dich nur noch tiefer in die Erschöpfung treiben.
Das erfährst du in dieser Folge:
- Warum dein Kopf dir vorspielt, dass Kontrolle Sicherheit bringt (dabei lügt er dich an!)
- Wie du mit Grounding, Abbremsen und dem Realitäts-Audit Dauerstress sofort unterbrichst
- 7 konkrete Ersatz-Sätze & einfache Praxis-Übungen zum Direkt Umsetzen
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Transkript
Gönnst du dir erst eine Pause, wenn alles erledigt ist, erwischst du dich abends auf der Couch, wie du gedanklich den nächsten Tag planst und hast du ständig das Gefühl, ich muss das jetzt noch eben schnell fertig machen. Wenn du einen dieser Sätze kennst, dann ist dieses Video jetzt genau das Richtige für dich und du bist damit nicht allein, aber dein Kopf lügt dich an. Wir glauben nämlich, dass diese Gedanken völlig normal sind, dass s einfach jeder hat und dass sie einfach nur da sind, um uns strukturiert zu halten. Und sie geben uns ja vermeintlich erstmal ein gutes Gefühl, dass wir alles unter Kontrolle haben, aber in Wahrheit ist das einfach purer Stress für deinen Körper. Warum? Weil dein Nervensystem ununterbrochen in Alarmbereitschaft steht. Also, es müsste ja jederzeit für etwas einspringen. Es könnte ja jederzeit etwas passieren. Und das sorgt dann dafür, dass du selbst, wenn du Feierabend hast oder zur Ruhe kommen möchtest, nicht zur Ruhe kommen kannst. In diesem Video zeige ich dir die sieben toxischen Gedanken, die dein Nervensystem tag für Tag im Dauerstress halten. Und noch viel wichtiger, ich gebe dir auch für jeden einzelnen Gedanken einen neuen Satz mit, den du in dir verankern kannst und auch eine Übung, die du sofort anwenden kannst, die du dann immer zur Hand hast, wenn dieser Satz mal wieder die Oberhand gewinnt. ähm und du es nicht schaffst, ihn ja dein Kopf leise zu bekommen, bleib unbedingt bis zum Ende dran, denn Gedanke Nummer 7 ist der gefährlichste von allen aufgrund der Welt, in der wir gerade leben. Und ich zeige dir dann auch, wie du diesen Gedanken in dir auflöst und du bekommst noch eine bestärkende Übung von mir mit, die du auch direkt anwenden kannst, damit du aus diesem Gedankenufelskreis einfach ausbrechen kannst und Ruhe in dir findest. Lass uns direkt mit Gedanke Nummer 1 starten. Gedanke Nummer 1 ist, ich gönne mir erst eine Pause, wenn wirklich alles erledigt ist. Und der Ersatzsatz, den du dir dann sagen kannst, ist ich bin wichtiger als meine Tod-Do Liste. Pause ist die Voraussetzung, damit ich die Energie habe und nicht die Belohnung. Es geht darum, dass du deinem Körper und deinem Nervensystem beibringst, dass es dass nichts passiert, auch wenn du mal ruhst. Und dazu ähm gibt’s folgende Übung. Z.B. du bist beim Wäsche zusammenlegen oder beim Spülen oder du arbeitest gerade an etwas und du nimmst dir mal bewusst 5 Minuten und lässt alles liegen und setzt dich dann hin und spürst mal in dein Körper rein, was passiert. Es geht darum, diese Unruhe im Körper aushalten zu lernen und damit deinem Nervensystem zu signalisieren, okay, es passiert nichts, auch wenn jetzt eine Aufgabe unerledigt ist. Und das kann sich anfangs ungewohnt anfühlen im Körper. Das ist völlig normal und dein Kopf versucht dich auch zu dazu zu bringen, wieder aufzustehen und dein Körper und es kann auch sein, dass du paar mal aufstehst, setzt dich einfach wieder hin. Also ich kenne es von mir selbst ähm dass ich dann in diesem Moment immer wieder aufstehen wollte. Und ich habe es gemacht, ich habe aufgestanden, bin aufgestanden und habe mich dann aber kurz danach einfach wieder hingesetzt. Ich habe einfach gesagt, okay, nein, ich mache das jetzt. Und ähm mit der Zeit lässt dieses Gefühl nach und in dir kehrt eine Ruhe ein, weil du diesem Reiz nicht mehr widerstehst und ähm dein Körper einfach merkt in der Nervensystem ist alles in Ordnung, es passiert nichts Schlimmes. Gedanke Nummer 2: Wenn ich mich jetzt nicht darum kümmere, bricht das größte Chaos aus. Und der Ersatzsatz, den du dir dafür sagen darfst, ist, ich bin ihm hier und jetzt sicher. Mein Kopf malt Katastrophen aus, um mich in Kontrolle zu halten. Und in diesem Moment, wenn dieser Satz kommt, dass du denkst, okay, wenn ich mich jetzt nicht sofort darum kümmer, dann bricht volles Chaos aus. Dann kannst du Grounding machen. Funktioniert folgendermaßen. Du orientierst dich an etwas im Raum. Also, das bedeutet, du konzentrierst dich auf drei Gegenstände in dem Raum, wo du bist, die sich für dich sicher anfühlen und sprichst sie laut aus. Also benennst sie, du sagst beispielsweise Lichtschalter, Glas, Schrank. Das sind jetzt die drei Gegenstände, die ich gesehen habe vor mir. Und du spürst gleichzeitig den Boden unter deinen Füßen und probier das aus. durch diese Verbindung, die du mit der Erde hast, kannst du dich dann jederzeit stabilisieren und dein Körper merkt, okay, ich kann mich selbst beruhigen, alles ist in Ordnung. Und durch die Konzentration auf diese Gegenstände ähm kannst du sozusagen diesen Katastrophenmodus, der gerade in deinem Kopf abläuft oder in deinem Körper, dem ziehst du den Stecker. Also dem nimmst du die Energie, weil du deinen Fokus auf etwas anderes lenkst und ähm nicht auf das, was ich gerade in deinem Kopf abspielt. Gedanke Nummer 3 ist so dieses, ich muss noch mal schnell einfach das fertig machen und den Ersatzsatz, den du dir dann sagen darfst ist, es gibt kein jetzt mal schnell eben noch, sondern ich nehme bewusst das Tempo raus. Eine Übung, die du da machen kannst, ist dich körperlich selbst auszubremsen. Und ähm ist am Anfang witzig, wenn man denkt so, okay, ich bin dann wie ein Roboter. Ähm, aber es geht darum, dass du bewusst langsamer dich bewegst, langsamer sprichst, du lässt die Schultern fallen, du atmest mal tief ein und aus und du bewegst dich langsamer. Ja, denk z.B. an 30% oder so. Du musst jetzt nicht in 90% verfangen zur Schnecke werden, aber du bewegst dich schon mal langsamer. Ja. Und ähm das signalisiert dein Nervensystem einfach so eine Art Entwarnung, weil du warst ja vor so voll im Hasselmodus und du musstest so voll schnell irgendwas sagen oder sprechen oder dich bewegen und damit signalisierst du deinem Nervensystem ja Gefahr. Achtung, pass auf, wenn du langsamer wirst, dann signalisierst dem, okay, es ist alles in Ordnung, es passiert nichts. Und ja, das wirkt anfangs komisch, aber bleib da einfach dran. Du mst wirst merken dann, wie du immer ruhiger bist. Gedanke Nummer VI ist, den du vielleicht haben kannst, ist, dass du denkst, dass nein sagen egoistisch ist. Und der Ersatzsatz, den du dann für dich implementieren darfst, ist Grenzen zu setzen. Macht mich nicht egoistisch, sondern verlässlich, weil ich schütze dadurch meine Standards. Und was du dafür machen kannst, ist dir ein strategisches Nein zu überlegen. Also, wenn du spürst, dass etwas dir zu viel ist und es dir halt trotzdem schwer fällt, nein zu sagen, aus Angst, dass du egoistisch wirkst oder dass du abgestempelt wirst als nicht belastbar genug, dann hilft dir eine kompetente Antwort zurecht zu solche Situationen. Also Job kannst du beispielsweise sagen, damit Projekt A im Zeitplan und in gewohnter Qualität fertig wird, kann ich die zusätzliche Aufgabe aktuell nicht übernehmen. Also, sollen wir jetzt Projekt A verschieben oder soll ich Aufgabe, die jetzt zusätzlich mir gerade genannt hast, an jemand anderen abgeben? So, damit wirkst du kompetent. Das signalisiert deinem Gegenüber, dir ist Qualität wichtig. Du möchtest deine Aufgaben in guter Qualität und mit guter Absicht ähm machen. Und du hast einfach diese Standards für dich, die du ähm ja einhältst und damit wirkst du sehr kompetent. Und privat kann es z.B. sein, dass jemand auf dich zukommt und sagt: „Ja, hast du heute Abend Zeit, das und das zu machen?“ Dann kannst du ja sagen, ja, ich bin heute Abend terminlich schon ähm komplett durchgetaktet und lass uns direkt einen Termin für nächste Woche machen, dann habe ich den Kopf frei dafür, dann können wir uns dem widmen. Und genau damit ist es genau das gleiche wie bei dem Job Thema. Du signalisierst deinem Gegenüber, dass du gewisse Standards hast, weil es dir wichtig ist, dass du einen Kopf frei hast für jemanden, wenn du ihm hilfst. Und ähm das signalisiert sowohl, dass du souverän bist, aber auch strukturiert und organisiert und einfach die beste Absicht hast für alle, weil jeder möchte dich ja in deinem vollen Potenzial und wenn du sagst, das volle Potenzial oder meine volle Kraft kann ich geben, dann hat die andere Seite auch mehr davon. Und wenn du das ähm erklärst, ähm fühlst du dich dadurch nicht egoistisch. Damit haben wir die ersten vier Gedanken schon mal aufgedeckt und auch die Übung und die Sätze dazu definiert. Und wenn du dich jetzt hier wiederkennst, dann abonniere gerne den Kanal. Hier bekommst du jede Woche konkrete Tipps, wie du dein Nervensystem regulieren kannst, wie es aus dem Alarmzustand rausholst, um wieder mehr Leichtigkeit und innere Ruhe im Alltag zu spüren. Lass also kurz ein Abo da und dann springen wir auch schon zum Gedanke Nummer 5. Gedanke Nummer 5 ist, ich plane lieber direkt zehn Schritte im voraus, um auch auf alle Eventualitäten, die eintreffen könnten, vorbereitet zu sein. Und der Ersatzsatz, den du dir hier sagen kannst, ist, ich bin im Hier und Jetzt sicher und die Zukunft löse ich dann, wenn sie da ist. Es geht darum, dass du Vertrauen schaffst. Wenn ich dir jetzt aber sagen würde, okay, vertraue dir einfach selbst, wenn der Moment kommt, dann wirst du schon richtig handeln. Ja, was macht dann dein Kopf? Dann denkt sie so, ähm, will ihr mich verarschen? Weil Vertrauen ist halt nichts, was du einfach auf Knopfdruck anknipsen kannst. Ja, also wenn dein Nervensystem seit Jahren auf Kontrolle gepolt ist und auf Gefahr, dann ist es einfach ein Prozess, der Zeit braucht. Ähm, daher geht’s jetzt erstmal in erster Linie darum, nicht sofort dieses Urvertrauen wieder zu spüren, sondern diesen Automatismus im Kopf erstmal zu unterbrechen. Und genau, wenn du halt merkst, dass du schon wieder so dran bist irgendwie drei Tage vorzuplanen und dann sagt einfach erstm, wenn dieser Gedanke kommt, so laut zu dir, ah okay, ich merke mein Kopf, der versucht wieder den Hellser zu spielen, damit er sich sicher fühlt. Und warum hilft das? Also, das hilft, damit du erstmal aus diesem Zukunfts Worstcase Trost Szenario rauskommst und zurück in die Gegenwart und du löst dieses Kontrollbedürfnis damit nicht sofort auf, aber du verhinderst, dass dein Nervensystem jetzt schon diese Hormone produziert für diese Katastrophe von Übermorgen, das dass du jetzt schon diese ähm Gefahr spürst und was nämlich halt dazu dann immer führt, dass du dich nie sicher fühlst und dass du auch in deiner Gegenwart keine Energie mehr hast. hast, weil du verbrauchst sie ja schon für eine Möglichkeit, die in der Zukunft eintreten kann und dann hast du gar nicht mehr die Energie, die Dinge zu tun, die du jetzt beeinflussen kannst, damit es in der Zukunft nicht passiert. Genau. Also da einfach ähm dich selbst so abfangen, wenn du merkst, da kommt so ein Gedanke, wo du wieder so vorausplanen möchtest, einfach zu sagen: „Hey, Kopf, willst du gerade wieder Hells her spielen?“ Und dann holst du dich damit in diesen gegenwärtigen Moment zurück, in den Moment, wo du etwas tun kannst, damit das beispielsweise nicht passiert, was du dir in diesem Horrorszenario ausmalen wolltest. Und Gedanke Nummer 6: ich muss immer stark sein und alles alleine hinbekommen. Und der Ersatzsatz, den du dir hier sagen darfst, ist ich darf Unterstützung annehmen. Hilfe zu brauchen ist kein Versagen, sondern es ist komplett menschlich. Ich kenne es selbst von mir, dass ja man würde ja dazu erzogen, stark zu sein, um unabhängig zu sein als Frau. Ja, ähm du brauchst keinen Mann oder du brauchst niemanden, du bist schon stark und diese Sätze sind auch hilfreich. Ja, und es ist auch gut stark zu sein, aber es ist auch gut und menschlich ähm zu merken, okay, wann brauche ich Hilfe? Und ähm du musst jetzt nicht sofort irgendwie alles abgeben und dass du dich so hilfsbedürftig fühlst, sondern es geht einfach zu merken, okay, wenn ich Hilfe bekomme im Alltag, dann ist es ein schönes Gefühl und ich werde dadurch aber nicht schief angeguckt. Also deswegen geht’s jetzt erstmal darum so Mikro Hilferufe zu üben, um dann mehr Hilfe annehmen zu können. Und im Alltag kann das einfach sein, dass du ähm statt dass du so etwas herunterschluckst, was dich mental ähm bedrückt aktuell, wo du sonst immer die Stärke gespielt hättest, dass du das einfach mal teilst. Also beispielsweise, du triffst äh auf eine Freundin oder dein Partnerabend und er fragt so: „Wie geht’s dir?“ Und sonst hättest du mal gesagt, ja, alles gut, halt viel zu tun, bisschen stressig. So, aber innerlich fühlst du was anderes. Innerlich merkst du vielleicht, oh, ich bräuchte jetzt einfach mal eine Umarmung oder jemand, der mir zuhört und dem ich mein Herz ausschütten kann. Ja, und dann sagst du: „Hey, ehrlich gesagt bin ich gerade ziemlich KO und ich bräuchte jetzt einfach meine Umarmung.“ Und das ist so eine Art Mini Hilferuf, ähm wo du das Gefühl bekommst, ich muss jetzt nicht die Starke spielen und so tun, als wäre alles gut, sondern ich darf jetzt mal Energie empfangen und Liebe bekommen. Oder ähm es geht darum jetzt mal so praktisch im Alltag, dass du einfach ähm jemanden darum bittest, dir etwas zu tun. Und das ist was ganz kleines, z.B., dass du sagst: „Hey, kannst du mir ein Glas Wasser bringen?“ Und am Anfang wird sich das auch ein gewund anfühlen, weil du ja denkst, ja gut, eigentlich könnte ich mir das Glaswasser auch selbst holen. Ja, also ich bin ja jetzt wohl jetzt nicht so eingeschränkt und doof oder hilfbedürftig, dass ich das nicht könnte, aber es geht darum, dass du deinem Nervensystem, deinem Körper beibringst. Hey, ich kann um Hilfe bitten und ich werde auch nicht direkt irgendwie komisch angeschaut, sondern ähm du merkst einfach durch diese kleinen Änderung, dass es nicht so ungewohnt ist, um Hilfe zu bitten, dass was ganz natürliches ist und dann nimmst du vielleicht auch wahr, dass dein Partner um Hilfe bittet und für dich ist ganz natürlich, dass du hilfst, weil du es sehr liebst ihm zu helfen und ähm aber auf der anderen Seite darf es genauso sein und dann fällt’s dir auch immer leichter auch Dinge abzugeben, etwas anzusprechen. wo du Hilfe brauchst, wo du dich vielleicht jetzt noch nicht getraut hast, weil du gedacht hast, es ist ähm ja, du wirkst dann irgendwie labil oder so. Deswegen so ist es aber nicht. Damit kommen wir zu Gedanke Nummer 7. Das der gefährlichste überhaupt, habe ich vorhin schon gesagt und der Gedanke ist, andere schaffen das doch auch ohne Probleme. Stell dich nicht so an. Und dieser Gedanke ist extrem hart, wenn man den zu sich selbst sagt. Und ähm genau den Ersatzsatz, den du dir hier in diesem Moment sagen darfst und auch sollst, ist ich vergleiche mein inneres Erleben nicht mit der Fassade anderer, weil jeder Mensch hat Herausforderung im Leben und oftmals sehen wir die einfach nicht bei anderen, weil wir ja nicht mehr inneres reinschauen können. Also, wir sehen bei anderen, dass alles perfekt läuft. Ähm wir sehen aber ja nur das Äußere. Wir können ja nicht nach innen schauen und wenn dann etwas so markellos aussieht und dann vergleichen wir uns damit und fühlen uns ja überhaupt nicht perfekt in dem Moment und dann fühlen wir uns dadurch minderwertig. Ja, und gerade durch Social Media, wo dann halb dargestellt wird, okay, ich bin zweifache Mutter, ich kriege den Haushalt gewup, habe noch drei Business und dann denkt man sich so, hä und ich komme schon mal nicht klar morgens auf aus dem Bett zu steigen und irgendwie Energie zu haben oder für meinen Partner mal 5 Minuten am Tag da zu sein oder whatever. Und ähm genau und gerade durch Social Media, wo halt das Gute oft dargestellt wird, ähm kommt dieses Gefühl noch erst recht in uns hoch und dann denken wir es, okay, stell dich nicht so an, mach jetzt weiter, funktionier jetzt, du kriegst das auch so hin, du musst nur hart genug arbeiten, diszipliniert sein. Und es ist aber so nicht, weil wenn du dich innerlich nicht gut fühlst und noch härter rannimmst, du bleibst weiterhin in dem Vergleich und das ist das gefährliche. So. Und auch wenn Social Media in die Richtung geht, ähm wo auch mal was Trauriges oder ja, was nicht so gut läuft bei Leuten dargestellt wird, ja, es geht schon mehr in die Richtung Offenheit und das zeigen. Es ist trotzdem wird dein System auch, wenn du sowas konsumierst, die einreden. Ähm ja, guck, die hat jetzt die Problem, aber die wuppt es ja trotzdem noch mega gut und dann fühlt sich dadurch noch schlechter. Ja, und auch mir passiert es hin und wieder, dass ich viel in Social Media bin, beruflich und dann sehe, wie es bei anderen läuft und so. Und dann darf ich mich selbst immer wieder daran erinnern, dass das Bild, dass ich jetzt gerade wahrnehme von dem, was ich sehe auf diesem Bildschirm, es ist nur eine Momentaufnahme einer Person. Ja, und es ist eigentlich egal, ob es im Internet ist, in Social Media oder auch im wahren Leben. Beispielsweise kommst im Kindergarten an und siehst die gestyte Businessfrau, die ihr Kind gerade abgibt und dann zur Arbeit fährt und denkst du: „Wow, krass, die hat’s gepackt.“ Du siehst nicht, wie es ihr innerlich geht. Du siehst nicht, was sie kostet und du weißt auch nicht, wie es mit ihrem Partner ist. Du du weißt gar nicht. Du siehst nur diesen Moment und denkst so krass, bei der Person muss ja laufen, so wie die gerade da steht und lächelt und kann alles Maske sein und ähm du weißt einfach nicht was los ist. Und oftmals ist es ja so, wenn wir dann mit Menschen reden, merken wir so, okay, ist doch gar nicht so, wie ich dachte. Und ähm das weißt du aber nicht immer. Und was aber auf jeden Fall hilft, ist sich da immer wieder mit sich selbst zu verbinden. Also das geht auch im Alltag. Ja, beispielsweise hast gerade ein Kind abgegeben, gehst ins Auto und denkst so: „Oh mein Gott, ey, bei den anderen läuft’s wieder und bei mir gar nicht.“ oder du kommst gerade aus einem Meeting raus und fühlst dich total überfordert, weil du wieder denkst, ey, die haben mir jetzt voll abgeliefert, ich habe voll abgelost beispielsweise. Und dann zieh dich einfach ein Moment zurück und dann leg deine Hand auf die Brust und atme ein paar mal tief ein und spür dein Herz und dieses Verbinden mit dir selbst, damit schenkst du selbst Kraft und Liebe. Und statt mit Härte zu reagieren, so wie du es die ganze Zeit gemacht hast. Es geht ja darum anders zu reagieren. Es geht darum, eine andere Lösung zu finden und eine andere Lösung zu etablieren, damit du dich wieder selbst stärkst und nicht in diesem Modus drin bleibst. Okay, ich muss einfach noch härter und noch mehr tun. Ähm, aber das bringt dich in dem Moment nicht weiter. Du brauchst Kraft und Liebe und dann kommt wieder dein Strahlen zurück, dein Lächeln und dann denken das vielleicht andere Leute über dich, aber du machst es nicht, damit andere Leute es über dich denken, sondern einfach nur für dich selbst. Genau so. Damit haben wir alle sieben toxischen Gedanken entlaft. Und jetzt interessiert mich noch, welcher dieser sieben Gedanken hast du am häufigsten im Kopf? Und ist es vielleicht die Nummer eins, dass du denkst, okay, erst wenn ich alle To-Doos erledigt habe, dann mache ich eine Pause. Oder es ist ähm Nummer fünf ähm dass du denkst, du musst so zehn Schritte vorausplanen oder vergleichst du dich schnell mit anderen, so wie jetzt äh der Gedanke Nummer 7, wodurch du dann halt noch härter zu dir selbst bist. Ja, was passiert dir am häufigsten? Schreib’s gerne in die Kommentare und dann gebe ich dir auch noch einen Tipp extra oben drauf, was ich in der Situation damals gemacht habe, als ich diesen Gedanken hatte. als es mir so ging und ich ja freue mich, wenn ich dir mit diesem Video helfen durfte und wenn du merkst, dass dein Kopf gar nicht mehr zur Ruhe kommt undter dein Nervensystem endlich mal aus dieser Alarmbereitschaft rausholen willst, dann hol dir mein kostenloses Ebook. Da ist auch eine SOS Audioübung mit drin, die dich einfach sofort ins hier und Jetzt zurückholt. Den Link findest du unten in der Videobeschreibung. Vergiss nicht, den Kanal zu abonnieren und dann sehen wir uns im nächsten Video.
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Disclaimer: Die bereitgestellten Inhalte sind ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keine therapeutische oder medizinische Beratung. Bei medizinischen oder psychischen Problemen solltest du stets professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Mehr Informationen hier.