DeepHeart Talk Podcast Folge 10 - 10 Jahre Yoga: Wie tägliche Praxis Körper, Geist und Emotionen verändert

Folge 10 | 21.12.2025

10 Jahre Yoga: Wie tägliche Praxis Körper, Geist und Emotionen verändert

In dieser Folge teile ich meine persönlichen Learnings nach über 10 Jahren Yoga: Wie diese Praxis mein Leben verändert hat und warum Yoga für mich mehr ist als Sport.

Du erfährst:

  • Wie Yoga Körper und Geist gleichzeitig trainiert – Meditation in Bewegung
  • Warum diese Praxis ein Schlüssel zu innerer Ruhe und Selbstverbundenheit ist
  • Wie du durch eine bewusste, kraftvolle Praxis innere Ruhe findest und deine Gelassenheit stärkst
  • Wie Yoga dich erdet und die Verbindung zu dir selbst stärkt
  • Welche Effekte Yoga auf dein Nervensystem, deine Emotionen und deinen Alltag hat

     

Diese Episode ist für dich, wenn du:

  • deinen Körper und Geist besser kennenlernen willst
  • körperliche Methoden für innere Ruhe und Selbstverbundenheit suchst

Machst du Yoga? Welche Art? Schreib mir gerne auf Instagram

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(00:00)
Hi, ich bin Lisa, zertifizierte Meditationslehrerin, und nehme dich hier mit auf meine Reise. Dich erwarten praktische Impulse, liebevolle Reminder und spannende Interviews, die dir helfen können, dich selbst besser zu verstehen und dein Leben bewusster zu gestalten.

Heute spreche ich über das Thema Yoga. Wenn du mich kennst oder mir schon länger folgst, dann weißt du, dass ich ein absoluter Yoga-Freak bin.

(00:27)
So kann man es wirklich nennen. Ich mache seit über zehn Jahren Yoga. Was Yoga mit mir gemacht hat – und vielleicht kann ich dich auch dazu inspirieren, Yoga einmal auszuprobieren – genau darüber spreche ich heute.

Wenn ich heute zurückblicke, dann ist das Erste, was ich spüre, dass ich ausgeglichener bin, innerlich ruhiger und mehr bei mir.

(00:48)
Und das war vor vielen Jahren, also vor über zehn Jahren, überhaupt nicht so. Ich war innerlich sehr unruhig, immer sehr aufgedreht und bin selten wirklich zur Ruhe gekommen. Ich musste immer irgendetwas tun. Für mich war es fast unvorstellbar, einfach einen Tag am Pool zu liegen, weil ich dachte, ich müsste jetzt etwas machen. Und wenn es nur Lesen war – aber ich konnte einfach nicht nichts tun.

Ich war innerlich so unruhig und hatte ständig das Gefühl, aktiv sein zu müssen.

(01:22)
Dann habe ich mit Yoga angefangen. Damals gab es noch Zeitschriften mit DVDs. Und auf einer dieser DVDs waren, ich glaube, drei Asanas – also drei Yogaübungen. Die habe ich ausprobiert.

Ich war immer neugierig auf neue Sportarten. Früher bin ich geritten, ich hatte auch eigene Pferde. Als ich dann mit dem Studieren angefangen habe, hatte ich kein Pferd mehr und bin aus dem Reitsport ausgestiegen.

(01:56)
Und dann stand die Frage im Raum: Was mache ich jetzt sportlich? Was macht mir überhaupt Spaß?

Und dann bin ich zum Glück auf Yoga gestoßen. Tatsächlich ist Yoga bis heute der einzige Sport, der gekommen ist und geblieben ist. Ich habe sehr viel ausprobiert, aber es gab nichts, was mich so gefesselt hat und auch nicht mehr losgelassen hat. Und ich glaube, das hat mehrere Gründe.

(02:25)
Zum einen liegt es daran, dass Yoga mich innerlich sehr ruhig macht. Es lässt mich immer wieder bei mir ankommen, es erdet mich. Und gleichzeitig bin ich in Bewegung. Es ist für mich ein unglaublich praktischer Sport, weil ich mich körperlich bewege, aber gleichzeitig auch mental Kraft schöpfe.

(02:51)
Im Reitsport war das ähnlich. Für diejenigen, die aktiv reiten, kennen dieses Gefühl vielleicht. Pferde geben einem ein sehr starkes Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. Es ist ein Lebewesen, mit dem man sehr viel erlebt. Es ist nicht einfach ein Sport, bei dem man danach seine Tasche packt und dann war’s das.

Dieses Gefühl habe ich immer gesucht – und im Yoga wiedergefunden.

(03:28)
Yoga kann dich körperlich an deine Grenzen bringen und gibt dir gleichzeitig extrem viel zurück. Während andere Sportarten eher kamen und gingen, wurde Yoga ein fester Bestandteil meines Lebens. Mir war lange gar nicht bewusst, wie lange ich das schon mache.

(03:49)
Irgendwann ist mir das aufgefallen, auch weil ich oft mit Maddie Morrison Yoga gemacht habe. Ich habe auch Yogakurse besucht, aber für den Alltag war Yoga zu Hause einfach praktischer – gerade auch während Corona.

Ich konnte es flexibel in meinen Alltag integrieren und genau dann machen, wenn es für mich gepasst hat.

(04:07)
Außerdem schwitzt man beim Yoga nicht unbedingt – das kommt natürlich auf die Art des Yoga und die Temperatur an. Aber insgesamt war es für mich sehr praktikabel. Ich habe teilweise sogar ein- oder zweimal am Tag Yoga gemacht, weil es mir so gutgetan hat.

(04:27)
Dabei ging es mir nie nur darum, beweglicher oder kräftiger zu werden. Das waren eher Nebenwirkungen. Klar, der Körper wird definierter – aber das Entscheidende war für mich das Mentale.

Wenn man sich wirklich bewusst auf die Asanas einlässt, ist Yoga unglaublich kraftvoll.

(04:51)
Yoga kann kraftvoll sein, es kann erdend sein, beruhigend sein. Ich habe Yoga auch genutzt, um inneres Selbstvertrauen aufzubauen oder um das Thema Loslassen körperlich auszudrücken – nicht nur mental.

Und ich glaube, genau deshalb bin ich so ein Yoga-Freak geworden. Weil es für mich körperliche Anstrengung mit geistiger Arbeit verbindet.

(05:24)
Das wollte ich dir einfach mitgeben als Impuls, Yoga vielleicht einmal auszuprobieren. Vielleicht entdeckst du Yoga für dich – oder vielleicht hast du es auch schon entdeckt und nutzt es als kraftvolles Werkzeug, um immer wieder bei dir anzukommen.

Yoga kann dir Kraft geben, dich stabilisieren, dir einen Raum schenken, in dem du einfach du bist, wachsen kannst, an deine Grenzen kommst und darüber hinaus.

(05:51)
Ich erinnere mich noch gut an fortgeschrittene Yogasequenzen. Da gibt es eine Bewegung, bei der man aus einer Vorbeuge in eine Liegestützposition springt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie alle Positionen heißen, aber für mich war das lange völlig unvorstellbar.

Ich habe mich immer gefragt: Wie soll das funktionieren? Wie kann ich aus einer komplett zusammengeklappten Position in eine gestreckte Liegestützposition springen – und das auch noch kraftmäßig schaffen?

(06:17)
Ich habe mir aber nie den Anspruch gesetzt, das sofort können zu müssen. Ich habe ganz bewusst mit Anfängeryoga angefangen und bin Schritt für Schritt hineingewachsen.

Und tatsächlich war es erst letztes Jahr, dass ich diese Bewegung plötzlich konnte – ohne darauf fokussiert zu sein, ohne darüber nachzudenken. Es ist einfach passiert.

(06:45)
Das zeigt auch etwas ganz Wichtiges über Yoga: Yoga ist kein klassischer Sport. Im Sport entsteht oft Vergleich. Und genau das mag ich so am Yoga.

Beim Yoga bist du bei dir. Selbst wenn du in einer Gruppe bist, geht es nur darum, was auf deiner Matte passiert – nicht darum, was jemand anderes kann.

(07:21)
Natürlich kommt manchmal der Vergleich: Warum ist jemand beweglicher? Warum sieht es bei jemand anderem anders aus? Und dann lernst du Schritt für Schritt, das loszulassen.

Du lernst: Dein Körper ist dein Körper. Er hat andere Erfahrungen, eine andere Struktur. Und ab dem Moment, in dem du das akzeptierst, hört der Vergleich auf.

(07:39)
Ich habe fast zehn Jahre gebraucht, um wirklich nicht mehr zu vergleichen. Aber als ich an diesem Punkt war, bin ich über mich hinausgewachsen.

Plötzlich konnte ich diese Bewegung, von der ich dachte, sie sei für mich unmöglich. Nicht, weil ich stärker geworden bin durch Zwang, sondern weil ich mir selbst vertraut habe.

(08:03)
Vertrauen ist so entscheidend. Ohne Zwang und ohne Vergleich geschieht Entwicklung oft ganz von selbst.

Und genau das trainiert Yoga: das Innere zusammen mit dem Körperlichen. Man wächst durch sich selbst – und das ist unglaublich kraftvoll.

(08:51)
Ich wünsche mir einfach, dass du Yoga vielleicht einmal ausprobierst. Oder wenn du schon Yoga machst, würde mich interessieren: Welche Art von Yoga praktizierst du?

Wenn du magst, schreib mir gerne auf Instagram. Ich freue mich immer, von dir zu lesen und mich darüber auszutauschen. Für mich ist Yoga eine unglaublich spannende Praxis, weil sie das Mentale und das Körperliche so eng miteinander verbindet.

(09:18)
Egal, ob du schon Yoga-Fan bist oder es vielleicht noch wirst: Probier es aus, schau, was es mit dir macht. Denk immer daran, es ist dein Körper. Gib ihm Zeit, überfordere ihn nicht und lass es geschehen – ohne Vergleich.

Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei und wir hören uns in der nächsten Podcast-Folge.

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