Folge 19 | 13.02.2026
Zerdenken stoppen: Mit Leichtigkeit neue Entscheidungen treffen | Interview mit Sylvia Zimmerer
Du funktionierst, aber die Last wird immer schwerer? Erfahre, wie du das ständige Zerdenken stoppst und als selbstständige Frau und Mutter echte Klarheit & Souveränität gewinnst – ohne neue Disziplin-Regeln.
Du willst es allen recht machen. Du trägst die Verantwortung für dein Business, deine Kinder, deine Partnerschaft. Aber tief im Inneren fragst du dich: „Wie lange kann ich diesen Druck noch halten, ohne zusammenzubrechen?“
In dieser Folge graben wir tiefer. Dein Problem ist nicht mangelnde Organisation oder zu wenig Willenskraft. Oft ist es deine eigene „Tiefe“, die dich in die Analyse-Paralyse treibt – du zerdenkst alles, bis du handlungsunfähig bist.
Zusammen mit Expertin Sylvia Zimmerer entlarven wir, warum deine feinen Antennen dich oft mehr Kraft kosten als dein eigentlicher Job – und wie du das änderst. Wir sprechen darüber, wie du ein inneres Fundament baust, das deinen Erfolg und deinen Alltag wirklich hält.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
- Das Ende der Disziplin-Lüge: Warum dich „noch mehr Anstrengung“ nur tiefer in die Erschöpfung treibt.
- Raus aus dem Zerdenken: Wie du den Mechanismus hinter der Analyse-Paralyse verstehst und endlich wieder klare Entscheidungen triffst.
- Echte Souveränität: Warum die Entscheidung für dich selbst der Schlüssel ist, um nicht mehr nur wie eine Maschine zu funktionieren.
Hast du das Gefühl, (manchmal) kurz davor zu sein, die Kontrolle zu verlieren? Diese Folge zeigt dir, wie du die Kontrolle über dein Leben behältst.
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Transkript
00:01 Herzlich willkommen zum DeepHeart Talk. Mein Name ist Lisa und ich freue mich riesig, dass du heute wieder mit dabei bist. Heute habe ich einen ganz besonderen Gast bei mir. Wir sprechen über ein Thema, das so viele von uns bewegt: Warum wir uns eigentlich oft selbst im Weg stehen. Es geht um die unbewussten Blockaden, die uns daran hindern, unser volles Potenzial zu leben. Schön, dass du da bist, Sylvia Zimmerer.
00:25 Vielen Dank für die Einladung, Lisa. Ich freue mich sehr auf unser Gespräch. Es ist ein Thema, das tatsächlich jeden betrifft, egal wo man im Leben steht.
00:35 Absolut. Lass uns doch direkt einsteigen. Viele von uns kennen das: Man hat eine Vision, man hat ein Ziel, man möchte vielleicht im Business den nächsten Schritt gehen oder privat etwas verändern. Und dann, kurz bevor es richtig losgeht, passiert etwas. Man wird krank, man zweifelt plötzlich an allem oder schiebt die wichtigen Aufgaben vor sich her. Was passiert da psychologisch eigentlich in uns? Warum sabotieren wir uns selbst?
01:10 Das ist eine sehr spannende Frage und eigentlich auch die wichtigste Frage, um überhaupt in die Veränderung zu kommen. Im Grunde ist das, was wir als Selbstsabotage bezeichnen, aus Sicht unseres Nervensystems ein reiner Schutzmechanismus. Man muss sich vorstellen, unser Gehirn, speziell das limbische System, hat eine einzige Hauptaufgabe: unser Überleben zu sichern. Und Überleben bedeutet für das System biologisch gesehen erst einmal Sicherheit. Sicherheit finden wir immer in dem, was wir kennen – in der sogenannten Komfortzone. Jede Form von Veränderung, auch wenn sie noch so positiv ist, bedeutet für unser System erst einmal Unbekanntes. Und Unbekanntes wird vom Gehirn oft automatisch mit Gefahr gleichgesetzt.
02:15 Das heißt, unser Körper oder unser Unterbewusstsein versucht uns eigentlich zu schützen, auch wenn das Ergebnis für uns im Hier und Jetzt eigentlich eher hinderlich oder sogar total frustrierend ist?
02:30 Ganz genau. Nehmen wir ein Beispiel: Wenn wir sichtbarer werden wollen mit unserem Business, dann bedeutet das für das Unterbewusstsein im Zweifel: Oh, ich könnte kritisiert werden. Ich könnte abgelehnt werden. Wenn wir in unsere Stammesgeschichte schauen, bedeutete Ablehnung durch die Gruppe früher den sicheren Tod. Dieses alte Programm läuft immer noch im Hintergrund. Wenn wir also einen großen Schritt machen, schlägt das System Alarm. Wir bekommen Angst, wir fühlen uns plötzlich wahnsinnig müde oder wir fangen an, uns mit völlig unwichtigen Dingen abzulenken. Das ist dann diese klassische Aufschieberitis oder Prokrastination, wie man es heute nennt.
03:55 Das ist so wertvoll, das einmal so zu verstehen, dass es eigentlich eine wohlwollende Absicht unseres Systems ist. Aber wie kommen wir da raus? Viele meiner Klientinnen im DeepHeart Talk berichten mir, dass sie sich dann oft selbst verurteilen. Sie sagen: „Ich bin zu schwach, ich krieg es nicht hin, ich bin einfach nicht diszipliniert genug.“ Das macht es ja wahrscheinlich am Ende nur noch schlimmer, oder?
04:20 Definitiv. Selbstverurteilung ist in diesem Fall wie Öl ins Feuer zu gießen. Wenn wir uns selbst kritisieren, gerät das System in noch mehr Stress. Der erste Schritt zur Heilung oder zur echten Veränderung ist immer das Bewusstsein und vor allem das Mitgefühl für diesen Anteil in uns, der da gerade einfach nur riesige Angst hat. Man kann sich das vorstellen wie ein kleines Kind, das Angst hat, über eine dunkle Schwelle in einen dunklen Raum zu gehen. Wenn ich das Kind beschimpfe, wird es noch weniger gehen wollen. Wenn ich es aber an die Hand nehme und sage: „Ich sehe dich, ich merke, du hast gerade Angst, aber wir gehen da jetzt ganz langsam gemeinsam durch“, dann wird der Schritt plötzlich möglich.
06:15 Ein Punkt, den du vorhin kurz angesprochen hast, ist die Sichtbarkeit. Ich merke das ganz oft bei Frauen, die sich vielleicht gerade als Coach oder als Therapeutin selbstständig machen. Da ist diese ganz tiefe Angst: „Wer bin ich schon, dass ich das sagen darf?“ oder „Was denken die Nachbarn oder die ehemaligen Kollegen von früher?“ Woher kommt dieser extreme Wunsch nach Anpassung, der uns da so im Weg steht?
06:45 Das liegt ganz oft an unseren frühen Kindheitsprägungen. Wir alle haben als kleine Kinder gelernt, welche Verhaltensweisen uns Liebe und Anerkennung bringen und welche dazu führen, dass wir ignoriert werden oder dass wir gemaßregelt werden. Viele von uns wurden darauf konditioniert, immer brav zu sein, nicht zu laut zu sein, nicht zu sehr aus der Reihe zu tanzen. Das „Braves-Mädchen-Syndrom“ ist da ein ganz großes Stichwort. Wenn wir jetzt als erwachsene Frauen plötzlich laut sein müssen für unser Business, kollidiert das mit dem ganz alten Programm: „Sei leise und pass dich an, dann bist du sicher.“
08:25 Und diese Programme laufen meistens völlig unbewusst ab, richtig? Wir merken oft nur das Resultat, nämlich dass wir wie gelähmt sind und eben nicht handeln.
08:40 Ganz genau. Die Wissenschaft schätzt, dass etwa 95 Prozent unserer täglichen Entscheidungen und Handlungen vom Unterbewusstsein gesteuert werden. Nur 5 Prozent sind wirklich bewusstes Denken. Das ist auch der Grund, warum reine Willenskraft allein oft nicht ausreicht. Wir nehmen uns am ersten Januar vor: „Ab jetzt mache ich alles anders“, aber das Unterbewusstsein mit seinen 95 Prozent zieht uns einfach wieder zurück in die alten Bahnen, weil es dort die Sicherheit vermutet, die es so dringend braucht.
09:50 Wie können wir denn dann anfangen, diese 95 Prozent ein Stück weit umzuprogrammieren oder zumindest zu lernen, wie wir mit ihnen arbeiten können? Gibt es da eine Technik oder einen ersten konkreten Schritt, den man direkt im Alltag umsetzen kann?
10:00 Der allererste Schritt, und der klingt oft fast zu simpel, ist tatsächlich die reine Beobachtung ohne jede Bewertung. In dem Moment, wo wir merken, dass wir wieder in den Widerstand gehen oder etwas Wichtiges aufschieben, sollten wir nicht in diesen gewohnten Modus gehen und uns sagen: „Ich bin schon wieder faul“ oder „Ich bin einfach unfähig“. Stattdessen können wir innerlich einen Schritt zurücktreten und sagen: „Spannend, ich beobachte gerade, dass da ein Teil in mir ist, der sich offensichtlich gerade nicht sicher fühlt.“ Das allein verändert die gesamte Energie im Körper. Wir gehen weg von der inneren Anspannung und dem Kampf gegen uns selbst hin in eine neutrale Beobachterrolle.
11:15 Das ist ein sehr wichtiger Punkt, den du da ansprichst, Sylvia. Dieses reine Beobachten nimmt ja oft schon diesen ersten, ganz massiven Druck raus, den man sich selbst macht. Aber wie geht es dann konkret weiter? Wenn ich jetzt an diesem Punkt stehe und ich merke ganz deutlich: Okay, da ist die Angst, aber ich will trotzdem diesen nächsten Schritt gehen, ich will zum Beispiel endlich mit meinem Angebot in die Sichtbarkeit gehen. Gibt es da eine ganz konkrete Übung, die du in so einem Moment empfiehlst?
12:10 Ja, absolut. Eine Technik, die ich in meiner Arbeit sehr liebe, ist die direkte Arbeit mit dem Körper. Man muss verstehen, dass unser Körper diese alten Ängste und Erfahrungen speichert. Wenn wir eine Blockade spüren, dann sitzt die oft ganz physisch irgendwo – im Hals, in der Brust oder im Bauchraum. Ich empfehle meinen Klientinnen in so einem Moment oft, die Hand ganz bewusst auf diese Stelle zu legen, die Augen kurz zu schließen und tief genau dorthin zu atmen. Man kann diesem Anteil sogar eine Form oder einen Namen geben, um ihn ein bisschen von sich zu trennen. Das macht das Ganze greifbarer und weniger bedrohlich.
13:25 Das klingt für mich fast so, als würde man eine Art Beziehung zu seinen eigenen Ängsten aufbauen, anstatt sie wie gewohnt einfach nur wegdrücken zu wollen. Ich erlebe das im DeepHeart Talk auch oft, dass die Menschen zu mir kommen und sagen: „Lisa, ich will diese Angst einfach nur loswerden, sie soll weg sein.“ Aber wenn ich dich richtig verstehe, sagst du, dass das gar nicht das eigentliche Ziel sein sollte?
14:05 Ganz genau. Das ist ein großer Trugschluss. Wenn wir gegen die Angst kämpfen, dann verstärken wir sie nur, weil wir ihr noch mehr Aufmerksamkeit und Energie geben. Widerstand erzeugt immer nur noch mehr Gegendruck im System. Das eigentliche Ziel ist die Integration. Die Angst darf da sein, sie gehört zu unserer Geschichte, aber sie darf eben nicht mehr am Steuer sitzen und entscheiden, wo die Reise hingeht. Wir wollen erreichen, dass das erwachsene Ich – Lisa, in deinem Fall also dein bewusstes, heutiges Ich – die Entscheidungen trifft. Die Angst darf dann quasi wie ein kleiner Passagier auf dem Rücksitz mitfahren. Wir nehmen sie wahr, wir halten ihr vielleicht kurz die Hand, aber sie darf nicht mehr die Richtung vorgeben oder das Gaspedal bedienen.
15:50 Das Bild mit dem Auto und dem Passagier auf dem Rücksitz gefällt mir sehr gut, das ist sehr anschaulich. Oft fühlen wir uns ja leider eher so, als würde die Angst uns mit Vollgas irgendwohin fahren und wir sitzen gefesselt im Kofferraum und können gar nichts machen. Wenn wir jetzt mal spezifisch auf das Thema Business schauen: Viele Frauen haben ja nicht nur Angst vor dem Scheitern, sondern interessanterweise auch eine ganz große Angst vor dem finanziellen Erfolg. Da kommen dann Gedanken wie: Wenn ich viel Geld verdiene, dann bin ich vielleicht kein guter oder spiritueller Mensch mehr, oder ich verliere den Kontakt zu meinem Umfeld, weil die mich dann anders sehen. Hast du das in deiner täglichen Praxis auch oft?
16:40 Oh ja, das Thema Geld und Erfolg ist riesig und oft sehr schambesetzt. Das sind meistens ganz tiefe, kollektive Glaubenssätze, die wir da mit uns herumtragen. Wir haben über Generationen hinweg gelernt, dass Geld den Charakter verdirbt oder dass man für viel Geld extrem hart und bis zur Erschöpfung arbeiten muss. Wenn der Erfolg dann plötzlich leicht geht oder wenn man merkt, man nimmt jetzt wirklich viel Raum ein, dann schlägt bei vielen das schlechte Gewissen zu. Das ist im Kern wieder die Angst vor dem Ausschluss aus der Gemeinschaft. Man hat Angst, nicht mehr dazuzugehören, wenn man „anders“ oder erfolgreicher ist als das Herkunftsumfeld.
18:15 Ich glaube, das ist ein ganz entscheidender Punkt für viele, die hier heute zuhören. Diese innere Erlaubnis, wirklich groß sein zu dürfen. Dass es absolut okay ist, wenn wir erfolgreich sind und trotzdem ein liebevoller, herzlicher und mitfühlender Mensch bleiben. Dass sich das eben gerade nicht ausschließt, sondern im Gegenteil sogar ergänzen kann.
19:10 Absolut. Es ist ja sogar so: Je mehr wir in unserer vollen Kraft sind und je mehr Ressourcen wir haben – auch finanziell – desto mehr Gutes können wir ja in der Welt bewirken. Ein leerer Krug kann niemanden tränken. Wenn wir uns selbst aus Angst klein halten, dann dient das am Ende niemandem. Aber unser Nervensystem muss eben erst Schritt für Schritt lernen, dass dieses „Groß-Sein“ heute sicher ist. Das braucht Zeit, viel Wiederholung und vor allem viele kleine, positive Erfahrungen.
19:55 Und genau diese positiven Erfahrungen sammeln wir ja, indem wir eben anfangen, diese kleinen Schritte trotz der Angst zu gehen und zu merken, dass die Welt nicht untergeht.
20:00 Genau, es ist dieses Sammeln von Beweisen für unser Unterbewusstsein. Wir müssen dem System beweisen, dass die Katastrophe, die es projiziert, gar nicht eintritt. Wenn wir den Post absetzen, wenn wir das Video hochladen, wenn wir den Preis nennen, den wir eigentlich für unsere Arbeit haben wollen – und wir überleben es. Das ist das wichtigste Signal an unser Nervensystem.
21:15 Das führt mich zu einem Punkt, der mir im Vorgespräch schon so wichtig war. Wir reden oft über Mindset, aber du sprichst viel über das Nervensystem. Wo liegt für dich der entscheidende Unterschied? Reicht es nicht, wenn ich meine Gedanken einfach positiv ausrichte und mir Affirmationen sage wie: „Ich bin sicher“ oder „Ich bin erfolgreich“?
22:05 Das ist eine so wichtige Frage, Lisa. Mindset-Arbeit ist toll und sie hat absolut ihren Platz, aber sie setzt eben bei diesen 5 Prozent an, über die wir vorhin gesprochen haben – beim bewussten Verstand. Wenn dein Nervensystem aber im Überlebensmodus feststeckt, also im Kampf- oder Fluchtmodus, dann kommen diese positiven Affirmationen gar nicht im System an. Das ist so, als würde man versuchen, ein brennendes Haus neu zu streichen, während es innen noch lichterloh brennt. Wir müssen erst das Feuer löschen, also das Nervensystem beruhigen, damit das Mindset überhaupt greifen kann.
23:30 Das erklärt auch, warum viele Menschen sich nach Jahren der Persönlichkeitsentwicklung immer noch frustriert fühlen, weil sie zwar alles wissen, es aber im entscheidenden Moment nicht fühlen oder umsetzen können. Es ist also eine körperliche Ebene, die wir oft vergessen?
23:55 Absolut. Wenn dein Körper „Gefahr“ schreit, wird er jedes logische Argument deines Verstandes überstimmen. Deswegen ist die Arbeit mit dem Nervensystem, also die somatische Arbeit, der Schlüssel. Wir müssen dem Körper beibringen, dass Entspannung sicher ist. Viele Frauen, die ich begleite, sind so sehr an Dauerstress und das „Funktionieren-Müssen“ gewöhnt, dass sich wahre Entspannung für sie erst einmal bedrohlich anfühlt. Sie denken dann, sie seien faul oder würden die Kontrolle verlieren.
25:20 Das kenne ich von mir selbst auch sehr gut. Dieses Gefühl, dass man immer etwas tun muss, um seinen Wert zu beweisen. Wenn wir jetzt über das Thema Selbstwert sprechen – das hängt ja oft ganz eng mit diesen Blockaden zusammen. Wenn ich mich selbst nicht für wertvoll genug halte, dann werde ich mich ja auch immer wieder unbewusst bremsen, oder?
25:50 Ja, der Selbstwert ist das Fundament. Aber auch hier: Selbstwert ist kein Gedanke, sondern ein Gefühl von Sicherheit in sich selbst. Wenn ich tief in mir davon überzeugt bin, dass ich nur wertvoll bin, wenn ich leiste oder wenn ich mich anpasse, dann ist jede Form von authentischem Selbstausdruck ein Risiko für meinen Selbstwert. Dann schütze ich mich durch die Selbstsabotage davor, meinen vermeintlichen Wert zu verlieren. Es ist ein Teufelskreis.
27:15 Wie können wir diesen Kreis durchbrechen? Du hast vorhin die Hand auf der Brust erwähnt. Gibt es vielleicht noch eine andere kleine Alltags-Routine, um diesen Selbstwert auf der körperlichen Ebene zu stärken?
27:40 Eine sehr kraftvolle Sache ist das bewusste Feiern der kleinen Siege. Unser Gehirn ist von Natur aus darauf programmiert, das Negative zu fokussieren – das nennt man Negativ-Bias. Wir sehen immer nur das, was noch nicht klappt oder wo wir uns wieder im Weg gestanden haben. Wenn wir aber anfangen, jeden Abend drei Dinge aufzuschreiben oder uns bewusst zu machen, die wir heute trotz Angst getan haben, dann trainieren wir unser System auf Erfolg und Sicherheit um. Wir zeigen dem Unterbewusstsein: „Schau mal, wir haben uns getraut und es ist gut gegangen.“
29:05 Also weg von der Perfektion und hin zur Anerkennung des Prozesses. Das ist, glaube ich, ein riesiges Learning für uns alle. Dass wir nicht erst stolz auf uns sein dürfen, wenn wir das Millionen-Business haben oder völlig angstfrei sind, sondern schon für diesen einen mutigen Anruf oder den ersten Post.
29:35 Genau das ist es. Heilung und Wachstum passieren in den Nuancen, nicht in den großen Paukenschlägen. Es sind diese täglichen Entscheidungen für uns selbst und gegen das alte Programm.
30:00 Das ist ein so wichtiger Punkt, Sylvia. Wir warten oft auf den Moment, in dem die Angst weg ist, um dann endlich loszulegen. Aber eigentlich ist der Mut ja erst dann Mut, wenn die Angst noch da ist und wir es trotzdem tun. Ich möchte noch mal auf das Thema „Vergleich“ kommen. Gerade in der heutigen Zeit von Social Media schauen wir nach links und rechts und sehen all die Frauen, die scheinbar mühelos ihren Weg gehen. Das befeuert unsere eigenen Blockaden ja massiv, oder?
30:45 Absolut. Social Media ist ein riesiger Trigger für unser Nervensystem. Wenn wir scrollen, vergleicht unser Unterbewusstsein unser „Inneres“ – also unsere Zweifel, unsere Ängste, unseren unaufgeräumten Alltag – mit dem „Äußeren“, dem Schaufenster der anderen. Das kann das System sofort in einen Zustand von Mangel und Bedrohung versetzen. Wir fühlen uns dann klein und unbedeutend, und die natürliche Reaktion darauf ist oft der Rückzug. Wir hören auf zu kreieren, weil wir denken: „Es gibt schon so viele, die das viel besser machen.“
32:10 Wie schaffst du es für dich, oder was rätst du deinen Klientinnen, um da wieder bei sich selbst anzukommen? Wenn man merkt, man ist in dieser Abwärtsspirale aus Vergleich und Selbstabwertung gefangen?
32:30 Ich nenne das gerne „Digitales Fasten für das Nervensystem“. Wenn ich merke, dass ich mich nach zehn Minuten Instagram schlecht fühle, dann ist das ein klares Signal meines Körpers, dass meine Grenzen überschritten sind. Ein ganz konkreter Tipp ist: Folge nur Menschen, die dich wirklich inspirieren und bei denen du dich nach dem Anschauen der Inhalte motiviert oder ruhig fühlst. Wenn dich jemand triggert, dann hat das oft mit deinen eigenen Schatten zu tun, aber im ersten Schritt ist es völlig okay, auf „Stummschalten“ oder „Entfolgen“ zu klicken, um den eigenen Raum zu schützen.
34:15 Das Thema „Raum schützen“ ist ein schönes Stichwort. Wir haben im DeepHeart Talk auch oft Hörerinnen, die in einem Umfeld leben, das ihre Veränderung gar nicht so sehr unterstützt. Partner, Familie oder Freunde, die sagen: „Bleib doch lieber bei deinem sicheren Job, warum musst du dich jetzt so verändern?“ Das ist ja auch eine Form von äußerer Blockade, die uns dann innerlich ausbremst.
34:50 Ja, das ist eine der schwierigsten Hürden. Wir sind soziale Wesen und wollen dazugehören. Wenn unser Umfeld unsere Veränderung mit Angst oder Skepsis kommentiert, dann triggert das unsere tiefste Angst vor Ablehnung. Oft ist es so, dass die Menschen um uns herum gar nicht uns böse wollen, sondern sie haben selbst Angst vor der Veränderung. Wenn du dich veränderst, erinnert das die anderen daran, dass sie vielleicht auch feststecken. Dein Wachstum wird zum Spiegel für ihren Stillstand.
36:20 Das zu verstehen, hilft enorm, um nicht in den Groll zu gehen, sondern im Mitgefühl zu bleiben. Aber wie kommuniziert man das? Wie setzt man Grenzen, ohne die Menschen zu verlieren, die man eigentlich liebt?
36:45 Kommunikation ist hier der Schlüssel, aber eine Kommunikation aus dem „Ich“. Anstatt zu sagen: „Du unterstützt mich nicht“, könnte man sagen: „Ich merke, dass ich gerade sehr unsicher bin und ich brauche jetzt einfach jemanden, der an mich glaubt. Kannst du das für mich sein, auch wenn du meine Entscheidung vielleicht noch nicht ganz verstehst?“ Das nimmt den Vorwurf raus und lädt den anderen ein, Teil des Prozesses zu sein, ohne dass er die ganze Vision schon teilen muss.
38:15 Das ist ein sehr schöner Ansatz. Es geht also wieder um die Eigenverantwortung. Dass ich nicht erwarte, dass die Welt sich ändert, damit ich mich sicher fühle, sondern dass ich lerne, mir diese Sicherheit in mir selbst zu geben und sie klar zu kommunizieren.
38:40 Ganz genau. Eigenverantwortung ist das Gegenteil von Opferhaltung. Solange ich sage: „Ich kann nicht wachsen, weil mein Partner mich nicht lässt“ oder „weil der Markt gerade schlecht ist“, gebe ich meine ganze Macht ab. In dem Moment, wo ich sage: „Es ist schwer und ich habe Angst, aber ich entscheide mich für den ersten kleinen Schritt“, hole ich mir meine Macht zurück. Und diese Energie spüren die Menschen um uns herum auch. Oft verändert sich das Umfeld dann ganz automatisch mit, weil wir eine andere Klarheit ausstrahlen.
39:45 Wir kommen langsam zum Ende dieses Teils, aber ich würde gerne noch einen Punkt ansprechen: Die Intuition. Wie unterscheidest du zwischen einer Blockade, die mich aus Angst zurückhält, und einer Intuition, die mir sagt: „Stopp, das ist wirklich nicht der richtige Weg für dich“?
40:00 Das ist eine der am häufigsten gestellten Fragen überhaupt und gleichzeitig die Königsdisziplin. Der Unterschied zwischen Angst und Intuition liegt für mich primär in der körperlichen Qualität. Angst fühlt sich meistens eng, hektisch und laut an. Sie sitzt oft im Oberkörper, schnürt uns die Kehle zu oder macht den Atem flach. Angst will uns wegtreiben von etwas. Intuition hingegen ist eine ruhige, tiefe Gewissheit. Selbst wenn die Intuition „Nein“ sagt, fühlt sich dieses Nein oft weit und stimmig an. Es ist kein panisches Fliehen, sondern ein klares Wissen.
41:20 Also könnte man sagen, die Angst schreit, während die Intuition eher flüstert oder einfach nur „da“ ist?
41:40 Ja, das trifft es sehr gut. Die Angst nutzt oft Superlative: „Das wird eine Katastrophe“, „Du wirst alles verlieren“, „Alle werden lachen“. Die Intuition ist sachlich. Ein wichtiger Test ist auch: Wenn du dir vorstellst, du hättest den Schritt schon getan und alles wäre gut gegangen – wie fühlt sich der Gedanke an? Wenn da eine tiefe Freude und Erleichterung ist, dann war es die Angst, die dich blockiert hat. Wenn sich der Gedanke an das Ziel aber immer noch schwer oder falsch anfühlt, dann ist es wahrscheinlich deine Intuition, die dich warnen möchte.
43:10 Das ist ein sehr hilfreicher Kompass. Wir neigen ja dazu, im Kopf alles zergrübeln zu wollen, aber die Antwort liegt eigentlich eine Etage tiefer, im Körpergefühl. Ich möchte noch mal auf das Thema „Geduld mit sich selbst“ zurückkommen. Wir leben in einer Welt der schnellen Lösungen. „In drei Schritten zur Angstfreiheit“, „In fünf Tagen zum Traum-Business“. Das setzt uns ja zusätzlich unter Druck, wenn wir merken, dass unsere Heilung oder unser Wachstum eben nicht linear verläuft.
44:05 Absolut. Diese „Quick-Fix-Mentalität“ ist pures Gift für ein Nervensystem, das nach Sicherheit sucht. Echte Veränderung braucht Zeit, weil wir buchstäblich neue neuronale Bahnen im Gehirn anlegen müssen. Das ist wie ein Pfad im Wald, den man erst mühsam freitreten muss. Am Anfang wächst das Unkraut immer wieder nach, und man fällt in alte Muster zurück. Das ist kein Versagen, das ist Biologie. Wir dürfen lernen, den Prozess zu lieben, anstatt nur auf das Endergebnis zu starren.
45:30 Du sagst oft, dass wir „Meisterinnen im Aushalten“ sind. Dass viele Frauen so sehr daran gewöhnt sind, dass es sich schwer anfühlt, dass sie Leichtigkeit gar nicht mehr trauen. Wie öffne ich mich denn für die Möglichkeit, dass es auch leicht gehen darf? Dass Erfolg nicht zwangsläufig Kampf bedeuten muss?
46:15 Indem wir anfangen, Leichtigkeit als Übung zu betrachten. Wir dürfen uns fragen: „Wie würde ich diesen Schritt heute gehen, wenn es leicht sein dürfte?“ Oft bauen wir uns selbst Hürden ein, weil wir unbewusst glauben, dass nur das wertvoll ist, wofür wir gelitten haben. Das ist ein ganz tiefes kulturelles Erbe. Wir können anfangen, uns bewusst Momente der Leichtigkeit zu kreieren – und sei es nur für fünf Minuten beim Kaffeetrinken – und dem Körper beizubringen: „Schau mal, es ist sicher, wenn es mir gerade gut geht.“
47:45 Es ist also fast ein Umlernen von „Überleben“ auf „Leben“?
48:10 Genau so ist es. Viele von uns sind im Überlebensmodus steckengeblieben, obwohl im Außen eigentlich keine Gefahr mehr droht. Wir scannen ständig die Umgebung nach Problemen ab. Das Nervensystem auf „Empfangen“ und „Genießen“ umzustellen, ist ein aktives Training. Es geht darum, das Gute wirklich im Körper landen zu lassen. Wenn uns jemand ein Kompliment macht oder wenn uns etwas gelingt, neigen wir dazu, das schnell wegzuwischen. Stattdessen sollten wir innehalten und dieses gute Gefühl für mindestens 20 Sekunden wirklich im ganzen Körper spüren. Das baut die neuen Bahnen.
49:20 20 Sekunden – das klingt nach wenig, aber wenn man es mal ausprobiert, ist es doch eine bewusste Zeitspanne. Ich werde das heute auf jeden Fall direkt mal umsetzen. Sylvia, für alle, die jetzt das Gefühl haben: „Ja, genau da stehe ich gerade“, was wäre dein abschließender Impuls für diesen Abschnitt unseres Gesprächs?
49:50 Mein Impuls wäre: Sei dein eigener bester Freund. Wenn du merkst, dass du dir im Weg stehst, dann schimpf nicht mit dir. Atme tief durch, leg die Hand auf dein Herz und sag dir: „Ich sehe, dass es gerade schwer ist, und das ist okay. Ich bin trotzdem sicher.“ Das ist die Basis für alles andere.
50:00 Das ist ein wunderschöner Abschluss für diesen Gedanken. Ich möchte jetzt noch mal einen Schritt tiefer gehen in Richtung Umsetzung. Wir haben viel über das „Warum“ und das Nervensystem gesprochen. Wenn wir jetzt konkret über das Business reden – viele Frauen, die hier zuhören, haben tolle Visionen, aber sie scheitern an der Struktur. Sie verzetteln sich im Perfektionismus. Ist Perfektionismus eigentlich auch nur eine Form von Angst?
50:35 Absolut. Perfektionismus ist eigentlich die Angst vor dem Urteil anderer. Es ist der Versuch, unangreifbar zu sein. Wenn alles perfekt ist – die Website, das Produkt, das Wording – dann haben wir die Illusion, dass uns niemand kritisieren kann. Aber diese Perfektion gibt es nicht, und sie verhindert, dass wir echte Verbindungen zu unseren Kunden aufbauen. Menschen kaufen keine Perfektion, sie kaufen Echtheit. Sie kaufen Resonanz. Wenn wir uns hinter der Perfektion verstecken, nehmen wir uns die Chance, wirklich berührt zu werden und andere zu berühren.
52:10 Das bedeutet, wenn ich unperfekt starte, bin ich eigentlich viel näher an meinen Kunden dran?
52:25 Ganz genau. Verletzlichkeit ist eine Superkraft im Business, auch wenn wir oft das Gegenteil gelernt haben. Wenn ich zeige, dass ich auch mal einen Fehler mache oder dass mein Weg nicht immer nur steil nach oben ging, dann schaffe ich Vertrauen. Das Nervensystem der anderen merkt: „Ah, da ist ein echter Mensch, kein Roboter.“ Das entspannt auch das Gegenüber.
53:45 Ein Thema, das oft mit dem Perfektionismus einhergeht, ist die Angst vor Fehlern. Wir haben in unserer Gesellschaft oft so eine Fehlervermeidungskultur. Wie können wir das für uns im DeepHeart Talk umdefinieren? Dass ein Fehler nicht das Ende der Welt ist, sondern vielleicht sogar ein notwendiger Wegweiser?
54:20 Wir dürfen lernen, Fehler als Datenpunkte zu sehen. Wenn etwas nicht so funktioniert hat, wie ich es mir vorgestellt habe, dann heißt das nicht: „Ich bin falsch“, sondern es heißt: „Diese Strategie hat nicht funktioniert.“ Das ist eine rein sachliche Information. Wir neigen aber dazu, den Fehler mit unserer Identität zu verknüpfen. Wir sagen nicht: „Ich habe einen Fehler gemacht“, sondern wir fühlen uns als „Versager“. Wenn wir diese Kopplung lösen, gewinnen wir eine unglaubliche Freiheit. Dann können wir experimentieren wie ein Wissenschaftler im Labor. Ein misslungenes Experiment ist kein Versagen, es ist eine Erkenntnis.
55:50 Das nimmt so viel Schwere aus dem ganzen Thema Selbstständigkeit und persönliches Wachstum. Wenn ich es als Spiel oder als Labor betrachte, dann darf ich ja auch neugierig sein. Neugierde ist ja eigentlich der Gegenspieler zur Angst, oder?
56:20 Ja, absolut! Neugierde und Angst können kaum gleichzeitig im selben Raum sein. Wenn wir neugierig sind, öffnet sich unser System. Wir gehen in den Entdecker-Modus. Ein kleiner Trick für den Alltag ist, das Wort „Ich muss“ durch „Ich bin neugierig, wie es wäre, wenn…“ zu ersetzen. „Ich bin neugierig, wie es wäre, wenn ich dieses Live-Video heute einfach mal mache.“ Das fühlt sich sofort leichter an als der Druck, abliefern zu müssen.
57:45 Das werde ich mir direkt aufschreiben. „Ich bin neugierig, wie es wäre…“ Das ist eine ganz andere Energie. Sylvia, wir haben jetzt viel über die innere Arbeit gesprochen. Was sagst du zu Menschen, die sagen: „Ich arbeite schon so lange an mir, aber im Außen ändert sich nichts“? Wo liegt da oft der blinde Fleck?
58:20 Der blinde Fleck ist oft, dass wir die innere Arbeit als Ersatz für das Handeln benutzen. Ich nenne das „Prokrastination durch Persönlichkeitsentwicklung“. Wir lesen das nächste Buch, machen den nächsten Kurs, gehen zur nächsten Therapie-Sitzung – aber wir gehen nicht raus und tun es. Die wahre Integration passiert im Handeln. Die innere Arbeit bereitet den Boden, aber die Pflanze wächst nur, wenn wir sie auch wirklich pflanzen und gießen. Manchmal müssen wir den Mut aufbringen, unvorbereitet loszugehen, auch wenn wir das Gefühl haben, noch nicht „geheilt genug“ zu sein.
59:45 Oh, das trifft den Nagel auf den Kopf. „Noch nicht geheilt genug sein“ – das ist eine Falle, in die so viele tappen. Dass man denkt, man müsste erst das perfekte Mindset haben, bevor man den ersten Schritt macht. Aber der Schritt heilt uns ja eigentlich erst, richtig?
DeepHeart Talk – Transkript Teil 7
1:00:00 Ganz genau. Das Handeln ist die Medizin. Wir warten oft auf das Gefühl von Sicherheit, um loszugehen, aber die Sicherheit entsteht erst durch das Gehen. Jedes Mal, wenn wir eine neue Erfahrung machen und merken, dass wir sie bewältigen können, schüttet unser System Vertrauen aus. Das kann man nicht herbeidenken, das muss man buchstäblich er-handeln.
1:01:25 Das ist ein kraftvolles Bild. Sylvia, wir kommen nun langsam zum Ende unseres wunderbaren Gesprächs. Wenn du das Ganze für unsere Hörerinnen im DeepHeart Talk noch einmal zusammenfassen müsstest – was sind die drei wichtigsten Säulen, um sich selbst nicht mehr so oft im Weg zu stehen?
1:01:50 Die erste Säule ist definitiv das Bewusstsein und das radikale Mitgefühl. Hör auf, dich für deine Blockaden zu verurteilen. Erkenne an, dass dein Nervensystem dich nur schützen will. Die zweite Säule ist die Arbeit mit dem Körper. Lerne, die Angst im Körper zu halten, statt sie im Kopf zu zergrübeln. Atme, spüre und gib dem Anteil Raum. Und die dritte Säule ist die Unvollkommenheit im Handeln. Geh los, bevor du dich bereit fühlst. Sei neugierig auf die Datenpunkte, die das Leben dir schenkt, und feiere jeden noch so kleinen Schritt.
1:03:15 Das sind drei so wertvolle Anker, die wir uns alle mitnehmen können. Ich merke selbst, wie viel ruhiger ich werde, wenn ich das so höre. Es nimmt diesen immensen Druck raus, perfekt sein zu müssen, bevor man überhaupt starten darf.
1:03:40 Das ist mein größter Wunsch für alle Frauen: Dass wir uns erlauben, menschlich zu sein. Dass wir verstehen, dass Erfolg und Angst keine Gegenspieler sind, sondern dass sie Hand in Hand gehen können. Wir dürfen mutig sein, während wir zittern.
1:04:30 „Mutig sein, während wir zittern“ – das ist ein wunderschöner Satz, den ich mir einrahmen möchte. Sylvia, wo können die Menschen mehr über dich und deine Arbeit erfahren, wenn sie jetzt sagen: „Ich möchte tiefer in die Nervensystem-Arbeit einsteigen und meine Blockaden wirklich an der Wurzel lösen“?
1:04:55 Man findet mich am besten über meine Website oder auf Instagram. Dort teile ich täglich Impulse zu diesen Themen. Ich biete auch Mentorings an, in denen wir genau diese somatische Ebene anschauen, um die Handbremse im Business und im Leben endlich zu lösen. Es geht mir immer darum, die Verbindung zum eigenen Herzen wiederherzustellen, denn dort liegt die wahre Kraft.
1:06:10 Vielen Dank, Sylvia. Das war ein so bereicherndes Gespräch für mich und ich bin sicher, auch für alle, die heute zugehört haben. Danke für deine Zeit, dein Wissen und deine herzliche Art.
1:06:35 Ich danke dir von Herzen für die Einladung, Lisa. Es war mir eine große Freude, hier im DeepHeart Talk dabei zu sein.
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