DeepHeart Talk Podcast Folge 15: Was KI mit uns macht – und wie wir dabei unsere Verbindung verlieren

Folge 15 | 09.01.2026

Was KI mit uns macht – und wie wir dabei unsere Verbindung verlieren

Was macht künstliche Intelligenz mit uns – als Menschen?

Diese Frage beschäftigt mich in letzter Zeit immer wieder.

Und ja: Ich nutze KI selbst. Sie kann hilfreich sein, strukturieren und unterstützen.

Trotzdem beobachte ich etwas auf uns zukommen, vor dem wir nicht wegschauen dürfen. 

Was das ist, erfährst du von mir persönlich in dieser knackigen Podcastfolge.

Wenn dich meine Gedanken berühren, freue ich mich, wenn du die Folge likest, bewertest oder teilst.

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(00:00)
Willkommen zum DeepHeart Talk, dein Podcast für mehr innere Ruhe und Balance im Leben. Hi, ich bin Lisa, zertifizierte Meditationslehrerin, und nehme dich hier mit auf meine Reise. Dich erwarten praktische Impulse, liebevolle Reminder und spannende Interviews, die dir helfen können, dich selbst besser zu verstehen und dein Leben bewusster zu gestalten.

(00:22)
Diese Podcast-Folge ist sehr spontan entstanden, einfach aus dem Bedürfnis heraus, über dieses Thema zu sprechen. Es geht darum, dass ich das Gefühl habe, dass durch KI Menschlichkeit verloren geht. Ich frage mich, was KI aktuell mit uns macht und was sie in Zukunft noch mit uns machen wird.

(00:48)
Einerseits macht mir das Angst, andererseits merke ich jetzt schon, dass wieder mehr Menschlichkeit zurückkommt und dass mehr Menschen das Ganze zum Glück hinterfragen. Ich möchte nicht sagen, dass KI etwas Schlechtes ist. KI ist per se nichts Schlechtes. Es kommt darauf an, was wir daraus machen. Mir ist einfach in letzter Zeit verstärkt aufgefallen, dass wir uns durch KI selbst verlieren.

(01:17)
Ich nenne mal ein Beispiel: Früher hat uns jemand eine Frage gestellt und wir haben sie beantwortet. Oder wir haben einen Post für Facebook geschrieben und ihn einfach gepostet, so wie wir gedacht haben. Heute habe ich das Gefühl, dass viele Menschen sehr unsicher geworden sind. Wenn man ihnen eine Frage stellt, ist es oft so, als müssten sie erst die KI fragen, ob sie das so rausschicken dürfen, ob sie das so posten können.
Es werden nur noch Gedanken in diese Maschine geworfen und sie soll es dann schön formulieren.

(01:54)
Aber geht es wirklich um perfekt formulierte Texte? Oder geht es darum, dass wir das mitteilen, was wir denken, fühlen oder was einfach echt aus uns herauskommt? Genau das unterscheidet uns doch voneinander. Jeder formuliert anders. Jeder bringt sich anders zum Ausdruck.

(02:24)
Es geht auch nicht darum, dass etwas falsch verstanden werden könnte. Jeder versteht sowieso, wie er möchte. Das Problem ist eher, wenn alles neutral oder allgemeingültig formuliert wird. Dann verkörpert es nichts mehr. Dann ist es austauschbar. Wo bleibt da unsere Einzigartigkeit?
Ich habe KI sowieso nie so ganz verstanden.

(02:49)
Ich nutze KI auch, weil sie hilfreich sein kann. Sie hilft manchmal, sich zu sortieren. Ich stelle auch selbst Fragen an die KI, um Klarheit zu bekommen. Aber die entscheidende Frage ist: Wofür nutzen wir sie?
Was mich sehr beschäftigt, ist, was das innerlich mit uns macht – vor allem mit unserem Selbstwertgefühl.

(03:28)
Ich habe das Gefühl, dass wir mittlerweile von uns selbst erwarten, perfekt zu sein. Wir nehmen uns keine Zeit mehr, uns so zu zeigen, wie wir sind, und auch etwas zu lernen. Es ist fast so, als wollten wir wie Roboter funktionieren. Aber das kann kein Mensch.
Wir sind nicht mehr bereit, Dinge zu lernen. Das sehe ich immer wieder beim Thema Meditation.

(03:51)
Viele sagen: „Ich kann nicht meditieren. Ich kann nicht ruhig sitzen. Das funktioniert nicht bei mir.“
Dann frage ich: „Was funktioniert denn nicht?“
Und dann kommen Antworten wie: „Ich will aufstehen und mich bewegen. Da sind so viele Gedanken in meinem Kopf. Ich fühle mich komisch.“

(04:09)
Ja, logisch. Weil du es nicht gewohnt bist. Und weil du nicht bereit bist, es zu lernen. Das mag hart klingen, aber genau darum geht es. Man darf Dinge lernen.
Früher war das normal. Kindern erlauben wir, sich Zeit zu nehmen. Wir sagen nicht: „Das kann doch nicht sein, dass du ein halbes Jahr brauchst, um laufen zu lernen.“

(04:32)
Wir machen keine KI-Anleitung für ein Kind und sagen: „Befolge das, dann kannst du laufen.“
Warum machen wir das dann mit uns selbst? Warum haben wir so hohe Ansprüche an uns, etwas sofort beherrschen zu müssen?
Warum setzen wir uns nicht hin und sagen: „Mich interessiert das. Ich gebe mir die Zeit, es zu lernen. Ich beschäftige mich damit.“

(04:49)
Stattdessen hören viele bei der kleinsten Hürde auf oder fangen gar nicht erst an – vor allem, weil sie keinen sofortigen Effekt sehen wollen.
Der Effekt kann sofort kommen, ja. Aber das größte Problem ist, dass sich die meisten Menschen selbst im Weg stehen.

(05:19)
Sie stehen direkt vor der Lösung, vor dem Effekt, den Meditation haben kann, und blockieren sich selbst mit Gedanken wie: „Das ist nichts für mich. Mein Körper will wegrennen.“

(05:37)
Dann bleib doch mal in diesem Moment.
Was meinst du, wie sich das anfühlt, wenn du deinen Körper überwindest und dich nicht mehr nur von deinem Körper oder deinem Verstand leiten lässt?
Dann kommst du wieder bei dir an. Dann öffnet sich eine Welt, die du vorher nicht kanntest.

(06:04)
Die meisten Menschen wollen erst die Welt sehen und sich dann öffnen. Aber so funktioniert es nicht.
Wir können nicht auf Knopfdruck Ergebnisse erwarten, wie wir es von KI oder von Bestellungen kennen, wenn wir uns selbst im Weg stehen.

(06:34)
Das ist, als würdest du sagen: „Ich bezahle erst, wenn ich die Leistung bekomme.“ So funktioniert es nicht.
Und vielleicht ist das auch ein Grund, warum wir glauben, dass persönliche Entwicklung genauso funktionieren muss.

(06:34)
In Wahrheit ist es andersherum.
Wenn du laufen willst, darfst du laufen lernen.
Wenn du meditieren willst, darfst du meditieren lernen.

(07:09)
Ich habe das Gefühl, dass dieser Perfektionsanspruch, dieser Hype um „alles sofort und perfekt“, uns nicht guttut.
Viele Menschen glauben, sie dürfen sich nicht mehr ehrlich, roh und so zeigen, wie es aus ihnen herauskommt. Dadurch entfernen wir uns immer mehr von uns selbst.

(07:36)
Das ist traurig.
Ich weiß nicht, ob andere Menschen das auch so sehen oder ob mir das einfach besonders bewusst ist.
Ich wollte das einfach teilen und dazu anregen, sich selbst zu hinterfragen: Wo laufe ich gerade hin? Tut mir das gut?

(08:14)
Nutze ich etwas nur, weil es alle anderen benutzen?
In welchem Maß möchte ich es nutzen? Wann tut es mir gut?
Das einzuordnen ist oft schwierig, weil wir so stark vom Außen geprägt sind.

(08:40)
Manchmal wissen wir gar nicht mehr: Ist das mein Gedanke oder der von jemand anderem? Denke ich das wirklich oder glaube ich, so denken zu müssen?
Was will ich wirklich?
Was ist in mir, das ruft?

(09:01)
Sich darauf einzulassen, wirklich in sich hineinzuhören, kann Türen öffnen.
Das ist wahrscheinlich der Schlüssel, um wieder zu sich selbst zurückzufinden: sich selbst wieder hören und wahrnehmen zu lernen.

(09:35)
Wenn wir wieder mit uns selbst verbunden sind, fühlen wir uns glücklich. Nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil wir einfach wir selbst sind.
Das wollte ich teilen, weil mir das so am Herzen liegt. Ich sehe, wie sich Menschen verändern, wie sich die Welt verändert und wie sehr wir uns danach sehnen, glücklich zu sein.

(09:01)
Wir sehnen uns nach Verbundenheit – und tun oft genau das Gegenteil.
Das ist traurig. Es geht darum, wieder aufzuwachen und zu erkennen, worum es wirklich geht. Was echt ist.

(09:35)
Wenn dir diese Podcast-Folge gefallen hat, teile sie gerne. Ich glaube, dieses Thema betrifft viele von uns.
Es würde so viel helfen, wenn mehr Menschen wieder sie selbst wären, denn daraus entsteht Verbundenheit und Echtheit in der Welt.

(09:35)
Das ist das, was wir brauchen und was viele Probleme lösen würde.
Wenn du das genauso siehst, teile diese Folge gern mit Menschen, die dir nahestehen.
Und ansonsten wünsche ich dir alles Liebe und wir hören uns in der nächsten Folge wieder.

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