DeepHeart Talk Podcast Folge 13: Rauhnächte & Jahreswechsel - Eine persönliche Reflexion, die Herzen öffnet

Folge 13 | 29.12.2025

Rauhnächte & Jahreswechsel: Eine persönliche Reflexion, die Herzen öffnet

Während den Rauhnächten herrscht eine besondere Energie: Ideal für eine sehr persönliche Podcastfolge, in der ich mit dir teile, was mir in unserer Welt fehlt.

Eine Podcastfolge ohne Konzept, ohne Struktur – dafür direkt aus dem Herzen.

In dieser Folge erfährst du:

  • Was die Nr. 1 Zutat für echten Wandel ist
  • Warum sich viele Menschen heute kaum noch trauen, Neujahrsvorsätze zu fassen
  • Was sich in mir in den Tagen vor dem Jahreswechsel zeigt
  • Wie sanfter Wandel wirklich geschieht – und welcher essenzielle Schritt dabei oft übergangen wird

Diese Folge ist eine Einladung, dich zu erinnern. Nicht an ein „besseres Ich“ – sondern an deine eigene Wahrheit.

Hör rein und finde heraus, welche Botschaft genau jetzt für dich gedacht ist.

Wenn du danach das Gefühl hast, mit mir in Verbindung treten zu wollen, erreichst du mich hier:
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(00:00)
Willkommen zum DeepHeart Talk, dein Podcast für mehr innere Ruhe und Balance im Leben. Hi, ich bin Lisa, zertifizierte Meditationslehrerin, und nehme dich hier mit auf meine Reise. Dich erwarten praktische Impulse, liebevolle Reminder und spannende Interviews, die dir helfen können, dich selbst besser zu verstehen und dein Leben bewusster zu gestalten.

(00:22)
Heute möchte ich darüber sprechen, was mich diese Woche sehr berührt hat, worüber ich mir Gedanken gemacht habe und was sich gerade zum Jahreswechsel in mir klärt. Vielleicht bleiben auch Fragen offen und mal schauen, was bei dieser Folge herauskommt.

(00:42)
Ich weiß nicht, ob du dich mit dem Thema Raunächte beschäftigst. Ich mache das seit ungefähr drei Jahren, dass ich mir in dieser Zeit bewusst Raum nehme. Gerade sind die Raunächte, eine Zeit, in der ich mir spezielle Fragen stelle, einerseits abschließe und andererseits neue Samen für das kommende Jahr setze. Das Thema Loslassen hat dabei einen sehr großen Stellenwert und das war auch etwas, das mich dieses Jahr sehr beschäftigt hat.

(01:17)
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber für mich ist Loslassen ein sehr großes Thema. Es hat viel mit Annahme zu tun und damit, sich selbst anzuerkennen, was da ist, was da sein darf und was ich zum Beispiel nicht brauche. Manchmal stehen wir uns selbst im Weg. Ich glaube, das ist dann der Fall, wenn wir uns dem verweigern, was da ist, wie eine innere Verweigerung.

(01:46)
Wir wollen nicht anerkennen, was da ist. Gleichzeitig halten wir aber auch sehr stark daran fest, indem wir denken: „Ich bin halt einfach so.“ Manchmal braucht es nur einen anderen Gedanken oder einen Menschen, der sagt: Warum musst du so sein? Nur weil du das jahrelang gedacht hast oder dein Umfeld das von dir erwartet hat?

(02:22)
Vielleicht hast du bestimmte Dinge nie hinterfragt. Gerade diese Zeit ist enorm hilfreich, um sich selbst zu hinterfragen und die eigenen Gedanken und Überzeugungen in Frage zu stellen. Manchmal helfen Fragen, die man gestellt bekommt oder die man sich selbst stellt.

(02:53)
Manche dieser Fragen lösen sich sofort. Andere bleiben offen und irgendwann, wenn man gar nicht aktiv darüber nachdenkt, kommt plötzlich eine Erkenntnis. Bei mir ist es oft so, dass diese Erkenntnisse in Rückzugsphasen entstehen, wenn ich sehr bei mir bin und weniger im Außen.

(03:23)
Diese Zeit bringt das gerade sehr mit sich. Das ist nichts Esoterisches oder Abgehobenes, auch wenn es oft so eingeordnet wird. Eigentlich ist es etwas ganz Natürliches. Es ist natürlich, dass wir loslassen und anerkennen. Das ist eine Form von innerem Wandel.

(03:53)
Oft wissen wir gar nicht, dass wir diese Fähigkeit besitzen, uns zu wandeln. Das betrifft auch Emotionen, die uns nicht dienlich sind, weil sie uns in der Vergangenheit festhalten und uns daran hindern, unsere Zukunft bewusst zu gestalten.

(04:16)
Mit diesen Emotionen dürfen wir uns auseinandersetzen und sie auflösen. Wichtig ist dabei zu verstehen, dass ein innerer Wandel Zeit braucht. Was mich oft stört, ist, dass in unserer Gesellschaft sehr viel mit Druck gearbeitet wird.

(04:43)
Ziele werden mit Druck erreicht. Man braucht Disziplin, Willensstärke, man muss etwas tun, um etwas zu erreichen. Das bedeutet nicht, dass wir nichts tun sollen, aber im Nichtstun liegt manchmal sehr viel.

(05:14)
Es passiert nie wirklich nichts. Auch wenn du auf der Couch liegst und denkst, du tust nichts, reguliert sich etwas in dir. Das verkennen wir oft. Viele sagen, sie haben Langeweile und wissen dann nicht, was sie tun sollen.

(05:33)
Dann greifen sie zum Handy oder schauen eine Serie. Wir sind es gewohnt, uns permanent zu beschäftigen. Dabei sind diese Ruhe- und Regulierungsphasen extrem wichtig, besonders für dein Nervensystem.

(06:02)
Wenn dein Nervensystem dauerhaft im Tun ist, kann sich nichts regulieren und dein Körper kann sich nicht wandeln. Ich vergleiche das gern mit Sport, weil es dort gesellschaftlich anerkannt ist, dass Training und Regeneration zusammengehören.

(06:26)
Man trainiert einen Muskel und baut bewusst Ruhephasen ein. Für den Geist gibt es diese Anleitung kaum. Da muss jeden Tag funktioniert werden, jeden Tag muss etwas passieren. Sonst gilt es als Nichtstun.

(06:50)
Das ist meiner Meinung nach ein falscher Ansatz. Unser Inneres braucht genauso Zeit für Regeneration und Wandlung. Sonst landen wir wieder im gleichen System, aus dem wir eigentlich herauswollen, nämlich dem permanenten Funktionieren.

(07:14)
Das ist paradox, weil wir einerseits etwas verändern wollen, es aber mit den gleichen Mustern versuchen. Nehmen wir als Beispiel eine alte Emotion wie Schuld.

(07:42)
Vielleicht hast du dich als Kind oft schuldig gefühlt, weil deine Eltern sich gestritten haben und du dachtest, es liegt an dir. Diese Emotion hat sich in dir festgesetzt und begleitet dich bis heute.

(08:05)
Jetzt entscheidest du: Es ist Zeit, diese Emotion loszulassen. Das kann sehr schnell gehen, zum Beispiel durch Bewusstsein, Atemarbeit oder Meditation. Die Emotion kann sich auflösen.

(08:28)
Unsere Aufgabe ist es aber auch, im wachen Zustand zu erkennen, wie sich diese Emotion im Körper und im Verhalten zeigt. Emotionen lösen sich oft schneller als die körperlichen Muster, die daraus entstanden sind.

(09:01)
Beim Thema Schuld zeigt sich das oft darin, dass man sich übermäßig entschuldigt, auch für Kleinigkeiten. Das läuft unbewusst ab, weil der Körper darauf konditioniert ist.

(09:25)
Das gilt es im Alltag zu erkennen. Du hast die Emotion vielleicht gelöst, aber dein Körper lebt sie weiter. Durch Bewusstsein kannst du das verändern.

(09:55)
In der Situation wahrnehmen: Hier würde ich mich früher entschuldigen oder aus Schuld handeln. Und dann innehalten.

(10:17)
Nicht aus Mangel handeln oder aus dem Wunsch nach Anerkennung, sondern aus Freiheit.

(10:41)
Du entscheidest bewusst, wie du zukünftig handeln möchtest. So programmierst du dich neu.
Du kannst dir das vorstellen, als würdest du dich selbst von außen beobachten, fast so, als wärst du eine Marionette. Du siehst, welche Bewegung du bisher automatisch gemacht hättest und entscheidest dich bewusst für eine andere.

(11:03)
Der alte Automatismus wäre zum Beispiel: Ich entschuldige mich weiterhin, ich lebe diese alte Emotion weiter aus, obwohl sie eigentlich schon gelöst ist. Der neue Weg wäre: Ich entscheide mich bewusst dagegen und handle nicht mehr aus dieser alten Prägung heraus.

(11:25)
Stattdessen entscheidest du dich heute aus freiem Willen, aus dem Herzen heraus zu handeln. Du fragst dich: Wie würde mein Herz jetzt handeln? Und genau das ist etwas, das du für dich selbst festlegen kannst.

(11:51)
Das funktioniert aber erst dann, wenn du dich von dieser alten Emotion nicht nur mental, sondern auch nervlich und körperlich gelöst hast. Erst dann kannst du dich bewusst für eine neue Haltung, eine neue Emotion und eine neue Art zu handeln entscheiden.

(12:14)
Diese neue Haltung darf dann trainiert werden. Sie wird zu einer neuen Gewohnheit, zu einer neuen inneren Ausrichtung. Und genau das gibt dir sehr viel Freiheit, weil du nicht mehr aus einem inneren Mangel heraus handelst, sondern aus einer inneren Fülle.

(12:34)
Dieser Übergang braucht Bewusstsein. Und dieses Bewusstsein kann man trainieren. Dieses innere Herauszoomen aus Situationen ist etwas, das mit der Zeit immer leichter wird.

(12:53)
Ich sage das bewusst noch einmal, weil es so wichtig ist und so viele Menschen das verkennen. Viele meditieren einmal oder beschäftigen sich kurz mit innerer Arbeit und wundern sich dann, warum sich ihr Leben nicht sofort verändert.

(13:04)
Das ist ähnlich wie beim Jahreswechsel. Viele sagen: Ab nächster Woche bin ich dieser sportliche Mensch, der jeden Tag ins Fitnessstudio geht. Am Anfang funktioniert das durch Motivation, weil etwas Neues beginnt.

(13:31)
Diese Motivation hält aber oft nur eine gewisse Zeit. Deshalb ist es gesellschaftlich schon fast normal geworden zu sagen: Ich mache keine Vorsätze mehr, weil ich sowieso nach ein paar Wochen wieder aufhöre.

(14:02)
Das ist schade, weil so viele Menschen das Potenzial hätten, Dinge nachhaltig zu verändern, es sich aber gar nicht mehr erlauben, weil sie denken, sie fallen sowieso wieder in alte Muster zurück.

(14:25)
Diese alten Muster bestehen aber nur, weil das Alte nicht wirklich aufgelöst wurde. Wenn du das Alte immer mit ins Neue nimmst, zieht es dich wieder zurück, weil diese alten Emotionen oft stärker sind als die neue Version von dir.

(14:51)
Das bedeutet aber nicht, dass Veränderung nicht möglich ist. Sonst gäbe es keine Menschen, die sich von ihrer Vergangenheit lösen und sich eine neue Zukunft erschaffen.

(15:14)
Es ist möglich, aber es braucht Zeit, den richtigen Weg und Bereitschaft. Du kannst nicht sagen, du gehst diesen Weg und dich dann selbst sabotieren, indem du dir einredest, dass es für dich nicht möglich ist.

(15:51)
Vielleicht erlaubst du es dir auch einfach noch nicht. Dann ist genau das der Punkt, den es anzuschauen gilt. Und das ist kein Hexenwerk.

(16:17)
Viele schieben solche Themen in eine bestimmte Ecke und sagen: Das ist nichts für mich. Dabei ist es für jeden Menschen möglich. Es braucht keine besonderen Voraussetzungen.

(16:53)
Ich bin diesen Weg selbst gegangen. Ich hatte kein besonderes Talent dafür. Ich habe mich einfach hingesetzt, gelesen, ausprobiert und meinen eigenen Zugang gefunden.

(17:25)
Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass es viele Methoden und Programme gibt und dass viele davon funktionieren. Was aber oft fehlt, ist der Raum für sich selbst und der Druck rauszunehmen.

(17:49)
So viel ist darauf ausgelegt, etwas zu erreichen, ein Ziel zu haben, jemand Bestimmtes zu werden. Und so wenig darauf, wieder ins eigene Gefühl zu kommen und sich selbst zu spüren.

(18:21)
Statt ständig auf das nächste Ziel ausgerichtet zu sein, stellt sich kaum jemand die Frage: Wie will ich mich eigentlich fühlen? Wann hast du dich das zuletzt gefragt?

(18:40)
Wie will ich mich fühlen – nicht wie soll es aussehen, wie wirke ich auf andere oder was erreiche ich damit.

(19:02)
Wenn du merkst, dass du weg möchtest von diesem ständigen Funktionieren oder dem Gefühl, jemand werden zu müssen, dann lade ich dich ein, dir selbst einen Raum zu schaffen.

(19:27)
Einen Raum, in dem du dein eigenes Sein annehmen und wandeln darfst. Nicht nach einem starren Zehn-Schritte-Plan, sondern auf deine eigene Art.

(19:57)
Wenn dich das heute berührt hat, dann war das einfach ein Ausdruck aus mir heraus. Ich spüre, dass viele Herzen verschlossen sind und dass genau das ein Grund für viel Leid ist.

(20:26)
Viele Menschen erlauben sich nicht mehr, sich zu verbinden. Die erste Verbindung ist immer die zu dir selbst. Das wird oft als egoistisch missverstanden, dabei ist es die Grundlage für echte Verbindung mit anderen.

(20:46)
Es geht nicht darum, sich nur um sich selbst zu drehen, sondern sich selbst so gut zu kennen und zu fühlen, dass man aus dieser Verbindung heraus für andere da sein kann.

(21:14)
Du bist nicht hier, um dich für andere aufzuopfern. Du bist hier, um dein Leben zu leben und dabei gemeinsam mit anderen etwas Gutes zu erschaffen.

(21:40)
Wenn du spürst, dass es Zeit ist, dich wieder mit dir selbst zu verbinden und dir diesen Raum zu nehmen, dann lade ich dich ein, dich bei mir zu melden.

(22:01)
Danke fürs Zuhören. Ich wünsche dir alles Liebe. Bis bald.

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