Folge 12 | 27.12.2025
Reminder: Wie Herzverbindung echte Freiheit bringt
Ich lade dich in dieser Podcastfolge dazu ein, deinem Herzen zuzuhören und dich wieder mit deiner inneren Wahrheit zu verbinden.
Außerdem spreche ich über:
- den Unterschied zwischen Verstand und Herz
- warum Angst uns oft vom Fühlen abhält
- was ein „wahrhaftiges Herz“ wirklich bedeutet
- wie Achtsamkeit, Ehrlichkeit und Verletzlichkeit innere Balance schaffen
- warum es Mut braucht, Hilfe anzunehmen und sich selbst zu zeigen
Danke für deine Unterstützung, bin schon gespannt, wann und wo du am liebsten Podcast hörst 😉
Mein Geschenk an dich:
Eine spezielle Atemtechnik, die dich innerhalb von 5 Minuten energetisiert und beruhigt – wirkt sofort, unabhängig von deiner mentalen Verfassung: https://deepheartmission.com/geschenk
Transkript
(00:01)
Willkommen zum DeepHeart Talk, deinem Podcast für mehr innere Ruhe und Balance im Leben.
Hi, ich bin Lisa, zertifizierte Meditationslehrerin, und nehme dich hier mit auf meine Reise. Dich erwarten praktische Impulse, liebevolle Reminder und spannende Interviews, die dir helfen können, dich selbst besser zu verstehen und dein Leben bewusster zu gestalten.
(00:23)
Heute habe ich eine wichtige Erinnerung für dich dabei.
Es ist so eine Art Reminder von deinem Herzen an deinen Verstand. Es ist keine typische Podcastfolge, in der ich etwas erkläre. In dieser Folge spricht dein Herz zu deinem Verstand.
Da ich selbst ein sehr verstandesgesteuerter Mensch bin – ich denke und analysiere sehr viel – weiß ich genau, wie es ist, sehr kopfgesteuert zu sein.
(00:51)
Ich weiß aber auch, dass meine echte Kraft von innen kommt. Und zwar dann, wenn der Verstand ruhig ist.
Ich bin davon überzeugt, dass unsere Welt ganz anders aussehen würde, wenn mehr Menschen aus dem Herzen heraus handeln würden – statt nur aus dem Verstand.
Zum Einstieg möchte ich dir etwas vorlesen, das mich vor sehr langer Zeit tief berührt hat und auch mit ein Grund dafür war, warum es diesen Podcast gibt.
(01:20)
Der Weg aus dem Verstand heraus führt über das Herz.
Nicht über Kontrolle, nicht über Disziplin, nicht über Anstrengung.
Das Herz ist die einzige Tür, der einzige Ort, an dem Freiheit nicht etwas ist, das wir erreichen müssen, sondern etwas, das ganz natürlich entsteht, sobald wir aufhören, uns vor unserer eigenen Menschlichkeit zu schützen.
(01:48)
Vielleicht hast du beim Zuhören gespürt, dass dieser Satz nichts von dir fordert. Er lädt einfach ein.
Er spricht davon, dass wir uns oft vor unserer eigenen Menschlichkeit schützen. Und genau das ist etwas, das das Herz kann.
Wir Menschen sind gut. Wir haben schon viel geschafft.
(02:10)
Der Verstand ist per se nichts Schlechtes. Es geht hier nicht um gut oder schlecht.
Aber das Herz hat einen sehr wichtigen Platz, den wir oft gar nicht wahrnehmen, weil wir so sehr mit Hustlen beschäftigt sind, mit Ziele erreichen – und uns dabei, obwohl wir denken, wir arbeiten auf etwas hin, eigentlich immer weiter von uns selbst entfernen.
(02:36)
Wir entfernen uns von unserem Inneren für etwas Äußeres.
Das Herz ist jedoch der einzige Ort, an dem etwas einfach da ist, ohne dass wir etwas dafür tun müssen. Und genau deshalb hat das Herz so eine enorme Kraft.
Viele Menschen versuchen, ihr Leben ausschließlich mit dem Verstand zu lösen:
noch mehr Kontrolle,
noch mehr Disziplin,
noch mehr „Ich muss mich zusammenreißen“.
(03:03)
Und davon werden wir irgendwann müde.
Nicht, weil wir zu wenig tun, sondern weil wir zu viel gegen uns selbst tun.
Wir handeln nicht aus dem Herzen heraus.
Das Herz funktioniert anders. Es ist nicht laut, nicht drängend – es ist einfach da.
(03:29)
Jetzt kommen wir kurz zum Verstand, um zu verstehen, warum wir so oft im Kopf bleiben.
Nicht, weil wir faul sind oder keine Lust haben, uns mit dem Herzen zu verbinden, sondern aus Angst.
Denn mit dem Herzen verbunden zu sein bedeutet auch, verletzlich zu sein.
Es bedeutet, Gefühle zuzulassen, die wir vielleicht lange unterdrückt haben.
Es bedeutet, nicht alles kontrollieren zu können.
(03:58)
Und genau das macht vielen Menschen Angst – vor allem, wenn sie funktionieren müssen, stark sein müssen, im Job gefordert sind, immer präsent sein müssen.
Das Herz verlangt genau das Gegenteil:
Du musst nicht immer stark sein.
Du musst nicht immer eine Antwort haben.
(04:22)
Und genau darin liegt seine Kraft.
Von Dr. Joe Dispenza habe ich viel darüber gelernt, was ein wahrhaftiges Herz bedeutet. Das wird oft missverstanden. Ein wahrhaftiges Herz wird schnell in die Schublade gesteckt von „immer liebevoll“, „immer ruhig“, „sehr spirituell“.
Aber darum geht es nicht.
(04:54)
Ein wahrhaftiges Herz bedeutet, ehrlich zu sein – auch wenn es unangenehm ist.
Und genau das versuchen viele Menschen zu vermeiden oder zu unterdrücken, weil sie unangenehme Gefühle nicht fühlen wollen.
Ein Beispiel:
Du spürst innerlich ein Nein, sagst aber nach außen Ja.
Dann bist du nicht verbunden – dann passt du dich an.
(05:20)
Du sagst gegen dich selbst Nein, um im Außen Ja zu sagen.
Ein wahrhaftiges Herz nimmt wahr, was da ist.
Das zeigt sich im Körper, im Atem.
Dieses feine Gefühl von Das stimmt für mich oder Das stimmt für mich gerade nicht.
(05:43)
Vielleicht kennst du das:
Jemand bittet dich um etwas, und dein Körper zieht sich innerlich zusammen.
Ein Druck im Bauch, Enge im Brustraum, ein kurzes Zögern.
Und trotzdem sagst du Ja – aus Gewohnheit, aus Angst vor Ablehnung, weil du gemocht werden willst.
(06:11)
Oft wird wahrhaftig sein mit liebevoll sein verwechselt.
Aber Wahrhaftigkeit bedeutet nicht, immer nett zu sein.
Es bedeutet, ehrlich zu dir selbst zu sein.
(06:29)
Ein wahrhaftiges Herz sagt dann:
Ich spüre gerade Nein – und das ist okay.
Und genau deshalb ist das Herzzentrum nicht nur emotional wichtig, sondern auch körperlich.
Dr. Joe Dispenza spricht oft von Kohärenz – also innerer Stimmigkeit.
(06:58)
Wenn Herz, Geist und Körper kohärent sind, kommt das Nervensystem in Balance.
Wenn wir krank sind, ist diese Stimmigkeit oft gestört. Heilung kann nicht stattfinden, wenn im Herzen keine Kohärenz da ist.
Ruhe im Geist bedeutet auch Verbundenheit mit dem Herzen.
(07:23)
Oft warten wir im Außen auf etwas, um uns im Inneren entspannen zu können:
Urlaub,
Wochenende,
die Yogastunde.
Doch wenn dann wieder etwas passiert, kommt keine Entspannung.
(07:47)
Wenn du aber mit deinem Herzen verbunden bist, wartest du nicht mehr auf äußere Umstände.
Du fühlst dich von innen heraus stabil.
Die Welt kann im Außen turbulent sein – und du bleibst bei dir.
(08:08)
Du lässt bewusst höhere Emotionen zu:
Verbundenheit,
Dankbarkeit,
Mitgefühl.
Und vielleicht ist es einer der mutigsten Schritte überhaupt, zu sagen:
Ich weiß gerade nicht weiter.
Ich brauche Unterstützung.
Das ist keine Schwäche. Das ist dein Herz.
(08:44)
Dein Herz weiß, was notwendig ist.
Und vielleicht ist das dein Reminder für heute:
Du musst da nicht alleine durch.
Wenn wir aufhören, uns vor unserer eigenen Verletzlichkeit zu schützen, entsteht die innere Freiheit, die wir alle suchen.
(09:04)
Freiheit ist nichts, das wir erreichen müssen.
Sie ist einfach da – und sie entsteht genau dann, wenn wir aufhören, uns vor unserer eigenen Menschlichkeit zu schützen.
(09:33)
Ich hoffe, diese Folge hat dir geholfen, das Herz noch einmal anders wahrzunehmen und zu spüren, welche Kraft darin liegt – und wie es auch dem Verstand helfen kann, zu heilen.
(09:58)
Ich habe noch eine Bitte an dich. Mich würde sehr interessieren, wann du meinen Podcast am liebsten hörst.
Ich habe dazu eine kleine Umfrage erstellt.
Wenn du über Spotify hörst, findest du sie direkt unter der Folge.
Wenn du über YouTube, Apple Podcast oder eine andere Plattform hörst, schreib mir gerne einen Kommentar.
(09:58)
Das hilft mir sehr, diesen Raum weiter wachsen zu lassen.
Du kannst mir auch schreiben, was du dabei machst – beim Autofahren, Putzen, Kochen oder Spazierengehen.
Ich freue mich, von dir zu lesen.
Bis zur nächsten Folge. Bis bald.
Du hast noch Themen
oder Fragen?
Du hast einen Themenvorschlag oder eine Frage, die du in einer Podcastfolge gerne thematisiert haben möchtest?
Dann fülle gerne das Formular aus.
Ich freue mich immer über Vorschläge, Fragen & Ideen 🙂