Folge 3 | 11.12.2025
Warum wir Anerkennung suchen – und wie du dich für immer davon löst
Machst du Dinge wirklich für dich – oder für andere?
Diese Frage ist Kern dieser Episode.
Ich teile mit dir, warum ich plötzlich kein Interesse mehr hatte, mein Leben in Social Media darzustellen – und wie dieses Verständnis mein Verhältnis zu mir selbst komplett gewandelt hat.
Was dich noch in dieser Episode erwartet:
- Warum wir oft für Anerkennung handeln – statt aus innerer Klarheit
- Wie Likes, Bewunderung & Außenwirkung dein Nervensystem unbewusst steuern
- Was dein Selbstwertgefühl stärkt oder zerstört
- Wie du erkennst, ob du aus Ego oder aus Verbundenheit handelst
- Wie du dich unbewusst emotional abhängig machst – und warum
Wenn du deine Gedanken oder Erfahrungen zur Folge mit mir teilen möchtest, freue ich mich hier über deine Nachricht:
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Mein Geschenk an dich:
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Transkript
(00:01)
Willkommen zum DeepHeart Talk, deinem Podcast für mehr innere Ruhe und Balance im Leben. Hi, ich bin Lisa, zertifizierte Meditationslehrerin, und nehme dich hier mit auf meine Reise. Dich erwarten praktische Impulse, liebevolle Reminder und spannende Interviews, die dir helfen können, dich selbst besser zu verstehen und dein Leben bewusster zu gestalten.
(00:22)
Heute erfährst du, was bei mir passiert ist, als ich endlich verstanden habe, wofür ich etwas mache. Und das hat alles in mir verändert. Ich beobachte immer wieder Menschen, gerade in Social Media, aber auch im echten Leben, bei denen ich mich frage: Wofür machen sie das? Vielleicht geht’s dir auch manchmal so, dass du Menschen siehst und dich das Gleiche fragst. Und irgendwann habe ich mir selbst die Frage gestellt: Lisa, machst du es für dich oder für andere? Jetzt verstehe ich erst, warum ich kein Interesse mehr habe, Ausschnitte aus meinem Leben auf Instagram oder Facebook zu posten.
(00:58)
Heute wird es eine kurze Folge. Ich gebe dir einfach eine Inspiration und eine Frage zum Nachdenken mit. Wir posten fast immer nur Dinge, die schön sind. Und aus ästhetischer Sicht ist vieles auch schön.
(01:20)
Daher schauen wir uns das auch so gerne an. Was mich nur daran stört und was ich im Laufe der Zeit gemerkt habe: Ich mag nicht, was daraus entsteht. Viele Menschen, mich früher eingeschlossen, denken durch Social Media, dass bei allen anderen alles perfekt läuft und nur sie selbst Probleme haben. Aber das ist absoluter Unsinn, weil die Menschen eben nur zeigen, was schön ist und gut läuft.
(01:56)
Und das passiert mittlerweile leider auch im echten Leben, dass viele nur die „schöne Seite“ zeigen. Meiner Meinung nach — oder ich behaupte es — sind gerade die Menschen, die viel Positives zeigen müssen, oft innerlich am leersten. Weil sie nicht ihre wahre Identität zeigen, nicht ihr wahres Ich.
(02:22)
Sie verstellen sich. Sie glauben, etwas zeigen zu müssen, um sich wertvoll zu fühlen. Sie wollen ein Gefühl von außen: Likes, Bewunderung, Komplimente. Aber wenn du dich davon befreist, hast du kein Interesse mehr, bei diesem Spiel mitzumachen. Denn das Spiel bedeutet, dass andere sich schlecht fühlen, dass Trennung entsteht, dass Menschen sich vergleichen und negativ fühlen.
(02:52)
Wenn du jedoch mit dir selbst verbunden bist, handelst du aus Liebe. Du hilfst, du hörst zu, du bist da. Du teilst Dinge, die schön sind und anderen Freude machen können — aber ohne sie zu spalten oder abzuwerten. Du handelst nicht, um zu glänzen oder dein Ego zu füttern, sondern weil du zufrieden bist.
(03:16)
Und grundsätzlich ist nichts Schlechtes daran, etwas zu posten. Wenn du zum Beispiel deine Familie an deiner Reise teilhaben lassen möchtest, ist das etwas Schönes. Oder wenn du Inhalte teilst, die anderen helfen, über sich hinauszuwachsen oder das Leben anders zu betrachten, ist das hilfreich.
(03:35)
Aber die Frage ist: Postest du gerade, um dein Ego zu befriedigen, dich besser zu fühlen — oder aus einem höheren Zweck heraus? Poste ich, weil es sich gut anfühlt, wenn andere es sehen? Oder weil ich Erwartungen erfüllen möchte, etwa dass man im Urlaub „etwas posten muss“? Oder ist es tatsächlich dienlich für andere, bringt es mehr Liebe in die Welt, verbindet es Menschen?
(04:02)
Manchmal ist es schwer zu unterscheiden, weil unser Ego uns täuschen kann. Es sagt: „Das ist schon gut so“, obwohl es sich eigentlich nur besser fühlen will. Wenn du dir deiner selbst bewusster wirst und dich ehrlich fragst, wofür du etwas tust, erkennst du das immer klarer — und du erkennst auch, was du tust und warum.
(04:30)
Ich habe schon lange nicht mehr das Bedürfnis, mein Leben darzustellen, aber ich habe nie verstanden, warum. Für mich war es reine Intuition aufzuhören. Jetzt verstehe ich: Es ging oft nur darum, das eigene Gefühl künstlich zu steigern. Aber dieses Gefühl verschwindet sofort — oder kommt gar nicht, wenn keine Reaktion von außen kommt.
(04:54)
Wenn man etwas postet, um sich besser zu fühlen, dann hält dieses Gefühl nie lange. Eigentlich geht es darum, sich gut zu fühlen, mit sich selbst verbunden zu sein. Wenn man diesen Zustand erreicht hat, hat man keine Lust mehr, dieses Spiel mitzuspielen oder davon abhängig zu sein.
(05:20)
Du kannst dir gerne die Frage stellen, wie das bei dir ist: Wofür postest du? Wofür tust du etwas? Und wenn du möchtest, kannst du mir das auch schreiben und deine Erkenntnisse teilen. In den Shownotes findest du eine Möglichkeit, mit mir Kontakt aufzunehmen. Schick mir gerne deine Erfahrungen und Erkenntnisse. Ich freue mich immer wieder, von dir zu lesen. Bis bald im nächsten Podcast.
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