Folge 29 | 10.05.2026
Meditation ohne Panik: Warum die Reihenfolge über deinen Erfolg entscheidet | Gast: Massimiliano Salerno
Du versuchst zu meditieren, aber statt innerer Ruhe spürst du nur Unruhe, Stress oder sogar Angst? In diesem Interview mit Massimiliano Salerno erfährst du, warum Meditation kein „Muss“ sein darf und wie du dein Nervensystem auf echte Veränderung vorbereitest.
Vielleicht hast du auch schon versucht, Stille zu erzwingen und bist daran gescheitert, so wie Lisa vor ein paar Jahren. Heute weiß sie: Meditation lässt sich nicht erzwingen, wenn das eigene System nicht bereit dafür ist. Massimiliano Salerno erzählt, wann Meditation für ihn funktionierte, was er dazu erfahren musste und wie er die Signale seines Körpers richtig deuten lernte.
Das erfährst du in diesem Gespräch:
- Warum du körperlich für Veränderung offen sein musst, bevor Meditation wirken kann
- Wie Lisa in einer unsicheren Phase ihres Lebens ihr Nervensystem zuerst regulieren musste, um wieder meditieren zu können
- Warum du auf Körper, Herz und Kopf hören solltest, statt blind Impulsen zu folgen
- Wie du zum bewussten Beobachter deiner Gedanken wirst und dein Leben selbst bestimmst statt dich steuern zu lassen
- Was der Satz „Ich mag dich gern, aber ich habe mich lieber“ für deine innere Balance bedeutet
Erfahre, wie du offen für Veränderungen wirst und Meditation als Werkzeug nutzt, das dich befreit, statt dich noch mehr unter Druck zu setzen.
Du steckst fest und weißt nicht, ob du gerade Stille oder Regulation benötigst? Lass uns persönlich sprechen und schauen, was dein Nervensystem aktuell braucht:
👉 Hier dein kostenfreies Kennenlerngespräch buchen: https://deepheartmission.com/termin
Hat dir das Video gefallen? Dann freue ich mich, wenn du meinen YouTube Kanal abonnierst und meinem Video ein Like schenkst. Konstruktive Kritik, Feedback und Wünsche kannst du gerne in den Kommentaren posten. Damit kann ich den Kanal immer weiterentwickeln, verbessern und mehr Menschen erreichen.
Dich kostet das keinen Cent und mir hilfst du damit, eine Herzens-Mission in die Welt zu tragen und mehr Menschen zu helfen, ihren inneren Frieden zu finden. Ich danke dir für deine Unterstützung!
Transkript
(00:00) Willkommen zu einer neuen DeepHeart Folge. Heute mal wieder mit Gast und ich darf heute Massimiliano Salerno begrüßen bei mir und Massimiliano und ich kennen uns schon seit einigen Jahren. Er war früher mal ein Kunde von mir und er hat mich tatsächlich auf Dr. Joe Dispensa gebracht und meditieren. Ich habe vor dem Thema noch nichts gewusst und Massimiliano hat mir damals angemerkt, dass ich an meiner an meinem Selbstbewusstsein arbeiten darf und ja, das war sozusagen mein Anfang mit Meditieren.
(00:38) Ist schon eine richtig lange Weile her, dass wir uns auch gesehen haben und ja, schön, dass du da bist, Massimiliano. Hi. Danke für die Einladung, Lisa. Ja, lange her. Ja, ist es. Ja, hat sich auch viel getan in der Zeit und als wir glaub vor zwei Wochen gesprochen haben, wo ich dich gefragt habe, möchtest du mein Podcast? Weil ich wusste damals schon, dass du sehr bewusst bist.
(01:05) Ähm war das trotzdem aber für mich noch mal so okay, wow, wo steht Massimiliano heute und was hat sich verändert? Also es war für mich sehr inspirierend das zu sehen und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen und ich hoffe, dass es den Zuschauern auch hilft, weil ich habe gemerkt, dass Massimiliano noch mal bewusster geworden ist und genau darüber möchte ich sprechen und dich auch so ein bisschen ausfragen, was du getan hast, damit es auch andere Zuschauer inspiriert, wie wir bewusster im Alltag werden können. Genau. Und ja,
(01:41) vielleicht magst du kurz etwas zu dir erzählen, Masimiliano, dass die Leute dich so ein bisschen kennenlernen und ja, dann beginnen wir mit der Fragerunde. Alles klar. Schön. Danke noch mal für die Einladung, Lisa. Schön, dass du auch an mich gedacht hast. Du kennst ja sehr viele Leute und äh ja, dass dass ich dabei sein darf ist auch eine Ehre meinerseits.
(02:07) Also wir spielen beide auf gleichen Augenhöhe. Das möchte ich damit auch dir mitteilen. Ja. Und wer ich bin? Ich bin Massimilian Salerno. Da gibt’s eigentlich nicht mehr sehr viel Etiketten, die ich noch ranposten möchte, weil ich komme eigentlich von einer Welt, wo die Etiketten fast wichtiger waren als das, was man istst. Und der Weg bis dahin, wo ich mich heute befinde und immer noch auf dem Weg bin eigentlich äh hat mir eigentlich gezeigt, was ich nicht mehr will im Leben, statt das, was ich will, weil was ich wollte, wusste ich eigentlich schon
(02:45) immer, aber es wurde zu viel verdeckt von alledem, was man von außen vor allem her, von anderen Menschen, von der Familie, von Bekannten, Verwandten, äh Arbeits als Kollegen, Vorgesetzten, wo auch immer man gearbeitet hat, in dem Sinnem wie quasi ähm drüber gestülbt werden, würde ich fast sagen.
(03:11) Also, ich hatte sehr viel Sachen um mich herum persönlich, aber auch irgendwie körperlich, energetisch könnte konnte man das sogar spüren und fühlen, das nicht zu mir gehört und das einfach ja losgelassen oder weggefegt oder geputzt werden sollte. Und so bin ich eigentlich auf den Weg gekommen, dass äh ja, ich muss was ändern.
(03:36) Ich war nicht zufrieden, nicht finanzielle Art oder vom Beruf her oder Familie, sondern einfach wirklich innerlich habe ich dran gespürt. Das ist nicht alles, was das Leben bieten kann. Ich bin doch nicht so glücklich und erfüllt, wie ich das sein könnte vielleicht. Aber es waren eigentlich sehr viele Fragezeichen, weil ich wusste ja noch nicht, was ist eigentlich das Ziel oder wo geht die Reise hin? Was ist denn die beste Möglichkeit, die ich leben kann? Man spricht ja oft von werte die beste Version von dir selbst. Okay. Und wie
(04:12) sieht die aus? In welche Richtung soll ich jetzt laufen, wenn ich die anpeile? So quasi. Also ich wusste eigentlich, was ich nicht mehr will, um das kurz zu machen, aber wohin die Reise führt, wusste ich nicht. Also habe ich eigentlich, wie soll ich sagen, so ein bisschen Standortbestimmung mit mir selbst gemacht.
(04:34) Ich habe mir wirklich eine Liste ganz praktisch damals noch mit Papier und Stift, eine sogenannte Like Liste, linke Seite, einees A4 Platz und Blatt und auf der rechten Seite die Dislike Liste, was ich nicht mehr haben will und aufgrund dessen habe ich dann die ersten Entscheidungen getroffen und eine davon damals war, ich beginne mit etwas, was ich noch nie gemacht habe und das war Meditation in dem Sinn, wenn wir meditieren im klassischen Sinn so ein bisschen ansprechen wollen.
(05:09) Das war für mich neu, weil ich bin sehr pragmatisch unterwegs. Ich bin ein Macher. Ich mache zuerst und denke dann darüber nach, wie ich es hätte machen können oder sollen. Also, ich mache mehr als ich überlege. Das äh habe ich lange auch als Schwäche angeschaut. schaue ich heute gar nicht mehr als Schwäche an, sondern eher als äh Stärke, als Vorteil, weil genau da scheiten ja die meisten sehr viele sind Theoretiker, akademisch unterwegs, äh Wissen anpeilen ohne Ende und äh am Schluss, wenn es dann um die Umsetzung geht, wird schwierig.
(05:47) Und genau da bin ich eigentlich umgekehrt, gepolt und das hat mir sehr geholfen jetzt in dieser Zeit. Also deine Ursprungsfrage war eigentlich, wer bist du? Wo kommst du her? Ähm, das ist so ein bisschen der Weg bis dahin, aber damit die Leute ein bisschen auch vom Background her wissen, äh auch beruflich oder privat, wie es aussieht, ich bin in der Schweiz geboren, ich bin italienischer Staatsbürger immer noch.
(06:13) Ich habe immer noch nicht den Schweizer Pass. Ich bin mit Seausweis ein Ausländer nach wie vor in der Schweiz. Äh, warum? Weil es gab nie eigentlich den einen Grund, um Schweizer zu werden. Wir konnten als Italiener in der Schweiz eigentlich sehr viel äh genau gleich tun und uns sehr gut implementieren, wenn du so willst, in das System des äh Schweizer Volks und das habe ich auch lange mitgemacht bis zur Matura.
(06:41) Ich bin dann nach Basel, ich bin in Bären aufgewachsen, dann nach Basel gezogen für die Uni, ich habe bewälst studiert 7ben Semester und nicht abgeschlossen. Ich habe kein kein Diplom als äh Betriebsökonom, was für die Familie damals quasi eine kleine Schande war. Der kleine Junge macht doch so viel, hat so viel schon gemacht, aber macht das Studium nicht zu Ende.
(07:06) Und das war so ein bisschen auch der Anfang vom Umbruch, wenn du so willst, wo ich gemerkt habe, etwas stimmt mit mir nicht, mir gefällt’s nicht so, wie es wie es ist. Ich will was ändern, aber ich will ja die Familie nicht enttäuschen, die die Verwarnten, wer auch immer, die Bekannten, die Freunde. Also habe ich Sachen gemacht während dieser Zeit, die nicht zu mir gehört haben, sondern eher zu den anderen.
(07:29) Mhm. Und äh, dass ich das Studium abgebrochen habe, ist eigentlich war ein erstes Zeichen, das kann ich jetzt rückblickend sagen. Das war damals äh alles andere als bewusst eigentlich, dass ich das bewusst fast gemacht habe eigentlich. Und ähm auf diesem Wege bin ich dann in den Verkauf reingekommen, reingerutscht, Marketing, Verkauf, Vertrieb, alles was physische Produkte anging, habe ich verkauft.
(07:57) Entweder im Affiliate Marketing, im Networkmarketing, habe verschiedene Geschäftsmodelle ausprobiert, habe mich auch selbständig gemacht äh damals äh mit Kosmetikprodukte, die es in der Schweiz noch nicht gab, aber in den USA sehr großen Erfolg gefeiert haben. Ja. Und von da an eigentlich hat der Weg bis heute nicht aufgehört.
(08:22) Ich habe mich dann von dieser Selbständigkeit, vom Marketingvertrieb, von Konsumgütern äh dann mehr ins Consulting äh weiterentwickelt. Also alle Erfahrungen, die ich gemacht habe auf dem Weg äh während der Selbständigkeit habe ich dann nicht mehr nur für mich behalten und immer eigene Produkte verkauft, sondern ich habe dann andere Beraterexperten, Agenturen zum Teil dann äh als ähm ja, wie soll ich sagen, Online Marketingexperte oder Berater dann begleitet.
(08:53) Und so habe ich also beide Welten, die physische Welt, wenn man eigene selbst ähm physische Produkte verkauft kennengelernt. Kennen aber auch die Dienstleistungsseite, wo man quasi als Partners Mentor, Coach, Begleiter, je nachdem, was der Unternehmer gerade brauch äh braucht, ähm habe ich mich dann weiterentwickelt. Und das kam dann soweit, dass ich auch die Möglichkeit hatte als Dozent für eine Schweizer Schule äh in Zürich.
(09:21) Da habe ich äh vier äh Zyklen gemacht als Dozent sogenannte Online Marketing und Social Media Programm, dass Sie ähm ähm angeboten haben und da ging es eigentlich erst richtig los mit der Veränderung, Transformation, wenn du so willst, weil da hatte ich wirklich Schüler, die entweder Teenager, also 18 bis Menschen in meinem Alter in der Klasse drin, wo ich gesehen hab.
(09:51) Ach du Kacke, die kämpfen ja eigentlich alle genau mit den gleichen Schwierigkeiten und Probleme, die ich selbst auch mal hatte und heute zum Teil immer noch habe, obwohl ich Dozent war, äh fühlte ich genau gleich mit mit was diese Menschen beruflich, aber auch privat gemacht haben oder mitgemacht haben. Und das hat mich dann noch weiter entwickelt, weil ich hatte so quasi eine Klasse, wo ich ja Wissen vermittelt habe, aber ander Seerseite hatte ich Menschen vor mir, die ich normalerweise im Alltag nicht kennengelernt hätte,
(10:25) aber über ihre Erfahrungen, ihre Stories, ihre äh ähm Möglichkeiten dann gesehen habe, okay, ich bin doch nicht alleine auf der Welt ähm als denjenigen, der der irgendetwas verändern möchte, weil er sich nicht wohlfühlt in der Hal Haut, wo er steckt. Und ähm das hat mich dann noch mehr zum Grübeln gebracht.
(10:48) Also durch die Geschichten der Schüler, der Studenten habe ich gemerkt, woran ich eigentlich selbst bin in dieser Phase, wo ich als Dozent gearbeitet habe und wo die Reise weiterhin äh gehen soll. Und so habe ich das, ich habe jetzt ein bisschen groß aufgeholt, aber ein bisschen um Kontext zu geben, äh warum ich Entscheidung getroffen habe auf dem Weg bis heute, die ich getroffen habe.
(11:15) Das waren eigentlich die Mitmenschen, die auch als Spiegel zu meiner selbst eigentlich gezeigt haben, was gefällt mir an dem, wie ich bin und was gefällt mir nicht an dem, wie ich bin und wie ich mit meinen Mitmenschen mitlebe. Und so wurde mir eigentlich bewusst, was will ich verändern? Also, ich habe angefangen damals mit der Dislike Liste, was ich nicht mehr will, aber über das Dozentum, über das Schule und äh äh Wissen vermitteln bin ich dann mit Menschen zusammengekommen, die mir gezeigt haben, was ich in gegen mehr vom Leben will. Und ähm seitdem eigentlich
(11:53) genau dieser Shift stattgefunden hat, wo ich mehr weiß, was ich will und ein bisschen den Teil, was ich nicht mehr will, nicht mehr so anschaue, hat sich eigentlich alles noch schneller, noch besser, noch effizienter äh verändert im positiven Sinne, wo ich dann wirklich mit der Zeit und das konnte man beobachten, auch die Menschen um mich herum, mich dann noch ruhiger wurde, nicht so schnell auf jede Frage eine Antwort hatte, wo ich überlegt habe, vielleicht 3 Sekunden bevor ich überhaupt irgendetwas gesagt habe, wo
(12:30) ich in kleinen Runden, familiären Runden, wenn man mit äh Freunden irgendwie essen war oder so, nicht der lauteste war, was ich früher war, sondern eher der Beobachter, der sich ein bisschen zurückzieht und eher so ein bisschen ja beobachtet und zuhört, was eigentlich die anderen zu sagen haben. Und ähm wenn man das bewusst dann erkennt, wenn man so will, äh die eigene Veränderung, dann weiß man auch, wenn wenn man es merkt, woran man noch mehr arbeiten kann.
(13:04) Also bei mir war es eigentlich das Bewusstsein hat sich wie verstärkt, dass ich gemerkt habe, in in diesen Situationen reagiere ich so, in diesen Situationen reagiere ich anders und konnte so quasi ein bisschen vergleichen mit früher und heute oder vorher und nachher und aufgrund dessen dann quasi entscheiden, okay, das hat mir gefallen, das hat mir nicht gefallen, dann will ich mehr von dem, was mir gefallen hat, dann muss ich auch mehr in diese Richtung tun.
(13:34) tun oder machen oder lassen in dem Sinn. Und da kam eigentlich das Meditieren, das auf dem Stuhl stillsitzen. Jod Spenzer war einer der ersten, den ich eigentlich kennengelernt habe, der mich auch ein bisschen gefesselt hat auch von der Art und Weise, wie er es macht. Ähm und so bin ich eigentlich immer mehr in dieser Meditationslehre.
(13:58) Da gibt’s ja sehr viele Möglichkeiten, wie wie man sich eigentlich so zentrieren kann. ähm hat mich hingegeben und entsprechend auch sehr viel gelernt. Und es gibt Phasen heute in meinem Leben, die letzten zwei Jahre vor allem, wo ich weniger sitzen muss. Also, und wenn ich Meditation mich ähäh in die Meditation begebe, muss ich mich nicht unbedingt hinsetzen, Augen schließen und dann irgendwie eine CD oder irgendwie ein Stream laufen lassen, das mich begleitet.
(14:29) Es funktioniert schon relativ gut auch im Alltag, was eigentlich das Wichtigste ist. Wenn man es mitnehmen kann in jeder Situation des Alltags, wo ich, wenn ich merke, Achtung, irgendetwas stresst mich, etwas passt mir nicht oder so, kann ich mich ein bisschen zurückziehen, innerlich zurückziehen, runterkommen, ohne dass ich irgendwie quasi die Situation verändern muss, eben ein Stuhl suchen muss oder wenn ich außerhalb des Hauses bin, der Wohnung, zurück nach Hause gehen muss, um mich zu beruhigen oder so. Ich kann das Adoc, wenn du so
(15:02) willst, im Alltag sehr gut integrieren und mich eigentlich recht gut dann wieder fassen, zentrieren, fühlen, spüren, so dass ich dann sage, okay, jetzt neuart, vor 3 Minuten war die Welt noch anders, jetzt ist sie noch mal anders, jetzt gehst du es ganz anders an und entscheidet dann wie neu. Also für mich ist eigentlich einer der magischen Worte, was die Meditation gebracht hat.
(15:30) Ich habe gelernt, immer neu zu entscheiden. Alles was ist, bleibt nicht, weil jede Sekunde ist eigentlich ein neues jetzt. Und genau dieses jetzt habe ich auch in der Hand und kann das selbst wie quasi entscheiden. In welche Richtung gehe ich, was will ich, was will ich nicht, was will ich verändern und zwar jetzt und nicht irgendwie in einer Woche oder in einem Monat oder wie auch immer.
(15:55) Und ähm somit kann ich sagen, Meditation super wichtig gewesen ist es immer noch in meinem Leben. Aber je nach Situation würde ich sogar empfehlen, nicht direkt mit Meditation zu beginnen. Es gibt andere äh Sachen, die vielleicht vorher bewusst werden müssen, damit auch die Meditation, wenn sie dann dran kommt, auch wirklich funktioniert und eigentlich wir das Maximum davon profitieren können.
(16:25) Also hätte ich vor 10 Jahren mit Meditation begonnen, wäre ich nicht bereit gewesen in der Situation damals oder während der Studienzeit, wo ich eben das Bewstudium abgebrochen habe, wä damals jemand gekommen, gesagt, hey, da gibt’s ein Jod Spencer oder irgendjemand anderen, der auch Meditation lehrt. Da hätte ich gesagt, nee, das ist nichts für mich.
(16:47) Dabei wäre es vielleicht ganz gut gewesen, aber in dieser Phase hat’s nicht gepasst. Also Meditation, ja, das kann ich jedem empfehlen, aber schaut auch in welchem in welcher Phase in eurem Leben euch befindet, bevor Meditation dann ein Teil davon werden kann, damit ihr einfach das Maximum habt.
(17:08) Dann gibt’s natürlich die anderen, die sagen, ja, dank der Meditation habe ich festgestellt, in welche Phase ich bin, damit ich dann etwas ändern konnte. Es gibt beide Seiten. Achtung, für mich war es einfach so, dass Meditation im richtigen Moment gekommen ist, weil ich viele andere persönliche Schwierigkeiten, Probleme zuerst äh äh gelöst habe, damit Meditation eigentlich ähm äh seinen Teil beisteuern beitragen konnte.
(17:36) Das ist so ein bisschen mein Ding. Also, wenn ich heute Unternehmer kennenlerne, ich bin immer noch im Consulting tätig, dann äh ist Meditation, wie es dir damals äh äh empfohlen hab. Da war ich zwar der Kunde, nicht du meine, sondern nicht dein Kunde. Äh, das hat zu dir gepasst. Du warst in der richtigen Phase und Meditation jetzt damals mit Jodi Spenzer anzugehen, aber ich habe viele andere äh Menschen kennengelernt, wo Meditation das falsche Tool gewesen wäre in dem Moment.
(18:09) Also immer aufpassen, mit wem man über was spricht und was man empfiehlt, weil äh sonst kann es eben wie das drüberstülpen äh äh sehr stark sein und man kann auch mehr kontraproduktiv eigentlich äh für Menschen da sein, weil die denken, ja, wenn du sagst und selbst erlebt hast, dann muss es ja äh auch für mich gut sein. Na, nicht unbedingt.
(18:32) Es kommt wirklich darauf an, in welcher Phase du bist, was für eine Vergangenheit du hast, was du willst und was die Zukunft dir noch bringen soll. Und das sind Gespräche vorher, ähm Beratungen, Meditationen in dem Sinn als Zwiegespräch und nicht alleine mit mir alleine ähm im Vordergrund. Das würde ich heute allen so empfehlen, aber ja, Sumarum, das ist so ein bisschen mein Weg zwischen der Realität vom Beruf und Privat, wie ich eigentlich das diese Veränderung, diese Transformation bis heute gemacht habe und immer natürlich auf dem Weg bin. Ich
(19:08) bin heute 54, habe noch vor mindestens 40, 50 Jahre zu leben. Also, da kann noch einiges auf mich zukommen und ich bin offen. Es soll auch auf mich zukommen in dem Ja, okay. Wow, das war mal eine Vorstellung. Das war ein bisschen lang jetzt. Ja, aber du du hast mir schon bewusst die Fragen vorweggenommen, vielleicht.
(19:32) Okay, ich habe ich habe sehr viel mitgeschrieben und gedacht, okay, darauf könnte ich eingehen, da hatte ich eine Frage dazu. Jetzt ist es natürlich sehr viel. Äh, es ist aber interessant tatsächlich, wie du ja, wie du irgendwie dein Weg gefunden hast von, also ich glaube schon, dass die Meditation, die du mal gestartet hast, dir überhaupt diesen Weg ermöglicht hat, diesen Weg dann weiterzugehen, dieses Bewusstsein zu entwickeln.
(20:14) Also dieses wache Bewusstsein nenne ich es mal, ja, also dieses mit offenen Augen meditieren, also, dass du dass ich in du oder ich oder derjenige, der das macht, in dem Moment selbst entscheiden kann, wie möchte ich handeln. Das ist ja sozusagen, wenn man Meditation mal mit einem Ziel verbindet, ist das ja das Ziel, dass man bewusst andere Entscheidungen trifft.
(20:36) Mhm. Und unser Bewusstsein ist halt nicht einfach nur, dass wir vom Kopf her entscheiden, okay, ich treffe jetzt eine andere Entscheidung und dann passt es, weil unser Körper hat ja gespeicherte Erfahrungen, hat ja Gefühle in sich, die vielleicht ähm getriggert wurden und dann denken wir, okay, wir würden so entscheiden gerne, aber wir fühlen uns nicht danach, weil wir z.B.
(20:58) Erfahrung gemacht haben, wo wir so entschieden haben und das dann von unserem Umfeld nicht gut aufgenommen wurde und deswegen ist ja auch das Umfeld so ein guter Spiegel, wie du auch schon gesagt hast. Also du hast nämlich mit deiner Liste angefangen und die hast du ja mit dem Kopf gemacht, weil dann schreibt man auf, was will man, was will man nicht.
(21:16) Das ist so mal schnell aufgeschrieben oder vielleicht auch mal länger drüber nachgedacht. ist aber nicht unbedingt das, was man dann auch sofort umsetzen kann, weil dieses Umsetzen dieser Liste ist das, wo man dann so dran strauchelt, weil man wünscht sich vielleicht Dinge, du wolltest vielleicht das Studium abbrechen, aber dann kamen so Sachen hoch, das kann ich doch nicht machen, was wird von mir erwartet, sind dann meine Eltern enttäuscht? Und mit dieser, ich nenn es mal Resonanz vom Umfeld umzugehen, ist ja dann noch mal ein
(21:48) Schritt, den man auch bewusst gehen darf und wo man in den Prozess reingehen darf. Früher war das vielleicht einfach, weil wenn wir Jungs sind, dann sind wir so rebellisch und machen das einfach. Aber wenn, ich glaube, wenn du heute an dem Punkt stehen würdest, würde dir das gar nicht mal so einfach fallen.
(22:05) Also, ich meine vom Alter her, weil wir einfach anders entscheiden irgendwann und viel mehr Erfahrung auch gemacht haben und nicht mehr dieses rebellische wir machen einfach mal äh so in uns haben und dass die deine Schüler dir dann so deine Schüler haben eigentlich dann das gemacht, dieses Gefühl dazu zu geben zu der was will ich Liste, die vom Kopf entsteht.
(22:31) Deine Schüler haben dir so symbolisiert, okay, was will ich, wie fühle ich mich dadurch? Und haben dir dann das ähm so mitgegeben. Ja. Ja. Sie waren halt ein Spiegel, wo du gelandet wärst, wenn du dich nicht so oder so entschieden hättest. So hast du es dann noch mal gesehen und das fand ich sehr interessant, weil ähm ja, wir können viele Dinge mit dem Kopf entscheiden, aber unser Körper und unser Nervensystem müssen wir mitnehmen.
(22:57) Ansonsten fühlen wir fühlt sich das auch wieder nicht richtig an. Dann fühlt sich so erzwungen an und dann entscheidet man sich für etwas und dann bleibt aber so dieses Gefühl von ich gehe all in bleibt auf der Strecke, weil man dann irgendwie ja immer so denkt, ja, aber was denken die anderen über mich? Oder was ähm hätte ich vielleicht doch anders entscheiden müssen und gerade wenn dann etwas nicht gut läuft, passiert’s ja dann, dass wir so denken, ach hätte ich doch lieber doch das andere getan.
(23:28) Und Mhm. Hattest du auch so Moment, wo du dann dich zwar entschieden hattest, aber es war dann vielleicht doch, wo du dann so bisschen noch mal ins Straucheln kamst oder war es einfach so gradlinig entschieden und dann es war nie gradlinig, ist es heute auch noch nicht, muss ich zugeben. Auf jeden Fall, ich denke, die Kraft oder die Stärke, die dahinter liegt, warum ich in der Phase bin oder soweit gekommen bin, für mich, ja, jeder hat seinen Weg und seine Geschwindigkeit, aber ähm warum das so gekommen ist, wie es ist, hat
(24:04) eigentlich wirklich, wenn dem du gesprochen hast, ist mir das Wort Fokus in den Sinn gekommen. Also am Anfang eben Studium abgebrochen und dann hat die Veränderung, die Transformation angefangen, habe ich gesagt, ich habe ja sehr vieles, wo ich nicht mehr wollte, so quasi von mir äh ja entfernt in dem Sinn.
(24:27) Das heißt, also ich habe mehr fokussiert auf das, was gilt oder was ich will. Ähm obwohl ich noch nicht wusste, in welche Richtung. Und Fokus ist ja eigentlich immer, wenn du so wählst, äh die das Resultat von dem, was dich nicht stört. Also, wenn jemand sagt, du musst fokussier arbeiten, dann heißt das Handy abstellen, irgendwelche Musik abstellen, alles was dich irgendwie äh stört oder vom Fokus abbringt, das muss auf die Seite gelegt werden.
(25:00) Und ich glaube, die erste Stärke oder die das erste Tool, was ich eigentlich gelernt habe in der Zeit, war fokussieren. Und aufgrund vom Fokus konnte ich sehr viel loslassen. Und wenn ich dann Entscheidungen getroffen habe, dann habe ich sie immer getroffen mit dem Hintergedanken, welche Möglichkeiten habe ich? Also, ich habe nie schwarz-weiß äh gedacht, sondern ich wusste, es gibt mehr als nur ja, nein, schwarz, weiß, ying, yang, Tag und Nacht.
(25:30) Es gibt immer sehr viele Facetten dazwischen und das hat mir gezeigt, es gibt mehrere Möglichkeiten. Also, wenn ich mich fokussiere, dann gibt’s mehrere Wege dahin. Wenn ich mich äh ähm sportlich betätigen will, da gibt’s mehrere Wege dahin. Es gibt nicht nur zieh die Tonschuhe an, bin die zusammen und geh jogen. Nee, das ist zu einfach und zu kompliziert und für die meisten nicht richtig, sondern es gibt mehrere Möglichkeiten und da gibt’s mehrere, wie soll ich sagen, Methoden, Strategien, wie man sich da am besten abholt, um dann zum Ziel zu kommen.
(26:07) Also, um auf deine Frage zurückzukommen, Fokus war das erste, alles weg, was mich irgendwie ablenkt von dem, was ich eigentlich will und was ich damals wollte, war Veränderung. In welche Richtung wusste ich nicht, aber Veränderung, ja, will ich haben. Und dann mit der zweiten Frage, welche Möglichkeiten habe ich, um mich zu verändern, habe ich dann auch mehrere Sachen ausprobiert.
(26:31) Mhm. Und mich dann über die Resultate oder über die Gefühle oder über das, was passiert ist, weil ich umgesetzt habe, dann rückblicken zu schauen, zu sagen, das hat gepasst und das hat nicht gepasst. Also werde ich in Zukunft mehr von dem machen, was gepasst hat und das andere nicht. Mhm. Also, es war stufenweise fokussieren, dann äh entscheiden, welche Möglichkeiten habe ich, alle ins Spiel zu bringen.
(27:02) Wenn ich fünf Möglichkeiten gesehen habe, habe ich alle fünf ausgespielt. Mm. Drei davon waren vielleicht nicht gut. Die zwei, die übrig geblieben, sind dann verfolgt wieder wieder mehr mit Fokus vielleicht und so eigentlich Schritt für Schritt in die Richtung gegangen, die für mich damals oder heute gestimmt hat. Mhm.
(27:22) Deshalb meinte ich auch, wo ich diese Menschen in der Klasse, es war virtuell, es war Covidzeit, wie Zoom gesehen hab und ihre Geschichten gehört habe, wie sie eigentlich tag für Tag ähm ja beruflich und privat äh Probleme haben und mit dem ganzen umgehen. Habe ich dann wieder gesagt, ich habe jetzt 20 Schüler, das sind 20 Möglichkeiten, was ich für mich übernehmen kann und wieder umsetzen kann, was ich für mich verändern möchte.
(27:49) Aber 18 von den Geschichten hätten nicht gepasst. Also habe ich automatisch die zwei genommen, die mein Spiegelbild vielleicht ja fokussier gezeigt haben und mich daran dann weiter ähm ähm und dann weitergearbeitet in diese Richtung. Und da kam Meditation erst recht äh zum Zuge, wo ich eben mehr diese Stille, aber die Stille kriegst du auch nur, wenn du fokussiert wirklich auf dich und weniger in dem, was der Kopf sagt oder die Gedanken, die dich immer wieder wegbringen wollen, zurück zu dir wirklich in die ins Zentrum zentrieren,
(28:29) fokussiert da bleiben und probieren so gut wie möglich da zu bleiben. Also Meditation Dispensa hat mir eben sehr gut gefallen, weil mit seiner Formula wie wie wie eine seiner Meditationen heißt, da gehst du ja ins sogenannte ins Schwarze. Du gehst also in dich in dich rein. Es gibt noch eine Musik und ein Text und ein Sprecher dazu in Kopfhörer, der der dich begleitet, aber du gehst eigentlich ins Schwarze, ins Universum.
(28:58) Ich habe es mir immer ein bisschen so vorgestellt, weil ich in Bilder sehr gerne denke und sobald eigentlich das Schwarze da war, dann war das Schwarze nicht mehr da außen, sondern das Schwarze war da innen. Also mein Körper, mein Oberkörper ist vielleicht nur keine Ahnung 1 m ähäh lang oder 80 cm lang.
(29:20) Und plötzlich durch diese Meditation von Schwarz sehen, vom Universum war hier vielleicht eine ganz große Fülle, die eben unendlich war und die war in mir drin. Es war nicht mehr das Universum da draußen, es war das Universum in mir drin. Und genau diese Transformation von außen nach innen konnte ich dann für mich behalten, wo ich mich auch wohl gefühlt habe und auch die Gedanken dann wie automatisch weggingen.
(29:49) Aber der Weg dahin war eigentlich über die CD von außen von der Schwärze die Schwärze in mehr rein zu projizieren, damit ich die in mehr drin fühle und da mich dann gehen lassen kann. Es war nicht eng, was ich normalerweise für viele ist. Viele haben Herzschmerzen, weil der Brustkasten quasi das Herz richtig zusammenhält oder viele haben Schmerzen oben drauf, Solarplexus, der sich ständig meldet oder so.
(30:19) Das sind von mir aus Menschen, die quasi das Schwarze, wenn wir in der Sprache von Dispensa bleiben, nach innen projizieren sollten. Vorher bewusst, also quasi, wie bringe ich etwas von dusen da rein? Und wenn sie da reinkommen und das auch fühlen, erst dann die MeditationscD quasi genießen können, weil dann funktioniert sie eins zu eins.
(30:43) Aber dieser Schritt, der muss geübt werden und das kann man auch mit dem Kopf üben. Also ich muss es plastisch sehen, bildlich sehen, damit ich es nachher fühlen kann. Aber das ist meine Art und Weise, wie ich eigentlich meine Transformationen mache. Ich muss es bildlich darstellen, damit ich mir dann im Körper fühlen kann.
(31:05) Andere machen es vielleicht genau umgekehrt. Die sehen die Bilder erst, weil sie das Gefühl zuerst hochholen und dann aufgrund des Gefühls dann die Bilder daraus sehen, die Farben oder Formen oder wie auch immer. Ja, es ist einfach komplett unterschiedlich, weil jeder Mensch ist anders, jeder hat eine andere herangehensweise.
(31:24) Ich bin auch nicht so der Typ, der ausprobiert, sondern ich gucke mir erstmal alles an und plan. Und bei Meditieren ist genau das gleiche. Und bei mir war das tatsächlich auch so mein als als ich ähm also als du mir erzählt hast mit Meditieren, da war mein System auch offen. Da konnte ich das einfach ausprobieren.
(31:47) Da war das so, okay, ich kenne das nicht. Ich war in der Phase, wo ich an sich, mir ging es gut, ich war sicher, ich war finanziell nicht bedroht. Ähm, ich hatte ein sicheres Zuhause, es war alles gut, da konnte ich mich dafür öffnen, das einfach ausprobieren. Und tatsächlich habe ich dann zwischendurch eine Phase gehabt, wo ich weniger meditiert habe und dann ist ja in meinem Leben sind paar Dinge passiert, die mich bedroht haben.
(32:09) Also ich habe mich bedroht gefühlt. Ich war nicht mehr sicher, ich wusste nicht, wie wird meine Zukunft und das war hat alles dafür gesorgt, dass ich zwar meditiert habe, aber ich konnte es nicht. Ich konnte mich nicht darauf einlassen. Ich war so in Panik. Also dieses äh werd ruhig, mach die Augen zu, das hat in mir Panik ausgelöst.
(32:29) Und da habe ich gemerkt, dass ich erst mal also aus heutiger Sicht weiß ich, nachdem ich mich mit dem allen beschäftigt habe, dass es mein Nervensystem war, das dass diese Stille nicht ertragen konnte. Das war so permanent im Flucht und Kampfmodus. Ich das wollte einfach nur weg. Das wollte einfach nur diesen Zustand verlassen, weil dieser Zustand hat meinem Körper und meinem Nervensystem Angst gemacht.
(32:54) Ich konnte nicht abschalten. Ich war zu sehr im ähm es könnte mir irgendwas passieren. Also diese Stille hat mir Angst gemacht. Und da musste ich mich erstmal wieder in den Modus bringen, also lernen, mein Nervensystem zu beruhigen, damit ich dieses diese Stille ertragen konnte. Okay. Und ähm ich habe ja irgendwann habe ich gelernt, dass dass ich das nicht zulassen kann, weil bei mir, also bei mir war es halt im unteren Bereich von meinem von meinem Oberkörper ähm waren so viel Emotionen festgesetzt, dass die verhindert haben, dass dass ich in die
(33:34) Ruhe kommen kann. Und ähm nachdem ich die dann gelöst hatte, da konnte ich dann in dieses Ruhe und mich öffnen und dadurch heilen. Und ähm ja, das ist echt interessant, dass das so verschieden ist und da ist es auch so wichtig, dass man ähm dass man sich da ausprobiert und das, was du gesagt hast am Anfang, sich öffnen für, also witzigerweise ist die Meditation da, sie hilft einem sich für Möglichkeiten zu öffnen.
(34:04) Auf der anderen Seite muss man offen sein dafür, um es auszuprobieren. Ist eigentlich so ein bisschen widersprüchlich. Und was kommt zuerst? Das war für mich die Frage. Kommt zuerst das Huhn oder das Ei? Muss ich zuerst offen sein, um dann das Maximum aus der Meditation zu holen oder umgekehrt oder? Ich ich finde was anderes und du hast vorhin schon gesagt, was es ist.
(34:28) Voil. Aber ist nicht für jeden eben genau gleich. Das ist genau der Punkt. Nein, nein, ich ich weiß nicht, ob du weißt, was ich meine. Es ist nämlich das Okay, sorry, mach nichts. Es ist nämlich eine Entscheidung zu treffen. Ja. Und die hat nichts mit Huhn oder ein zu tun. Die ist sozusagen das Nest. Ja, die Entscheidung ist okay.
(34:51) Ähm, hier ist mein Huhn und hier ist mein Ei und da ist ein Nest und das Nest ist die Entscheidung. Ja, und dann kann man gucken, ob zuerst das Huhn oder das Ei in dem Nest sitzt. Aber die Entscheidung vorher, dass man sagt, ich spüre eine, ich spüre etwas in, also die Entscheidung ist nicht eine Kopfscheidung, es ist schon von innen so dieses, wie du erklärt hast, dieses ich habe gespürt, ich möchte eine Veränderung, aber ich wusste nicht wie, weil Huhn ist das wie ist das Huhn und das Ei und die Entscheidung ist aber dieses Gefühl, dass man spürt, okay,
(35:23) irgendwas muss ich ändern. Egal, kann sein, dass man in der Krise ist oder man ist krank und spürt deshalb, ich muss etwas ändern. So kann es nicht weitergehen. Kann aber auch einfach sein, dass man merkt, okay, das kann es nicht gewesen sein im Leben und deswegen mehr Möglichkeiten sucht. Ja, also ähm entweder ist es, weil man dazu gezwungen wird oder es ist, weil man einfach sagt, okay, ich möchte mich für mehr öffnen, aber ich weiß gar nicht, wie das geht.
(35:52) Ja, okay. Genau. Und äh das finde ich tatsächlich den Unterschied, weil das war auch bei mir der Unterschied, weil ich die ganze Zeit, als ich krank war, versucht habe irgendwelche Symptome zu bekämpfen oder zu lindern, also meine Krankheit zu lindern, bis ich die Entscheidung getroffen habe. Okay, es geht nicht um Symptombekämpfung, weil das ist nicht das was mich wirklich gesund macht, sondern diese Ursache und diese Ursache dran zu gehen, mich dafür da zu öffnen und ähm genau, aber diesem spüren nachzugehen,
(36:28) also dieses Spüren ist gleich die Entscheidung, also dem auch nachzugehen und das nicht dann wieder unterzudrücken. Ja, okay, jetzt bin ich bei dir. Ja, ich hatte dich missverstanden. Jetzt ist die Definition klar vom Huhn und vom vom das Nest in dem Sinn. Ja, ne? Cool. Passt. Ja, das ist mir auch gerade erst bewusst geworden, dass das, weil ich glaube, dass wir schon Entscheidungen vom Kopf her treffen und tatsächlich ist es dann aber das, was wir spüren, müssen wir auch mitnehmen, weil ansonsten ist es immer
(37:03) so entgegeneinander in uns auch. Und wenn du dir die Frage stellst, Kopf sagt das, Herz sagt das und irgendwie Fußschmerz sagt das, dann hast du drei Möglichkeiten. Jetzt kannst du dich immer noch entscheiden, höre ich den Gedanken, dem Kopf zu, meinem Herzen oder dem schmerzenden Fuß. Da meine ich, hast du die Entscheidung.
(37:27) Aber das muss dir bewusst sein, dass du wie drei Möglichkeiten jetzt gerade hast und dann, wenn du eine getroffen hast, rückblickend nicht sagen, ach du Scheiße, ich habe mich für Herz entschieden, hätte ich doch meinen Gedanken, meinem ersten Gedanken gefolgt und dann machst du dich wieder fertig. Das darf man dann auch nicht.
(37:46) Mm. Ja, die Frage ist ja, wie entstehen Gedanken? Da lasse ich mich nicht jetzt irgendwie aufs Gladteist. Das ist mir dann zu kompliziert. Äh ich ich da bin ich nicht der richtige um zu sagen, woher die kommen. Da gibt’s mehrere Theorien auch da. Es gibt mehrere Möglichkeiten, je nachdem, ob man der Wissenschaft ein bisschen nachgeht, der Spiritualität oder anderen Lehrern oder mit Quantenphysik gibt’s auch ganz spannende Möglichkeiten, woher eigentlich die Gedanken kommen.
(38:19) Also äh ja, ich habe die Antwort nicht, aber was ich weiß ist, was ich habe. Und wenn ein Gedanke kommt, dann habe ich ihn. Was ich damit machen will, das kann ich jetzt entscheiden. Woher kommt? Genau. Ja, ist mir eigentlich, was früher vielleicht wichtiger war, heute Beger. Wichtig ist, ich habe die Möglichkeit, ich habe die Möglichkeit und den schmerzenden Fuß bleiben wir bei diesem Beispiel, was auch immer und dass ich dann drei Möglichkeiten habe und mit denen arbeiten kann oder entscheiden kann. Das ist für mich das bewusste
(38:57) entscheiden nachher. Genau. Und ja, du sagst es bewusst entscheiden, weil man kann natürlich dann sagen, okay, das sind die drei Möglichkeiten, aber die der Kopf ist so laut, ach, ich folge einfach dem. Das ist ja dann aber auch wieder nicht bewusst. Bitte. Ja, voilà. Genau. Wenn du einfach dem ersten Impuls folgst, dann hast du nicht bewusst entschieden.
(39:20) Mhm. Deshalb in dieser Phase, wo wo eben Gedanken kommen, der Körper sagt aber etwas anders oder es zieht sich zusammen oder wie auch immer oder Fußschmerz plötzlich äh hör allem genau zu. Mhm. Wie auch immer und entscheide nachher. Geh ein bisschen in die Stille, mach zwei Schritte zurück, hör dir, schau dir alles an und entscheide dann.
(39:48) Und dann wirst du mit der Zeit, meine Erfahrung geht in die Richtung, immer mehr das richtige entscheiden, was für dich richtig ist. Ja, weil was für einem richtig ist, kann für jemand anderen äh nicht richtig sein. Und das ist eigentlich wie wie ein Muster, wenn man die Muster erkennt, wie man selbst so istst funktioniert oder wie die Maschine Mensch mit Kopf, Geist Körpergeist und Seele so zusammenspielt.
(40:18) Wenn man das ein bisschen durchschaut und ein bisschen bewusst auch äh nachgeht und beobachtet auch von innen nach außen, dann kann man sehr viel bewegen und das bringt automatisch dann wiederum sehr viel Ruhe in den Entscheidungen selbst und dann auch wie sich das Ganze äh weiter manifestiert oder wie das Leben dann sich eigentlich so ergibt aufgrund dieser neuen Entscheidung in dem Sinn.
(40:46) Mhm. Ja, also welche Möglichkeiten habe ich heißt für mich eigentlich nicht im ersten Impulskopf einfach zu folgen, sondern schau dir was kommt sonst noch am Körper, im Gefühl, was auch immer und schau dir dann das Ganze an, bevor du entscheidest. Das ist so ein bisschen die Methode, das Muster, was ich selbst verfolge und das das funktioniert recht gut jetzt für mich.
(41:15) Und das hat auch für dich funktioniert, als du so sehr eingespannt warst im Beruf und viele Stunden gearbeitet hast, viel unterwegs warst auch oder wie hast du da ähm deinen Körper wahrgenommen oder ist es auch mal passiert, dass du was unterdrückt hast, was ich dann hinterher deutlich bemerkbarer gemacht hat oder? Ja, sehr gut. Gute Punkte. Ja, genau.
(41:40) Also, der Körper war nicht immer mit dem einverstanden, eigentlich mit dem, was ich entschieden habe, weil ich habe sehr stark Kopf bezogen eigentlich entschieden früher. Wie gesagt, ich bin ein Macher, ich habe eher gemacht und danach reflektiert, aber ab dem Moment, wo man den Körper einbezieht in den Alltag, also so quasi, was sagt der dazu? Weil eben man hat mehrere Möglichkeiten. Körper, Geist und Seele.
(42:06) Hört ihr alle drei an. Und ähm wo ich gemerkt habe, wenn ich nach links gehe, weil der Kopf links sagt, aber der Körper zieht eigentlich nach rechts und dem mehr Gewichtung gegeben hab, haben sich eigentlich bessere Entscheidungen getroffen. Also ja, heute kann ich sagen, ich höre auch auf meinem Körper, bevor ich Entscheidungen treffe, weil vor allem zwischenmenschliche Beziehungen.
(42:33) Äh, ich arbeite heute übrigens fast nicht mehr mit Kunden direkt zusammen, persönlich eins zu eins, sondern ich schreibe lieber ein Buch, verkauf das Buch und dann kommen die Menschen, die das Buch gut gefunden haben, auf mich zu. Und äh das ist ein sehr guter Filter und dann wirklich Gleichgesehnte, die auch mit Körper, Geist und Seele so ein bisschen unterwegs sind, ähm äh zu arbeiten nachher.
(43:00) Und du führst dann, wenn solche Buchleser auf dich zukommen, weil ja, was was können wir sonst noch gemeinsam tun? Wie können wir das der der Inhalt des Buches umsetzen? Kannst du mir helfen dabei, Massimiliano, spürt man relativ schnell körperlich, ja, nicht nur gedanklich, passt’s oder passt’s nicht? Mhm.
(43:22) Und da habe ich eine Devise für mich ähm, die ich äh schon seit längerem eigentlich einsetze und das ist ich habe dich gern, aber ich habe mich lieber. Mhm. Das heißt also, auch wenn du mir Geld gibst oder irgendetwas gibst in Form von Zeit, Energie oder Geld, entscheide ich immer noch, will ich das von dir haben, ja oder nein? Mhm. Ja.
(43:46) Und genau da, weil ich mich lieber habe. Ich habe lieber 5000 Franken weniger Ende Monat, aber dafür geht’s mir besser, weil ich hatte keine Kopfschmerzen oder irgendwelche körperliche Reaktionen, jedes Mal, wo wir uns ausgetauscht haben oder etwas äh besprochen haben und das ist auch wieder eine Entscheidung. Mm. Und die Devise heißt da, ich habe dich gern, egal wen, in der Familie übrigens auch, aber ich habe mich lieber.
(44:13) Ich sag meine Partnerin: „Ich habe dich gern, aber ich habe mich lieber. Müsste ich mich entscheiden von wer von uns äh äh ähm ja, müsste ich mich entscheiden. Wen will ich retten? Würde ich mich retten? Ich mag sie sehr, aber ich würde mich retten, nicht aus Egoismus oder aus äh zuerst komme ich und dann kommt lange nichts und dann erst die anderen, sondern wenn du dich gerne magst und alles eigentlich dafür tust, dass es dir vorwiegen gut geht, erst dann kannst du ja den anderen Gutes tun.
(44:45) Das ist ja ein alteres Sprichwort, da erzähle ich eigentlich nichts Neues. Aber das ist auch wieder eine Entscheidung, quasi eine Formel, die man für sich schwarz auf weiß äh definiert und sagt, egal, wer auf mich zukommt, der Filter ist das Buch, aber ähm das heißt noch lange nicht, dass wir dann zusammenarbeiten oder eine Beziehung eingehen, auch privat.
(45:07) Das muss ja nicht immer beruflich sein. Passiert ja auch, dass man jemanden kennenlernt. Äh ähm überm Beruf oder über die Selbständigkeit arbeitet dann nicht zusammen, aber verkehrt dann irgendwie privat zusammen oder macht irgendetwas, wie auch immer. Ja. Und ähm ja, das sind solche Etappen, die man über verschiedene Wiederholungen eigentlich dann für sich wie rauskristallisiert.
(45:35) Und wenn man die dann ins in den Stein meißelt und die für sich definiert, eins davon war Fokus, das zweite war welche Möglichkeiten habe ich, das dritte ist dann ich habe mich lieber als wer auch immer auf mich zukommt. Dann ergeben sich eigentlich, wie soll ich sagen, ähm Tagesabläufe äh, die immer für dich eigentlich arbeiten oder die äh positiv für dich da sind und äh wirken eigentlich.
(46:07) Ja, genau. Und so treffe ich ja auch viel weniger Menschen, die mich auf den Sack, die mir auf den Sack gehen in den letzten zwei Jahren. Ähm, ich verdiene weniger Geld deshalb, muss ich auch zu zugeben. Also, hatte bessere Zeiten, aber es reicht immer noch. Aber dafür habe ich meine Ruhe und mein mach mein Ding eigentlich, was vielleicht auch altersbedingt mit 54, wie man ein bisschen reifer, weiser, wie auch immer mehr im Vordergrund hat.
(46:36) Das ist so mein Ding mittlerweile. Ja. Ja. Das Seelenfrieden ist wichtiger als Erwartung anderer zu erfüllen oder den Geldbeutel dann noch extrem zu füllen, sondern ähm Ja. Ja, und dieses auf den Körper hören ist eine Entscheidung und hat auch viel mit Vertrauen zu tun, weil ohne Vertrauen ins Leben zu haben, könnte man ja dann meinen, ja, aber was ist, wenn es nicht funktioniert? Und dann zieht strahlt man ja auch unbewusst wieder etwas aus.
(47:14) Ähm ja, das einen dann nicht in die Richtung bringt, weil man halt noch etwas lernen darf, um sich dafür zu öffnen. Also hat schon auch viel mit sich dafür öffnen auch zu tun. Ja. Mhm. Und Vertrauen ein wichtiger Punkt jetzt privat oder geschäftlich, wie auch immer, wenn jemand dir nicht vertraut, dann kannst du eigentlich nie das Maximum als Resultat geben.
(47:39) Das wird nicht die Liebe in der Beziehung, die es sein könnte. Das wird nicht die Partnerschaft, wie auch immer, auch beruflich oder das wird nicht der Kunde sein, äh der die 1000 Punkte Resultate äh dank deiner Hilfe holt. Und ähm bevor man aber Vertrauen geben kann, muss man sich auch vieles zuerst zutrauen. Das musste ich auch lernen.
(48:04) Also, wenn ich nicht meinem eigenen Wort, meinen eigenen Gedanken, meinem eigenen Körper quasi zuhöre und dem auch vertraue, indem ich es mir zutraue, dass das, was ich da jetzt höre, sehe, spüre, fühle, äh wahrnehme und auch als bare Münze wahrnehme, wenn ich das mir nicht zutraue, kann ich es auch nicht von den anderen verlangen nachher.
(48:29) Mhm. Genau. Dann hat man vielleicht Erwartungen Ja, genau. Erwartungen. Sag noch Entschuldigung. Ja, dann hat man vielleicht Erwartungen äh an das Umfeld, aber innerlich traut man sich selbst nicht zu, aber man erwartet, dass es sich im Äußeren ändert, dass man dass man sich innerlich so fühlt, aber so funktioniert’s halt nicht so rum.
(48:51) Man darf zuerst anfangen und ähm da passt sogar dieser Spruch, den du gesagt hast, ich mag dich, aber ich mag mich lieber, weil wenn ich mich selbst nicht lieber mag, kann ich auch nicht mich öffnen oder jemand anderem vertrauen, dass er mir vertrauen kann. Und ich sag da gern dazu bei mir bleiben.
(49:10) Ja, wenn ich bei mir bin, wenn ich mit mir verbunden bin und dann dann fällt es mir leichter, dem Leben zu vertrauen, anderen Menschen zu vertrauen, mir selbst zu vertrauen, äh mir selbst auch Dinge zuzutrauen. Also das so diese diese innere Stärke, ja, wenn wenn die fehlt sozusagen oder man kein Zugriff drauf hat, dann dann fühlt sich ja auch dann alles so schwer an und dann denkt man so, das Leben ist so gegenein oder man muss so alles extra so eine extra Meile gehen für alles und anderen fliegt alles so leicht zu.
(49:41) Ja, das liegt einfach nur an der eigenen Verbundenheit mit sich und dem eigenen Zutrauen. Toll. Ja, unterschreibe ich. Aber es ist so, man muss es, ich muss mir zuerst vertrauen können. Also, wenn ich mit mir etwas vereinbare, abmache, ich muss das halten, weil sonst wie will ich, dass die anderen mir gegenüber das Vertrauen schenken, wenn ich nicht einmal mit mir quasi, was ich mit mir vereinbare einhalten kann, dann kann ich mit dem mit dem Rest der Welt dasselbe nicht verlangen, nicht tun. Das ist so.
(50:14) Ja. Ja. Und wichtig ist, dass man da sich auch nicht so arg von seinem Kopf treiben lässt, weil der Kopf, der hat immer so Riesenziele, so ich muss fünf wohnen oder Weltreise und dann macht man sich selbst den Druck, wenn man sich aber ganz kleine Steps setzt und sagt, okay, das ist vielleicht mal mein großes Ziel.
(50:33) Ähm, man hat aber jeden Tag einfach diesen kleinen Steps, dass man lernt sich zuzutrauen, weil wenn man sich so ein großes Ziel setzt und dann nur diesen Riesenchritt sieht und denkt, da komme ich ja niemals hin, da wo ich jetzt bin. Ähm und dann sich aber kleine Schritte macht, um dieses Zutrauen zu lernen. Ähm, dann ist man irgendwann an den Punkt und denkt sich: „Oh, wow, da bin ich hingekommen und war gar nicht so anstrengend, wie ich dachte, weil man das so runtergebrochen hat in so kleine Schritte und durch dieses immer mehr zutrauen wächst dann das eigene
(51:03) Vertrauen auch und lernen für die, die es noch nicht können, nein zu sagen.“ Mhm. und zwar auch sich selbst nein zu sagen, weil wenn du mit dir etwas vereinbarst und dann kommen wieder die nächsten Gedanken, ja, aber das könnten wir noch tun oder schaust dir ein YouTube Video an. Oh, da ist wieder eine neue Idee. FOMO, klassisches FOMO.
(51:30) Überall ist das Gras grüner als da, wo du selbst stehst. So quasi. dann nein zu sagen, Achtung, wir haben gestern vereinbart, wir gehen jetzt diesen Weg, machen diese Sache zuerst machen die richtig und dann rückblickend können wir immer noch sagen, welche Möglichkeiten haben wir sonst? Dann kannst du immer noch den Gedanken, die während dieser Zeit der Umsetzung gekommen sind oder die YouTube Videos, die du dir reingezogen hast, in Erwegung ziehen.
(52:00) Aber einfach wie eine Fahne im Wind. jedes Mal, wenn von außen irgendetwas Neues kommt, dir fremd zu gehen, nämlich deine eigenen äh Meinung, was du dir selbst äh äh mit dir selbst vereinbart hast, ähm ja nicht zu machen, dann wird schwierig, also nein zu sagen, auch den eigenen Gedanken, die einem immer wieder so quasi äh sagen: „Hey, die Möglichkeit gibt’s dann auch noch oder das könnten wir ja auch noch tun.
(52:27) “ Mhm. Ja, dazu muss man aber sehr bewusst sein, dass man auch seine Gedanken, ich nenn es mal, kontrollieren kann, weil ansonsten machen die Gedanken mit einem, was man gar nicht möchte. Dann ist man so wie fremd gesteuert von seinen Gedanken, die irgendwie vielleicht auf den Erwartungen von anderen beruhen, aber eigentlich gar nicht das, was man wirklich will und man entfremdet sich ja dann ja noch mehr, also man ist ja dann noch weniger bei sich.
(52:52) Ja, da habe ich für mich den Trick erfunden, wo ich eigentlich in eine sogenannte Beobachterfunktion gehe. Ich gehe ein bisschen raus aus mir, nimm ein bisschen die Vogelperspektive und schau mich an von außen, wenn du so willst. Und da da kann man dann sehr gut nein sagen. Das machen wir jetzt nicht. Und du merkst, ich spreche sehr oft von wir, das kommt noch als ich klein war.
(53:17) Du musst wissen, ich heiße eigentlich Piero Gieppe Massimiliano. Ich habe drei Vornamen und als ich klein war, vielleicht eine kleine Anekdote dazu, jedes Mal, wenn ich Quatsch gemacht habe und meine Mutter irgendwie fand, das geht gar nicht, habe ich immer Gieppe oder Piero die Schuld zugewiesen.
(53:36) Also Massimiliano war immer derjenige, der fein raus war. Das habe ich irgendwie mitgenommen und jetzt im Alter eben über diese Beobachterfunktion, die ich einnehme und mich selbst angucke und selbst ein bisschen reflektiere und analysiere, sage ich immer, Piero würde jetzt natürlich dem neuen Gedanken, obwohl wir gestern mit Massimiliano dies und dies vereinbart haben, nachgehen.
(53:58) Diese diese Formo ist ein typisches Piero Problem, aber nicht Massimiliano. Und solange Massimiliano die Entscheidungen trifft und auch hält, das ist eben genau der Punkt, wo ich sag, du musst es dir zuerst zutrauen und dann dir selbst vertrauen können. Wenn Massimiliano das Ding durchzieht, dann können die anderen zwei da außen oder im Kopf oder wo auch immer noch lange zählen, welche sonstigen Möglichkeiten da wären eigentlich, oder? Also nein sagen, Beobachterrolle einnehmen und dann von außen schauen, bin ich noch auf dem Weg, was wir
(54:34) vereinbart haben, oder habe ich die Tendenz, Bomo das nächst Beste wieder anzugehen und wieder von null anzufangen, weil dann drehst du dich im Kreis, dann hast du keine Evolution, Transformation, weder innerlich, weder äußerlich nachher. Ja. Ja, genau. Ja, also mir hat dieses Bewusstwerden auch extrem viel geholfen im Das ist dieses mit offenen Augen meditieren, so nenne ich es, weil man dann ähm sich selbst sieht und die Entscheidung neu treffen kann und dann ist es auch nicht so hart.
(55:09) Also sonst ist ja so, wenn man jetzt sagt, okay, beispielsweise Sport abnehmen, okay, ich möchte jetzt abnehmen und dann macht man sich so einen Plan und dann ist es immer so, oh, ich muss das jetzt machen und das muss ich noch machen. Wenn man aber sich ähm da so selbst so rausnimmt und dann dadurch diesen Druck rausnimmt und dann sagt, dann trifft man die Entscheidung von sich heraus, weil man tut es ja für sich und dann ist es nicht mehr so, ich muss das jetzt noch machen und das hat mir geholfen da ähm mich selbst anders zu sehen und dass das ohne
(55:44) Druck auch gehen kann. Sehr gut. Man fühlt es auch, wenn du sagst, man merkt, du erzählst jetzt etwas von da außen und nicht von da innen raus. Was jetzt wie die Beobachterfunktion eingenommen. Gerade jetzt. So habe ich zumindest wie Video jetzt gerade empfunden und das nimmt sehr viel Druck weg. Enorm viel Druck.
(56:06) Ja. Ja. Das ist aber auch etwas, was man lernen darf. Das ist nicht etwas, was man einfach kann, weil das das kriegen wir nicht beigebracht und so. Ja, und tatsächlich konnte ich das aber nicht, als ich in diesem Zustand war, wo mein Nervensystem so voll überfordert war, weil in diesem Zustand ist ja der Fokus total verengt oder er ist total im Weiten.
(56:28) Also entweder, wenn man so in der Flucht ist, denkt man so: „Oh Gott, was passiert da außenrum? Ich muss ja gucken, dass ich wegrennen kann.“ Und wenn man so im Kampfmodus ist, ist es so, okay, fokusvoll auf die eine Sache, die mich bedroht und dann möglicherweise dagegen, dann kann man gar keine Beobachterrolle einnehmen, weil man ja so ja so bereit sein muss für etwas von den zwei Dingen, dass man dass man ist nicht ruhig, dass man überhaupt auf etwas drauf schauen kann.
(57:00) Ja, und deswegen ist das auch so. Ich, du hast es vorhin richtig gesagt. Man kann nicht von sich selbst verlangen, dass man meditieren kann. Meditieren ist etwas, was man lernt. Und äh ich habe halt gelernt, dass wenn ich selbst innerlich ruhig bin, dann kann ich in diese Phase gehen, ähm, wo ich mich als Beobachter öffnen kann, um auf die Situation zu schauen und dann auch meinem und dann kann erst diese Veränderung stattfinden.
(57:28) Also bei mir ist es bei meiner Methode ist es so, dass es der dritte Schritt ist. Also das, was jeder sofort will und warum er dann keine Ahnung ein Workshop bucht oder auf eine Retreat geht so nach Motto, danach bist du verändert. Das ist eigentlich das, was als dritter Schritt kommt und es kommt fast automatisch.
(57:46) Da geht’s nur noch drum, sich dann bewusst im Alltag zu ähm beobachten und anders zu entscheiden. Aber das ist eigentlich der dritte Schritt, den man ohne diesen zwei Schritte vorher gar nicht machen kann, bzw. dann fühlt sich so diszipliniert an, dann ist es so wie bei so einem Soldat, bei dem der ganze Tag getaktet ist, aber dann fehlt einem die Freiheit und die Leichtigkeit, für die man es ja eigentlich tut, weil danach sehnt man sich ja und damit tut man das aber sich irgendwie wieder selbstverbieten dann.
(58:14) Mhm. Sehr gut. Ja, Schritt 3. Okay, das das wo ich meinte. Schritt 1, Meditation selbst kann es nicht sein. Das ist je nach Phase, wo man ist, muss man eben Schritt ein und Schritt 2 vorher tun. Bewusst quasi mechanisch, wenn du so willst, das ganze verstehen, damit man dann eigentlich in die Meditation und das Maximum daraus nehmen kann. Ja.
(58:42) Ja. Dass man offen dafür ist. Ja. Super. Ja, genau. Gut, gut. Ja, spannend. Möchtest du abschließend noch ähm etwas mitgeben? Weil ich glaube, du hast schon sehr gute Tipps mitgegeben zu dem Thema, wie kann man bewusster werden? Ja, also gerade am Anfang, wo du Okay. Ja. Ja. Äh äh nee, ich habe nur bejaht. Ich denke oder ich hoffe, dass ich etwas beitragen konnte in dem Sinn.
(59:16) Ja, ich war ja zum Schluss, was ich mitgeben kann, äh lernt Lisa kennen, kontaktiert sie, weil deine Transformation dieser, die ist unglaublich. Also ich kann von mir reden, weil ich meine eigene kenne, aber ich habe auch gesehen, wie du warst. Ich habe dich dann zwei Jahre oder so nicht mehr gesehen und den Sprung jetzt miterlebt und jetzt die Worte, die du eigentlich äh von dir lässt.
(59:49) Also, wow, da ist sehr viel gelaufen. Du bist wirklich auf dem äh richtigen Weg für dich, aber ich denke auch für viele anderen, die die denen du helfen kannst unbedingt. Also, ich möchte meinerseits nicht mehr viel dazu beitragen, vielleicht einfach zusammenfassend Fokus. Welche Möglichkeiten habe ich? Also, es gibt nicht nur zwei, ja, nein, schwarz, weiß, sondern es gibt mehrere, die anzugehen und alle durchzugehen.
(1:00:19) Ob sie vom Kopf, vom Herz oder vom schmerzenden Fuß herkommen. Mach alle drei oder schau dir alle drei genauer an. Und wenn du dann die drei gemacht hast, rückblickend schauen, welcher war gut, welche hat mich weitergebracht, welche hat mir gefallen, gepasst und dann tief vertiefen. Mhm. Und Beobachterstellung einnehmen und das, was du mit dir selbst selbst vereinbarst, mit Vertrauen auch durchziehen.
(1:00:51) Mhm. Weil wenn du es mit dir selbst durchziehst, dann wird auch werden auch die Menschen um dich herum dich anders wahrnehmen, glaubwürdiger wahrnehmen, mehr Vertrauen haben und geben. Und das ist so ein bisschen eine Kettenreaktion wie wie wie ein Feedback Club, der sich eigentlich dann in die positive Richtung entwickelt unbedingt.
(1:01:15) Aber das sind so fünf, sechs Tools, Methoden, Strategien, ich weiß nicht, welches Wort da passt eigentlich, die dich äh der Menschen mitgeben möchte und so wie du die lernst oder lehrst, besser gesagt, super. Also deshalb meinte ich jetzt zum Schluss lernt die Lisa kennen unbedingt. Ganz geil. Danke. Ja.
(1:01:38) Ähm, mir ist gerade noch eine Sache eingefallen. Man wird am Ende, man muss sich etwas nicht verdienen, aber man wird am Ende belohnt für seine Entscheidungen, die man trifft. Sehr schön. Das ähm davon bin ich überzeugt. Super. Ja, super. Ja, dann vielen Dank, Massimiliano, dass du dir die Zeit Ich danke dir, Lisa sehr gerne. Bis zum nächsten Mal.
(1:02:02) Ja, bis zum nächsten Mal. Tschüss. Bis dann. Tschüss. Ciao.
Du hast noch Themen
oder Fragen?
Du hast einen Themenvorschlag oder eine Frage, die du in einer Podcastfolge gerne thematisiert haben möchtest?
Dann fülle gerne das Formular aus.
Ich freue mich immer über Vorschläge, Fragen & Ideen 🙂