Folge 26 | 19.04.2026

Gehirn neu programmieren: Vom Funktionieren zum Fühlen | Interview mit Anja Stieber

Steckst du in einem Leben fest, das sich nach „Dienst nach Vorschrift“ anfühlt? Du bist erfolgreich, du performst, aber innerlich fühlst du dich leer oder ausgebrannt? In dieser DeepHeart Talk Folge spreche ich mit der Mentorin Anja Stieber darüber, wie wir nach Jahren der Selbstoptimierung endlich die echte Selbstentwicklung finden.

Kennst du das Gefühl, nur noch zu funktionieren? Erfahre jetzt, wie du dein Gehirn neu programmierst, um emotionale Blockaden zu lösen und endlich wieder bei dir selbst und deinen Bedürfnissen anzukommen.

Anja und ich decken auf, warum wir oft glauben, unserer Intuition zu folgen, während wir in Wahrheit nur alte Programme unseres Unterbewusstseins abspulen. Anja teilt ihre persönliche Geschichte vom körperlichen Zusammenbruch (Mitochondriopathie) hin zur inneren Souveränität und erklärt, warum es Mut braucht, die eigene „Blaupause“ wieder freizulegen.

Das erfährst du in dieser Folge:

  • Warum deine vermeintliche innere Stimme oft nur ein altes Unterbewusstseins-Muster ist
  • Wie dein Gehirn deine Realität selektiert und wie du diesen Filter änderst
  • Warum Veränderung nicht durch Sprinten, sondern durch das Bauen einer „magischen Hängebrücke“ zwischen dem Jetzt-Ich und dem Potenzial-Ich gelingt

Alles beginnt in deinem Herzen. Wenn du lernst, dein Nervensystem zu regulieren und deine Herzqualitäten wieder zuzulassen, kannst du dein Leben so gestalten, wie du es dir wünschst.

Über meinen Gast Anja Stieber: Anja arbeitet seit über 25 Jahren als Coach und Mentorin. Sie hilft Menschen dabei, aus dem Leistungsdruck auszusteigen und die eigene Identität jenseits von Konzernstrukturen und Erwartungen zu finden. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Frage: Wie gelingt es, aus innerer herzbasierten Souveränität zu leben, statt aus Druck, Erschöpfung und alten Mustern heraus zu reagieren?

Möchtest du den Weg vom reinen Funktionieren zurück zu deiner inneren Souveränität finden? Entdecke, wie Anja dich dabei unterstützt, deine wahre Identität zu leben.

Mehr über Anja Stieber erfahren: https://anja-maria-stieber.de/

Hat dir die Folge gefallen? Dann freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst und mir eine Rezension hinterlässt. Damit kann ich den DeepHeart Talk immer weiterentwickeln, verbessern und mehr Menschen helfen. Dich kostet das keinen Cent und mir hilfst du damit, eine Herzens-Mission in die Welt zu tragen, mehr Menschen zu erreichen und ihnen zu helfen, ihren inneren Frieden zu finden. Ich danke dir für deine Unterstützung!

(00:00) Willkommen zum DeepHeart Talk, einer neuen Folge und heute mal wieder mit Gast und ich darf die Anja heute begrüßen und wir reden gleich darüber, wie wir selbst unser Gehirn neu programmieren können, wenn wir uns verändern möchten. Hi Anja, schön, dass du da bist. Hi Lisa, danke für die Einladung. Ich freue mich total auf unser Gespräch.
(00:27) Ja, ich bin auch schon sehr gespannt, über was wir reden werden und ja, was ich auch von dir erfahre und was unseren Zuhörern dann auch dienlich sein wird und ja, stell dich doch gerne mal vor. Wer bist du, was machst du und ja, wie arbeitest du auch? Ja, also meinen Namen habt ihr schon gehört.
(00:47) Ähm insgesamt ist es Anja Maria Stieber. Ich arbeite seit über 25 Jahren als Coach und Mentorin und ja, diese diese Zeit, also diese 25 Jahren, in denen hat sich total viel entwickelt. Mm. Von ähm der Selbstoptimierung hin zur Selbstentwicklung. Mhm. Jetzt geht es mehr darum, also zumindestens in meinem Business innere Souveränität zu entwickeln, also wirklich wieder bei sich selber anzukommen und sich selbst zu spüren, statt im Außen zu performen, geht den Blick zurück und das ist tatsächlich eine total schöne schöne Arbeit, ja, weil es so viele Komponenten einbezieht, die mir
(01:37) persönlich total wichtig sind. Unsere Menschlichkeit, unser Herz. Ja. auf der Welt sind. Ja. Und ähm wie wir aus diesem Funktionieren, aus dem Bereich komme ich ja selbst auch, ich habe auch mal sehr gut funktioniert, wie wir aus dem Funktionieren wieder zurückkommen zu uns selbst. Mhm. mit unseren echten Bedürfnissen, die wir haben, nicht die, die wir gelernt haben von unseren Eltern, Großeltern vom vom System, ja, durch die Konzerne, in denen wir gearbeitet haben, sondern wirklich das, was wir vom ganzem Herzen
(02:12) wollen für uns und für unser Umfeld, für unsere Familie und manchmal sogar für die ganze Welt. Ja. Ja. Ähm, das ist spannend, weil ich habe auch so vor ein paar Jahren angefangen vom Funktionieren ins Fühlen zu kommen und am Anfang war das auch total ungewohnt und man denkt auch so oder fühlt sich dann oft so komisch, weil alle um einen herum noch so funktionieren oder überhaupt funktionieren und das vielleicht auch als gut sehen oder als richtig.
(02:42) Ähm, vielleicht fühlen die sich gar nicht und wenn man das dann anfängt, dann ist es erstmal so. Ja, man fühlt sich irgendwie, also es fühlt sich komisch an, obwohl man ja eigentlich den richtigen Weg geht. Kannst du das so ein bisschen erklären, wie äh woran das liegt? Oder kennst du das vielleicht auch? War das bei dir ähnlich bei diesem Übergang? Mhm.
(03:07) Also, ich kenne das aus meiner Erfahrung ähm sehr gut. Ich habe mal gesagt, das ist nicht Fisch, nicht Fleisch. Ja. Äh du steckst in so einer ähm in so einer Situation, wo beide Seiten nicht mehr wirklich vertrauenswürdig sind. Mhm. Das Alte ist nicht vertrauenswürdig, weil es hat nicht funktioniert. Ich bin ausgebrannt.
(03:29) Mir ging es wirklich nicht mehr gut. Und dann kommt dieses neue Leben, diese neuen Ideen ähm vielleicht durch Ecker Tolle. Ja. Mm. Ähm äh der hat es ja sehr gut beschrieben in seinem Buch jetzt, ne, wenn man in so einem Transformationsprozess steckt und ähm dann dem Gefühl, was man hat, wieder anfangen zu vertrauen. Und das ist am Anfang wirklich gar nicht leicht, weil unser Gefühl kann sich irren.
(03:59) Immer dann, wenn wir noch funktionieren, haben wir ja auch Gefühl und Intuition, aber die sind nicht selbst gesteuert, die sind über das Unterbewusstsein gesteuert. Ja, das ist dieser Quatschi, der sagt: „Ach komm, das Alte ist doch gut. Ja, bleib doch noch ein Jahr, die Karriere ist gerade so schön in Schwung und du hast das Gefühl, das ist deine Intuition.
(04:23) Es ist aber nicht, es ist tatsächlich ein Programm.“ Ja, genau. Du kriegst ja auch von außen dann sozusagen so wirst gelobt, du wirst anerkennt und dann denkst du ja, okay, das ist ja dann richtig, was ich tue. Ja, bis man wirklich fühlt und ist dann auch vielleicht so eine Art eingestehen, wo man das ist auch so ein Schritt, den man da noch mitmacht, weil wenn man jahrelang funktioniert hat, auf einmal zu merken, oh, das tut mir ja doch gar nicht so gut, dann muss man sich erstmal eingestehen, oh, das war jetzt gar nicht so gut, was ich getan habe. Und ich
(04:59) glaube, das ist auch brauch auch eine Überwindung und auch Mut zu sagen, okay, das da habe ich funktioniert, das war jetzt vielleicht nicht so gut, wie kann ich es jetzt anders machen und dann diesen Schritt zu gehen. Ja. Ja. Weißt du, bei mir war es so, ich ähm war so feige wirklich Dinge zu ändern, dass ich gewartet habe bis zum bitteren Ende und dann ging es nicht anders.
(05:24) Körperlich wahrscheinlich. Körperlich. Ja, ich war äh chronisch krank, ich hatte eine äh Mitondiopathie entwickelt, ähm stressbedingt. Mitondiopathie ist, wenn die kleinen Kraftwerke in den Zellen einfach nicht mehr genug Energie bereitstellen. Und das ist echt krass, wenn du ein paar Treppen gehst und das ist als würde man dir den Stöpsel ziehen.
(05:47) Du musst dich erstmal hinlegen. Ja. Ähm das heißt, ich musste ich musste echt was machen. Ja. Und ähm rückblickend wünsche ich mir, ich hätte mehr Mut gehabt. Ich hätte mich ähm anvertraut. Später habe ich es getan, aber ich wünschte, ich hätte mich früher jemand anvertraut, um ähm mein Leben neu aufzustellen. Mhm. Ja.
(06:16) Ähm, ich erlebe das heute mit äh Frauen, die ich begleite. Da ist es total ähnlich, nur kommen die halt etwas früher als ich damals. Das heißt, man kann ähm äh sehr viel in kleinen Schritten verändern, weil die große Angst vor Frauen ist ja auch ähm boah, also ich fühle mich gar nicht mehr so wie ich, ich fühle mich nicht verstanden, ich bin nur noch am Funktionieren, ich sage ständig nur ja, hinterher bereu ich das, weil eigentlich habe ich nein gemeint und ich müsste doch auch mal dran sein und warum bin ich nicht in der Lage, mich auch mal an
(06:46) erster Stelle zu stellen? Oftmals haben die Frauen dann die Angst, wenn sie wirklich auf die Entdeckungsreise gehen, um sich selbst wieder zu erkennen, sich wiederzufinden, dass dann sich alles ändert, dass ihre ihren sich von ihrem Mann trennen müssen, dass sie sich selbständig machen müssen, nach Bali auswandern müssen, ja, dass sie da irgendwelche großartigen Dinge verändern müssen und das macht eine Heidenangst. Mm.
(07:15) Und oftmals, oftmals ist es gar nicht so. Tatsächlich ist es ist es so, dass die die meisten Partner sich freuen, wenn die Frau sich auf den Weg macht zu sich selbst, weil es dem Partner auch gut tut. Ja, und oft ist ja auch so, wenn man sich kennenlernt, dann sind so die zwei wahren Ich oder die zwei gesunden Ich sind so zusammen, lernen sich kennen und dann verändert man sich über die Jahre und dann ist man ja eigentlich froh, wenn dieses wahre Selbst wieder rauskommt, wieder zum Vorschein kommt und ich glaube, dieser harte Cut ist nur
(07:50) dann, wenn es gar nicht mehr geht und dann empfindet man das natürlich auch als sehr hart und dann ja so dieses Midlife Crisis Thema, wo so diese krassen Umschwünge stattfinden, aber das muss halt gar nicht sein, wenn man vorher schon ansetzt, wie du gesagt hast. Ja, genau. Weißt du, ich habe Männer und Frauen im Mentoring und ähm äh beide sind in Konzernen tätig, wirklich in ähm Leistungs Jobs, wo sie wirklich viel viel geben müssen und ich kriege dann auch die Seite der Männer mit. oftmals sind sie verheiratet und äh
(08:27) reden dann auch über ihre Frauen. Ja, von daher weiß ich zumindestens mal die Männer, die ich coache, ja, dass die all sind, wenn die Frau endlich was für sich machen will. Mhm. Und es dann noch durchzieht. Ja. Ja. Also nicht den den Gedanken hat, es wäre ja schön und ich könnte ja mal, sondern dass sie dann auch wirklich was verändert und dann stehen die Männer, mit denen ich arbeite, wirklich hinter den Frauen.
(08:54) Mhm. Ist das schon immer so oder hat sich das über die Jahre auch verändert? Bei mir ist es eigentlich schon immer so. Okay. Also so manche Männerbilder, die ich so mitbekomme durch die Medien, die sind nicht in meinem Umfeld. Mhm. Ja. Mm. Das ist ja im Grunde ist es ja das Schöne. Dann siehst du nämlich ist nicht alles schwarz-weiß, sondern es ist tatsächlich bunt und je nachdem in äh in welchem in welchem Leben, in welcher Bubble du bist.
(09:22) Ja. Ja. äh kriegst du ein ganz anderes Bild eben auch von den Menschen, mit denen du arbeitest. Und so ist es bei mir. Meine meine Klienten sind entweder schon reflektiert oder reflektionsfähig bzw. reflektions und total viel. Genau. Da ist schon ein Gefühl, da irgendwie möchte ich was verändern. Ich weiß aber noch nicht was.
(09:48) Ähm, man spürt so diese leise Stimme in sich, die nicht die Kopfstimme, sondern die halt im Herzen. Und man weiß aber noch nicht so richtig, man kann es vielleicht auch nicht greifen, weil man das nie gelernt hat, dieses Fühlen, weil man direkt in so ein funktionierendes Leben reingeboren wurde, in der Schulzeit funktioniert hat, Ausbildung, Beruf und so weiter, dann vielleicht Mutter oder Vater geworden ist und dann ist es natürlich schwer zu sagen, okay, wie programmiere ich das um? Also, und genau das ist ja das Thema, worüber wir heute
(10:19) sprechen wollen, weil es so wichtig ist, erstmal zu verstehen, wie es funktioniert, bevor man etwas tut, weil wenn man es dann tut, dann kann man sich wieder dran erinnern und vor allem hat für mich selbst Verstehen in der Hinsicht mir viel geholfen, weil ich dadurch immer wenn ich ungeduldig wurde oder wenn es mir nicht schnell genug ging, wenn ich wenn ich skeptisch war, wenn ich gezweifelt habe, funktioniert es oder nicht, habe habe ich mich daran erinnert, was passiert da gerade in mir und das hat mir einfach Zuversicht
(10:51) gegeben, weil ich dann gewusst habe, okay, mein Körper braucht Zeit und genau darüber wollten wir drüber sprechen, diese wie schließt man diese Lücke von dem jetzigen Ich, dass man ist, zu diesem entfalteten in seinem vollen Potenzial zu sein. Da äh können wir mal anfangen. Ja, genau.
(11:11) Das ist ähm das ist eine sehr schöne Vorstellung. Das ist auch das, was äh ich in meinen Vorträgen so als Modell darstelle, ne? Du hast dieses jetzige Ich mit deinem jetzigen Leben und du hast eine Vorstellung von dem, wie du leben möchtest. Wer möchtest du sein? Und das ist in dem Zusammenhang auch total wichtig, weil es geht nicht darum, was ich haben will.
(11:32) Dann sind wir wieder in der Materie. Ja, wenn du mehr haben willst, musst du mir leisten, ja? Oder Glück haben. Es geht darum, wer wer will ich sein? aus dem tiefsten Herzen heraus und wie kriege ich so ein Bild, wie ich sein möchte? Auf jeden Fall mal nicht während der Arbeit und auch nicht, wenn du gestresst nach Hause gekommen bist, sondern wenn du dir wirklich mal Zeit nimmst, wenn du wirklich mal ruhig wirst.
(11:59) Und wir kennen alle diese Qualitäten. Ähm, ich weiß nicht, ob du das kennst, ähm dass du, wenn du im Stress bist, irgendwie eine andere Persönlichkeit bist, als wenn du in deinem Herzen bist. Mhm. Ja. Ja, kenne ich. Im Herzen sind wir sind wir aufgeschlossener, wir sind weicher. Ja, wenn es uns gut geht und wir sind in der Ruhe, spielen wir mit unseren Kindern vielleicht ganz anders, wie wenn wir im Stress und keine Zeit haben.
(12:30) Mhm. Genau. Äh in einer in einer äh äh Konfliktsituation beispielsweise, während äh während du im Konflikt bist, findest du ganz andere Worte, als wenn du auf dem Weg nach Hause bist. Ja. zu Hause dein Tee oder deinen Kaffee trinkst und noch mal drüber nachdenkst, überlegst dann, ja, ich hätte doch eigentlich auch das und das sagen können. Mm.
(12:53) Das wäre viel hilfreicher gewesen. Da wäre das nicht so ganz nicht so eskaliert. Ja, was ist das? In dem Moment, wo ich zur Ruhe komme, komme ich in andere Qualitäten. Ich nenne sie gerne unsere Herzqualitäten. Ja. Ähm deswegen sind wir ja oft im Urlaub auch viel tolerantern aufgeschlossener als in in unserem Alltag.
(13:15) Ja. Ja. Ähm das hat damit zu tun, dass wir in unserem Herzen sind. Mhm. Und es hat aber auch nicht unbedingt nur zu tun so im Außen, sondern auch mit uns selbst. Wir sind verständnisvoller für andere, aber auch für uns selbst. Unser Fokus ist weiter. Wir wir nehmen Sachen nicht so persönlich oder nicht so ja sehen sie nicht so engig und denken dann aber auch z.B.
(13:39) Ja, wir müssen uns komplett verändern oder irgendwias im Außen muss ich verändern, damit wir uns anders fühlen. Aber auf der anderen auf da eigentlich ist es so, dass wenn wir uns anders fühlen, dann läuft das im Außen einfach ganz anders. Also ich merke das z.B. immer, wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe und bin voll gestresst, dann denke ich, da hört ja gar nicht, der läuft einfach hin, wo er will.
(14:00) Das ist nicht so, wie ich es gerne hätte. Und wenn ich einfach so mit mir im Reinen bin, nenne ich es jetzt mal mit mir verbunden, dann denke ich so: „Ach, heute klappt’s ja richtig gut.“ Das liegt aber nicht an dem Hund, sondern das liegt an mir selbst. Ja, und da sprichst du wirklich was tolles an, dass so so ein Tier, ein Hund oder auch ein Pferd ähm eine sehr eine sehr gute Reflexionsfläche darstellt für das eigene Gemüt.
(14:29) Ja, in welcher in welcher inneren Haltung bin ich eigentlich gerade? Ja, weil ein Hund und ein Pferd, die se reagieren halt sensibel drauf oder Lamas. Wir haben, ich wohne ja hier im Oberalg und hier drüben ist eine Weide mit Lamas. Mhm. Und äh da werden auch Lamaturen angeboten. Und ich war auch mal mit, das ist ganz interessant, weil die Lamas auch sehr empfindlich reagieren auf den auf den Menschen, der äh der es führt.
(15:01) Ja, es war geht also im Grunde darum, sich ein Bild zu schaffen, wer bin ich in meinen menschlichen oder in meinen Herzqualitäten. Ja, das ist das, wohin ich möchte. Das ist dieses dieses Sein und ich nenne es gerne die Blaupause, weil das quasi so dieses ursprüngliche Bild ist von uns, wie wir erschaffen worden sind. Mhm.
(15:22) Ja. Ähm und wir sind in dem Zusammenhang so unterschiedlich, wie äh wie unser Fingerabdruck ist. Ja, jeder ist in dem Zusammenhang wirklich wirklich einzigartig und darf es für sich entdecken. Mhm. Ja. Das heißt, du bist in deinem Herzen, du hast das Gefühl, du bist bei dir und dann überlegst du dir, ja, wie wie möchte ich in diesem Zustand eigentlich leben? Mhm.
(15:49) Ähm was ist mir besonders wichtig? Mhm. Was sind meine Werte? Ja, was im Außen passt zu meinen Werten und was passt nicht mehr? Ja, ich habe einige äh einige Klienten, die aufgehört haben zu rauchen und zu trinken. Mhm. was nicht mehr zu den Werten gepasst hat. Mhm. Ja. Was nicht mehr zu ihrem vollkommenen Ich gepasst hat.
(16:12) Ja, genau. Genau. Und dann verändert sich der Freundeskreis. Ja. Der nächste Schritt ist, sie werden Vegetarier. Mhm. Das heißt, zur nächsten Grillparty kommen sie nicht mit ihrem Steak. Mhm. Ja. Und ähm so verändert sich der Freundeskreis, weil sich auch die Interessen verändern. Mhm. Ja.
(16:35) Wenn jemand bewusster wird, äh entwickelt er auch ein größeres Bewusstsein für die Qualität des Umfeldes oder das, was im Umfeld gerade passiert, wird achtsamer. Ja, und dann dann fällt einem diese Unachtsamkeit von anderen Menschen auch viel eher auf. Ja. Was ist, wenn sich das anfangs wie ein Verlust anfühlt, dieses Verändern? Also, der Freundeskreis verändert sich oder vielleicht auch der Job wechselt sich.
(17:00) Könnte sich auch wie ein Verlust anfangs anfühlen, oder? Auf jeden Fall. Und das ist gerade so dieser dieser Raum, diese diese Lücke, von der wir gesprochen haben. Ja, das bedeutet in dieser in dieser Lücke oder sagen wir mal so, du hast zwischen dem jetzigen Zustand, wie du bist und dem, wie du gerne sein möchtest, eine Trennung, weil du bist ja noch nicht da.
(17:23) Und was dazwischen liegt, ist alles das, was trennt. Das sind die negativen Glaubenssätze, das sind die Überzeugungen, das sind Prägungen durch die Familie, das ähm sind ähm innere innere tief verwurzelte Einstellungen, die ganz viel vom Unterbewusstsein gesteuert werden. Und jetzt wird’s interessant, wenn man sich so dieses Eisbergmodell anschaut von ähm von Freud, dann sieht man, dass oberhalb der Meeresoberfläche ja nur so ein bisschen Eisberg rausschaut und unten ist dieser riesengroße Eisberg, der eigentlich gar nicht sichtbar ist.
(17:59) Das ist unser Unterbewusstsein und das ist das, was steuert der kleine Eisberg da oben, der bringt nichts in Bewegung. Ja, es ist tatsächlich dieser große Bereich unten drunter, der ähm die Richtung angibt. Mhm. Ja. Das bedeutet, wir können mit unserem reinen Willen nur wenig bewirken oder für einen gewissen Zeitraum.
(18:25) Und ich habe die Erfahrung gemacht, je jünger die Menschen, je besser funktioniert noch der Wille. Aber irgendwann kippt es. Mhm. Irgendwann funktioniert es nicht mehr, dass ausreichend Willens Power da ist. Also brauchst was anderes. Ja. Ja, diesen Wandel merke ich auch. Früher war ich so, okay, ich setze das um, ich mache das, das das und ich merke das auch bei Frauen, die ich begleite, dass irgendwie ist 30 so ein Cut.
(18:54) Ich weiß nicht, ob das wirklich bei jedem so ist, aber auch bei Frauen, die ich begleite, merke ich das auch, weil da ist irgendwie finde das so eine Veränderung statt. Da da ist vielleicht hat man da auch einfach nicht mal so viel Energie oder versucht sie anders einzusetzen, äh lernt sich halt kennen, hat schon viele Erfahrung gesammelt und da passiert etwas.
(19:16) Also, ich habe das damit in Verbindung gebracht, dass wir, wenn wir in die Pubertät kommen, im Gehirn eine Baustelle haben. Mhm. Ja, das bedeutet alles das, was äh du gelernt hast, bis zur Pubertät, wird in irgendeiner Art und Weise weiter verarbeitet oder quasi in die Tonne geknallt.
(19:37) Ja, das heißt, in der Pubertät entwickelst du deine Persönlichkeit, aber auch eine gewisse Risikobereitschaft. Man sagt ja oft, die Teenager oder die jungen Menschen, die haben eine Baustelle im Kopf. Ist irgendwie auch so. Ja, das bedeutet aber auch, dass die Risikobereitschaft größer ist. Mhm. Dinge im in dem Moment gar nicht so festgefahren sind.
(20:00) Deswegen machen junge Menschen ja oft auch so einen unfassbaren Wahnsinn, den wir dann, wenn wir Ü40 sind oder Ü50 sind, gerne mal nachvollziehen können. Ja. Ähm, die Risikobereitschaft bedeutet ähm, dass sie ein Höchsmaß an an äh an Sport betreiben. Ja, die äh wir gehen klettern, was die jungen Menschen äh äh klettern können und neue Stand setzen.
(20:26) Ja, das können sie deswegen, weil bis 25, das hat man untersucht, bis 25 ist die Risikobereitschaft noch recht hoch, danach fängt an zu kippen. Mhm. Ja, und das bedeutet, dass, so erfahre ich das, äh mit dieser Risikobereitschaft auch diese diese Veränderungsenergie viel mehr da ist. Mhm. Ja.
(20:52) Später verändert sich der Mensch dahin, dass er in Fundament aufbauen will. Möglicherweise hat er eine Familienplanung, aber auf jeden Fall geht es eher darum, äh sich auf ein solides Fundament zu stellen. Ja. Und dann sinkt die Risikobereitschaft, weil wir wollen uns ab einem gewissen Zeitpunkt wieder gut und sicher fühlen. Ja, so in der Propertät, sagen wir mal so, zwischen zwischen 15 und 25 ist das alles etwas offen.
(21:22) Wir werden aber auch oft in dem Zusammenhang noch von unseren Eltern aufgefangen und danach sind wir auf uns gestellt. Das heißt, wir müssen selber dafür sorgen, dass wir uns gut und sicher fühlen. Ja. Und dann wird es schwieriger mit den Veränderungsprozessen und dann oder anders. Ja. Oder anders. Genau. Und dann ist es gut, wenn äh man gewisse äh Methoden an der Hand hat.
(21:46) Mhm. Sich das zu vereinfachen, die die Dinge zu verändern. Ja, sagen wir mal, in dem Graben ist ein bestimmter Glaubenssatz, ähm wo du dir etwas nicht erlaubst, weil du nicht glaubst, gut genug zu sein. Ist ja so ein ganz typischer Glaubensatz. Genau. Haben wir alle irgendwie uns taucht auch immer irgendwie mal wieder auf, ja, nur dann in der anderen äh in der anderen Version.
(22:17) Und da ist es gut, wenn wenn ich merke, boah, ähm ich kriege Zugang zu meinen Emotionen. Emotionen sind wie unser Navigator. Die zeigen, wo es gut ist und wo es nicht gut ist. Ja, du spürst ja irgendwie irgendwie traue ich mir den nächsten Schritt nicht zu. Mhm. Ja. Der erste Indikator, dass da möglicherweise was mit der Wahrnehmung nicht stimmt, ist, wenn es dir alle zutrauen, nur du selber nicht.
(22:46) Mhm. erstes Signal. Ja, da kannst du davon ausgehen, dass dein Unterbewusstsein dir versucht irgendwelche Geschichten zu erzählen, um ja nichts zu verändern. Mhm. Ja. Das heißt, also das erste äh du darfst wahrnehmen, okay, ich bin die einzige, die mir das nicht zutraut. Alle anderen denken, ja, der nächste Karriere, warum nicht? Ja.
(23:08) Ja. Eine Jogeausbildung zu machen, ja, irgendwas außergewöhnliches zu machen. Meistens kriegst du die Rückmeldung. Mhm. Ja. Und dann kannst du ähm das in Frage stellen, dieser diesen Glaubsatz. Ja, bin ich wirklich nicht gut genug? Kann ich sichergehen, dass ich nicht gut genug bin? Mm. Kann ich mir das in irgendeiner Form beweisen, nicht gut genug zu sein? Dann fängt das schon an zu scheitern.
(23:37) Mhm. Ja, weil äh bisher äh bist du ja durchs Leben gekommen irgendwie. Also für das, wo du jetzt bist, warst du offensichtlich gut genug, sonst wärst du nicht da. Mm. Ja. Das heißt, also ein bisschen hast du es dir schon bewiesen, dass es geht. Ja. Ja. Nur vielleicht an ein bisschen klein gedacht. Ja. Ja.
(24:02) Die Frage ist ja, warum hält uns dieses Unterbewusstsein so auf? Und das hat ja mein Erfahrung nach mit dem Körper auch zu tun, weil der Körper, der will ja einen sicher. Also das Nervensystem, das will einen ja sichern. Das möchte ja keine Veränderung, weil diese Veränderung, diese Lücke, das würde ja wieder bedeuten, ähm da ist was ungewiss, da es ist nicht so vorhersehbar, da kann das kann man nicht kontrollieren.
(24:26) Und wenn da der Kontrollzwang von dem Unterbewusstsein ähm sehr ausgeprägt ist, sehr sehr laut oder sehr sehr stark, dann ähm ja, fühlt sich das an wie so ein innerer Kampf in diese in dieser Lücke. Mhm. Ja, genau. Und wenn dein Unterbewusstsein stark ist und dein dein Quatschi laut ist, ja, dann ähm wird wahrscheinlich der Teil in dir gewinnen, der das Alte als gut und sicher einstuft.
(24:55) Ja, und das krasse ist ja, dass oftmals die Dinge, die wir als gut und sicher einstufen, gar nicht gut sind für uns. Mhm. Ja, wenn du dir überlegst, in welchen äh verherenden Beziehungen Menschen stecken, bleiben bleiben und nicht gehen. Ja, weil sie Angst vor der Alternative haben und sich dann sagen, na ja, so schlimm ist es ja nicht.
(25:16) Mhm. Ja. Ob das jetzt in der in der in der ähm engen Beziehung ist oder ob das äh in der Beziehung ist zu einem Arbeitgeber oder zu einem Vorgesetzten, ja, oder zu einem kollegialen Umfeld, was einfach nicht passt. Mhm. Ja, also es ist schon äh sehr sehr tückig und in dem Zusammenhang ist es eben wichtig, dass ich mein eine Messlatte habe. Ja.
(25:46) Wo stehe ich und wo will ich hin? Mhm. Ja. Ähm wer will ich wer will ich sein? Mhm. Ja. Und dann schauen, die die Dinge, die in der Lücke drin sind, ja, wie kann ich die auflösen? Ich setze beispielsweise ähm eine energetische Methode ein. Mhm. Ich nen nennen sie Neuroenergetik. Da geht es darum, dass ich ähm die Energie und die Frequenz einer ähm eines Gedankens drehe.
(26:21) Mhm. Ja. und in dem Zusammenhang auch dann diesen Glaubenssatz auflöse, relativiere oder in positiven Glaubenssatz umwandle. Das geht über die Emotionen. Mhm. Ja. Das heißt, jeder ähm jeder Gedanke, jeder jeder Glaubenssatz, der dich antreibt, hat ja eine Emotion, hat ja eine Energie. Emotion, Energie, in Motion.
(26:48) Ja, das bedeutet, wenn du diese Energie veränderst, dann verändert sich auch das, was normalerweise der Glaubenssatz oder die Überzeugung bewirkt hat. Mhm. Wenn du auflöst, ich bin nicht gut genug in Bezug auf eine bestimmte Situation und die Emotion wird abgemildert, dann ist es viel leichter ins Handeln zu kommen. Mhm. Sagen wir mal, jemand hat Lampenfieber, hat Bühnenst.
(27:14) Mhm. ist etwas, was man relativ leicht mit dieser Methode beheben kann. Oder ich hatte jemand, der wollte seinen Iron Man machen, der hatte panische Angst gehabt, durch den See zu schwimmen, eine Session. Mhm. Und die Panik war weg. Mhm. Ja. Das heißt, ein paar Monate später konnte ein Iron Man machen. Mhm. Also, das ist dann diese neue oder Umprogrammierung.
(27:37) Ja, genau. Das ist diese das ist diese Neuroenergetik. Ich nenne nenne sie The Soul Tapping Solution. Mhm. ist meine Version von EFT, Emotional Freedom Technique. EFT ist übrigens sehr gut erforscht. Es gibt über 200 unterschiedliche Studien, die die Wirksamkeit beweisen. Ja. Und ähm ich habe da draus quasi meine eigene Versionen entwickelt. Mm.
(28:01) Ja. Und ähm die lass ich sehr häufig in meine Coaching Sessions einfließen. Ja, wenn wenn du wenn ich spüre, da ist jetzt ein innerer Widerstand, der den nächsten Schritt verhindert. oder wenn jemand einfach ähm äh so emotional ähm schnell aufgeregt, das hat ja auch was mit Nervensystem zu tun. Ja, wie schnell werde ich getriggert, dass man das abmildert? Es geht nicht darum, emotional stumpf zu werden.
(28:32) Ja, es geht darum, emotional in Balance zu sein, reguliert zu sein. Mhm. Mhm. Dann hast du den den den emotionalen Blumenstrauß oder den Blumenstrauß an ganz unterschiedlichen Emotionen und sie dienen dir dann. Ja. Ja, genau. Mhm. Statt dass die Emotionen quasi ähm äh die Führung übernehmen, ja, nutzt du die Emotionen wie ein Navigator.
(29:00) Mhm. Ja, genau. Also nicht so kontrollieren lassen von den Emotionen, sondern also ich ich mache das bei meiner Arbeit gern so, dass man lernt von außen sich zu sehen. Also, wenn du siehst, dass da gerade eine Emotion ist, dann ist es nicht kontrollieren. Ich habe noch nicht das richtige Wort dafür. Es ist so, du siehst die Emotion, du nimmst sie wahr, aber sie hat nicht mehr die Macht über dich.
(29:24) Mhm. Und äh du kannst dann das so ein bisschen selbst steuern. Mm. Mhm. Ja, und weißt du was noch richtig krass ist? Als ich das äh gelernt habe, ich habe mich ja bisschen mit dem Gehirn beschäftigt Neoontalortex, limbisches System und wir haben in unserem Gehirn etwas, das nennt sich RAS redikuläres Aktivierungssystem.
(29:49) Das ist quasi der Filter, der uns ins Bewusstsein hina rausfiltert, was für uns von Bedeutung ist. Und das Interessante ist, dass all das, was äh für uns von Bedeutung ist, ähm emotional geladen ist. Mhm. Ja. Und wenn wir von außen einen Impuls bekommen, sagen wir mal ein negativer Impuls, ähm dann äh geht durch unser Filter das durch, was damit in Resonanz geht.
(30:25) Ja, genau. Also, wir sehen nur das, was wir sehen wollen, sagt man immer so. Genau. Man sieht nur das, man sieht nur das, was innen angelegt ist. Und das ist nicht, das ist äh vielleicht auch spirituell oder geistig betrachtet. Ja, aber es ist auch organisch. Mhm. Weil unser Gehirn genau diese Dinge bereitstellt, um so zu filtern, dass das, was in mir ist, ich auch im Außen wahrnehme, weil das ist das, was dieses ähm äh was dieses retikuläre Aktivierungssystem macht.
(31:02) Und es macht es am liebsten in Zusammenspiel mit der Amyktala. Die Amyktala ist quasi das äh Alarm äh Zentrum in unserem Gehirn. Und wenn die kooperieren, ja, dann wird dir im Außen all das bewusst, was negativ ist. Mm. Ja. Und dann hast du das Gefühl, da draußen ist die Welt nur negativ. Mhm. Ja. Und wenn du die Überzeugung hast, da draußen ist niemand, der mich unterstützt, der mich supportet, der mir hilft oder der mich mag oder der an mich glaubt oder ähm äh bereit ist, mich zu unterstützen, dann werde ich diese Menschen nicht sehen, weil mein Gehirn das nicht sehen
(31:41) kann. Ja. Ja. Und ich sag jetzt auch bewusst Gehirn sehen, weil es ist ja das Gehirn, was sieht. Mhm. Ja. Das Gehirn macht ja aus dem, was von außen auf unsere Augen trifft, äh verarbeitet das Gehirn das zu einem Bild. Mm. Und selektiert gnadenlos. Ja. Ja. Das bedeutet auch, wenn du deine Glaubenssätze änderst, im Außen andere Dinge siehst.
(32:07) Ja. Ja, genau. Du denkst ja dann, es verändert sich etwas im Außen. Dabei veränderst nur du dich und du nimmst es auf einmal an. Das war es kann auch anders zu dir kommen. Es erreicht dich sozusagen. Ja, weil du dich dafür öffnest. Genau. Und das Tolle ist, schau mal, wie selbstbestimmt das ist. Mhm. Bist ja gar nicht abhängig vom Außen.
(32:31) Mhm. muss ja nicht die Stadt verlassen, das Land verlassen, ja, den Kontinent verlassen, um was um was Neues zu erleben. Es reicht, wenn du erstmal im Inneren die Bilder veränderst und im Außen andere Dinge wahrzunehmen. Mhm. Ja, genau. Ja. Ja, das ist ja auch das so, es gibt Menschen, die nehmen die Welt als pure Glückseligkeit wahr und andere, die sitzen genau am gleichen Platz nebendran und sehen nur den Hundehaufen sozusagen.
(33:05) Ja. Ja, genau. Und das ist ja so, wo der Fokus drauf geht und Ja und das ist dann das muss man sich auch eingestehen, dass das in einem selbst ist, dass man das selbst entweder verlernt hat, falsch gelernt hat, wie auch immer. Da braucht man auch nicht dann in die Vergangenheit so zu schauen und so.
(33:23) Boah, kommt es? Weil das ist ja nicht das, was uns dann von jetzt ab weiterbringt, sondern ähm äh wir schauen jetzt hin und nehmen an, wie es ist, damit wir dann den nächsten Schritt gehen können und es verändern können. Genau. Weißt, es gibt im Grunde ähm ein paar ganz einfache Tests, um das, was wir gerade besprechen, für sich selbst zu beweisen.
(33:47) Mhm. Geh mal in die Fußgängerzone und geh in die Haltung von schlechter Laune. Mhm. Und schau mal, wie die Menschen auf dich reagieren. Und dann gehst du durch die gleiche Fußgängerzone mit guter Laune. Mhm. Ja. Und schaust mal, wie die Menschen auf dich reagieren. Ja. Ja. Weil ähm da siehst du es relativ schnell, dass äh sich dein Umfeld sofort verändert.
(34:13) Mhm. Ja, das ist ja auch in der Beziehung so. Wir sind ja der Spiegel von unserem Partner und wenn ich merke das z.B. auch, wenn ich selbst sehr unsicher bin, dann wirkt sich das aus und ich denke so: „Hey, warum was hat sich jetzt verändert, dass jetzt auf einmal mein Partner misstrauisch ist?“ Ja, weil ich misstrauisch bin und das, wenn man das erstmal weiß, dann weiß man, okay, dann kann ich sie auch andersrum steuern. Mhm.
(34:39) Das ist ja so hilfreich, dass man dann merkt, okay, ich habe ja eigentlich diese Selbstbestimmung. Mhm. Mhm. Ja, genau. Und wenn man sich auf den Weg machen will, wirklich mehr und mehr sich selbst zu leben, ja, ähm aus meiner Erfahrung heraus ist es gut, wenn wenn man das in kleinen Schritten macht. Mhm.
(35:06) nicht dieses nicht dieses nicht dieses große das große Bild der Veränderung. Ja, die meisten die meisten Menschen scheuen sich davor. Ja, ich habe jemand im äh im Freundeskreis ähm die macht jetzt eine Weltreise. Mhm. Ja. Die macht große Veränderung, aber sie ist nicht repräsentativ für den Rest der Frauen in ihrem Alter. Ja, sie ist quasi eine Ausnahme.
(35:33) Ja, aber wie schnell wie schnell sind wir dabei von solchen Ausnahmen zu träumen? Ja, und uns dann zu vergleichen und uns dann wieder schlecht zu fühlen, weil wir denken, ja, wir sind ja nicht so, dann sind wir wieder nicht gut genug und ähm haben ein falsches Ja, machen uns selbst ein falsches Selbstbild.
(35:52) Ja, ja, ja, genau. Weil ähm weil so ein so ein krasser Veränderungsprozess ist natürlich es ist etwas, was ähm was auffällt. Mhm. Ja. Ja, stimmt. Ich habe erlebt, wenn je nachdem in welcher Krise Frauen stecken, also wenn sie schon im Burnout sind, kommen so Bedürfnisse wie ich würde mich gerne selbständig machen, am liebsten mit einem veganen Kaffee.
(36:20) Okay. Dahinter äh steckt eigentlich ein ganz anderes Bedürfnis. Ja, und auch in dem Zusammenhang ist es wichtig, wenn ich äh mir erlaube wirklich was ganz ganz großes zu träumen. Mhm. Was steckt da wirklich an Bedürfnissen dahinter und ähm was wäre mein mein erster Schritt in diese Richtung? Mm. Aber nicht vor dem Hintergrund es zu erreichen, weil die meisten Menschen machen diese großen Sprünge nicht.
(36:51) Die meisten Menschen denen tut’s gut, wenn sie es in kleinen Schritten tun. Mhm. Um dann zu schauen, ja, was ist wann was ist mein nächster Schritt? Mm. Ja, z.B. zu schauen, was ähm was ist das starke Bedürfnis dahinter? Ist das immer gleich? Also, das ist auch komplett individuell. Das ist individuell. Ähm es hat viel damit zu tun, ähm endlich wieder frei zu sein.
(37:19) Ja, und der erste Schritt der Freiheit beginnt, wie wir schon gesagt haben, auch im Inneren. Mhm. Ja. Was heißt frei sein in dem Sinne? ähm sich innerlich sich innerlich Dinge Dinge erlauben. Mhm. Z.B. ein ganzes Stück weit Freiheit bedeutet für einen Mensch, der Schwierigkeiten hat, sich abzugrenzen und nein zu sagen, genau das mal zu tun.
(37:48) Mhm. Ne, das höre ich im Cotin. Das sind manchmal so so kleine Dinge, wo ich dann gesagt habe, Anja, ich habe den Freiheitsschlag schlecht hingehabt. Ja. Und dann kriege ich solche Dinge erzählt. Mhm. Ich habe endlich mal nein gesagt. Mhm. V auf die Gefahr hin meiner Freundin oder meiner Vorgesetzten vor den Kopf zu stoßen. Ich habe nein gesagt.
(38:14) Und das Tolle ist, ich bin auch dabei geblieben. Mhm. Ja, egal wie das Umfeld drauf reagiert. Genau. Ja, das ist auch schon Freiheit. Mhm. Und es kann auch jeder für sich selber definieren, was Freiheit bedeutet. Mhm. Ja, für mich ist Freiheit beispielsweise am Wochenende in die Berge zu gehen. Mhm. Ja. In die Natur. Ja, das ist für mich Freiheit.
(38:43) andere Menschen, für dies ist es Freiheit ähm wenn sie ähm ortsunabhängig arbeiten. Mhm. Oder wenn ähm wenn sie in der in der Position sind, wo sie sehr viele Freiräume haben. Ja. Ja. Sich entfalten können, wie sie es gerne hätten. Ja. Genau. Aber da ist auch wieder so wichtig, dass man wirklich wirklich drauf hört, was ist für mich Freiheit und nicht keine Ahnung, weil in Social Media jemand von seiner Weltreise postet und man denkt, okay, ich brauche das auch und das ist Freiheit, nur weil es dann so dargestellt wird und da ist auch ganz
(39:18) wichtig, dass man auf sich selbst hört, weil sonst baut man sich ja sozusagen eine falsche Freiheit auf und denkt, das ist das, was man will. Mhm. Und wenn man es hat, denkt man, ach, das ist jetzt gar nicht. Und dann war sozusagen der Weg umsonst. Dann ist es auch so, dass manche Leute dann dadurch sagen, ich habe das ja schon mal probiert, das hat mir nicht das gegeben.
(39:41) Ja, weil sie dann wieder in dieses nach außen Leben reingefallen sind sozusagen und sich selbst enttäuscht und ja, dann fehlt halt so Vertrauen. Dann gilt’s erstmal wieder dieses Vertrauen zu sich selbst aufzubauen, ja, dass man sich selbst vertrauen kann, bevor man wieder den nächsten Schritt geht.
(40:01) Also dieses diese kleinen Schritte, bevor man Ja und auf außen von außen wirkt es dann vielleicht doch am Ende wie so ein großer Schritt, weil man weil die kleinen Schritte gar nicht so sichtbar sind, aber für einen selbst sind das und darum geht’s ja auch nicht fürs Außen, sondern für ein selbst.
(40:19) Genau, da hast du auch was total wichtig ist, weil oft sieht man ja diesen großen Schritt von jemand und bewundert das und sieht aber nicht die vielen kleinen Schritte, die derjenige gemacht hat, um dahinzu ne. Und was mir noch einfällt zum Ortsand unabhängigen Arbeiten, vorbind sind jetzt 13, 14 Jahre her, hatte ich auch das Ziel gehabt, ich will Orts unabhängig arbeiten.
(40:48) Wenn mein Sohn äh groß genug ist und ist eigenständig, dann möchte ich auch äh nach Thailand, nach Bali. Ich möchte mich da mal ein Jahr aufhalten und da mal ein Jahr aufhalten und ich habe weitesgehend schon unabhängig gearbeitet. Es hat einfach nur noch so ein bisschen gefehlt und dann hat mich mein Weg ins Algu geführt. Mhm.
(41:11) Ja, ich bin orts unabhängig in meiner Arbeit, aber mir reicht es, dass ich es tun könnte, wenn ich wollte, weil ich fühle mich hier so wohl. Ja, das heißt, irgendwie habe ich mein Ziel erreicht und zwar diese dieses dieses diese große innere Freiheit. Mhm. Mhm. Von daher muss ich jetzt nicht irgendwo in ein anderes Land.
(41:39) Ja, weil ähm so wie ich jetzt hier lebe, das ist das, was ähm was mir gefällt. Das ist das, was mir Ja. Ja. Ja. Du musst, du hast es nicht getan, um es jemand anderem zu beweisen und du hast auch gemerkt auf dem Weg, dass du es nicht dir selbst beweisen musst, sondern am Ende geht’s nicht um irgendwas im Außen zu erreichen, sondern dieses Gefühl in sich drin, dass man sagt, okay, genau das war’s.
(42:04) Und ich habe das auch oft z.B. bei Meditieren und da habe ich letzte Woche auch, ich glaube es war letzte Woche in der YouTube äh YouTube Video drüber gesprochen oder in Podcast Folge, wo ich selbst erkannt habe, dass man du könntest das jetzt haben, aber du brauchst es nicht für dein für dein Wohlbefinden.
(42:26) Und darum geht’s nicht, die Dinge alle das alles zu tun, damit man sich noch besser fühlt, sondern di es geht um das Gefühl in uns drin, das entwickeln zu lassen, entstehen zu lassen. Also dazu gehört ja auch sich von seinen Glaubensätzen zu befreuen. Ähm damit man dieses Gefühl hat und wie das im Außen wirkt, ist eigentlich total egal.
(42:48) Nur die meisten Menschen machen es genau umgekehrt. Die fühlen sich gut, weil etwas im Außen von ihrem Leben gut aussieht. Und irgendwann merken sie aber, oh, das ist ja gar nicht das, was ich wollte. Und dann braucht man ja auch immer mehr. Also du, wenn du danach gegangen wärst, okay, ähm ich will unabhängig arbeiten in jedes Land, du wärst von Land zu Land gehechtet, aber auf der Suche eigentlich nach dir selbst, in dir drin. Ja, genau.
(43:14) Und natürlich war ich infiziert, weißt du, vor 12, 13 Jahren, da ist das aufgekommen mit den Vans. Ja. Europareisen und dieses Work und Travel und Bali und Yoga. Ja, und ähm das war damals schon äh schon Trend. Das hatte damals schon angefangen. Also ich war da nicht ganz äh ganz uninfiziert. Ja, aber es hat sich einfach ähm für mich anders entwickelt.
(43:44) Ja, das ist ja manchmal das Schwierige, wenn man auf diesem Weg ist, dass man dann sich nicht wieder von außen verleiten lässt, sondern bei sich bleibt. Und obwohl man dann auf dem Weg ist eigentlich dahin sich zu entwickeln, um etwas zu erreichen, merkt man auf dem Weg, wo wo es eigentlich hingeht und wo man wo man dann schon angekommen ist, obwohl im Außen so wirkt so ja, Anja, wolltest du nicht das und das machen? Und dann wird so hinterfragt, so hä, war das nicht, war das nicht dein Plan und jetzt hast du ja gar nicht erreicht. Du
(44:17) hast aber genau das erreicht, was du wolltest. Mhm. Ja, genau. Ja. Weißt du, was ich auch gerade überlegt habe? Es ist ähm eine richtige Herausforderung so über äh innere Gefühle und Emotionen und Wahrnehmung zu reden, weil es für jeden ja auch unterschiedlich ist, wie jemand Dinge Dinge wahrnimmt und was er spürt.
(44:41) Und ich habe auch festgestellt im Coaching, dass viele ähm ihre Emotionen gar nicht richtig beschreiben können. Wenn du fragst, wie viel Emotionen kennst du eigentlich? Ähm, dann kann jemand vielleicht ähm fünf bis zeh spontan benennen. Mm. Und wenn man dann fragt, kannst du auch in diese Emotionen reinfühlen? Dann wird das schon so ein bisschen Übungssache.
(45:05) Mhm. Und ich habe ein Buch geschrieben. Mhm. Das ähm Klopf dich Freihandbuch. Ähm da habe ich 52 unterschiedliche Emotionen mal genau beschrieben. Okay. Was ist das für eine Emotion? Wann tritt sie auf? Wie fühlt sie sich im Körper an? Und ähm was habe ich für Glaubenssätze, was habe ich für Überzeugungen, die mit diesen Emotionen in Verbindungen stehen? Und ähm das ist eine richtig gute Übung, um mal ins Gefühl zu gehen mit den unterschiedlichen Emotionen.
(45:42) Und ich habe dazu ein Kartenset, wo du dir eine Emotion rauswählen kannst. Z.B. hier so voller Angst. Hier ist ein QR-Code, da kannst du mit mir eine energetische Übung machen. Alles vor dem Hintergrund in Kontakt zu kommen mit sich selbst. Mhm. Über die Emotionen, weil die Emotion ist die Sprache des Körpers, die erzählt uns eine Geschichte.
(46:06) Mhm. Und ähm ja, weil du vorhin gefragt hast, wie schließen wir diese Lücke? Die Lücke geht nicht im Sprint. Ja, komischerweise geht dir auch nicht mit Anlauf. Ja, du nimmst Anlauf und meinst, du könntest diese diese Klippe äh überspringen. Komischerweise hat das, was in dieser Klippe, in diesem Graben drin ist, so eine Anziehungskraft.
(46:33) Ja. Und dann bist du bist du drin. Ja. Ja. Das heißt, im Grunde kreierst du dir eine ähm so eine magische Hängebrücke. Mhm. Ja, auf die du gehst und immer wieder wahrnimmst, was erzählt mir mein Körper an Geschichten? Ja, was darf ich drehen? Ähm welche Emotionen darf ich regulieren? Ja, welche welche Überzeugungen will ich verändern? Ja, und je je mehr ich das mache, je mehr räumt sich quasi der Graben auf und je mehr kommen diese beiden Bereiche so weit aneinander, dass es tatsächlich irgendwann nur noch ein Sprung macht und du bist in dem Leben,
(47:15) von dem du immer geträumt hast. Ja, und dann merkst du es nicht mal, weil du die ganze Zeit du, weil du das loslässt, dieses oh, ich will dahin, ich will dahin und irgendwann denkst du ach ja, da bin ich ja jetzt. und das auch wahrzunehmen und nicht dann zu denken, ich muss noch dahin, noch dahin. Das ist ganz wichtig, da sich selbst zu reflektieren, damit man merkt, hey, wo stehe ich jetzt eigentlich mittlerweile, wo bin ich denn schon hingekommen? Und da geht’s nicht darum, sich zu vergleichen mit irgendjemand außenrum,
(47:41) sondern nur mit sich selbst sozusagen, mit dem vorherharigen Ich. Ja, genau. Ich habe vor ein paar Monaten ausgemistet und hatte ein altes Journaling in der Hand. Mhm. Ich dachte, das sind immer bisher immer die Geschichten von anderen, die so erzählt werden. Ja, altes Journaling. Aber ähm ich habe tatsächlich vor einigen Jahren auch Dinge geschrieben, die ich gerne hätte, die heute da sind.
(48:09) Mhm. Ja. Und es geht nicht, indem du dich da drauf fixierst, dieses Ziel mit aller Kraft, ja, sondern dein Inneres kennt dieses Ziel, dein Inneres, dein Herz kennt die Blaupause. Mhm. Es geht nur darum, jeden Tag einen Schritt mehr äh äh darauf zuzugehen und die inneren Widerstände aufzulösen. Genau. Ja.
(48:34) Ja. und dann von dieser Erwartung weg, ich muss jetzt dieses Ziel erreicht haben, sondern sich auf den Prozess zu fokussieren, sozusagen und dann kommt es und dann denkt man auf einmal, ach, jetzt ist es da. Mhm. Ja. Ja, genau. Ja, ich habe das auch. Ich habe ähm ich habe mit 15, als ich 15 war, da hatte ich Liebeskummer und dann hat mir eine Freundin The Secret gegeben.
(49:04) Ich weiß nicht, wie sie da drauf kam, mir das Secret zu geben deswegen. Und das Buch hat mich aber voll gefesselt und dann habe ich mein erstes Visionboard gebastelt, also so richtig, wie man sich das vorstellt als 15-Jährige mit allem möglichen drauf. Und ich war damals schon sehr, dass ich mich für Architektur interessiert habe und ich habe mir meine erste Wohnung gezeichnet, also genauso wie ich sie gerne hätte und dann hatte ich das Visionboard irgendwann nicht mehr, aber ich ich habe es mir einfach gemerkt und als ich in meine erste Wohnung zog mit
(49:33) 21 mit meinem Freund zusammen, war das genau die Wohnung. Es war voll, wusste ich gar nicht, mir ist irgendwann das mal wieder eingefallen. Ich so, hey, krass, das ist die Wohnung, die ich da aufgemalt hatte mit den Räumen. Genauso. Und das zeigt das, weil wir können etwas definieren und dann aber auch wieder diese diesen Drang davon etwas abziehen und uns nicht so star da drauf konzentrieren und es geschehen lassen und dann aber auch die einfach Schritte zu gehen und das ist ja auch dann wieder dem Herzen zu folgen, weil wenn wir dann unserem
(50:11) Herzen folgen, dann führt uns das dahin, auch wenn wir das nicht sehen. Ja, wir sehen diese Wohnung noch, also sie ist noch nicht real, sie ist noch nicht da, aber sie sie kommt. Ja, und das hat auch wieder mit Vertrauen zu tun, in das Vertrauen reinzugehen, dass man sagt, ich definiere das, es gibt keine Zeit, es gibt keine kein Maßstab.
(50:36) Ähm, aber ich weiß tiefen mir drin, dass es kommt, wenn ich diesen Weg, wenn ich meinen Weg gehe. Das ist halt auch immer die, also bei mir ist es eine ganz große Gefahr, ähm meinen Weg zu gehen und mich nicht verleiten lassen zu dem so wie du auch mit Bali, ja, dass du diese also dieses Orts unabhängig arbeiten und dann kam die Möglichkeit, die Möglichkeit, die hätte dich aber vielleicht davon abgebracht, das zu erreichen, wo du jetzt bist, dieses Gefühl, aber auch überhaupt diesen Lifestyle, weil wie viele Menschen wollen etwas und leben
(51:08) dann schon das und haben es aber gar nicht. Also sie leben dieses Ort z. Unabhängige und machen so als ob, nenne ich es mal und leben es aber gar nicht. nur damit es nach außen so wirkt, damit sie erfolgreich wirken. Und damit betrügen wir uns aber selbst die ganze Zeit und das ist dann entweder kommt die Erkennnis oder sie kommt nie.
(51:31) Ähm, aber ähm ja, damit tun wir uns einfach selbst schaden, wenn wir dann nicht ähm ja, wenn wir uns dann wieder verleiten lassen von außen und nicht bei uns bleiben auf diesem Weg. Mhm. Ich war nach meinem Studium bin ich in die USA gegangen. Ich bin in Wyoming gelandet. In Sheriden Wyoming. Das ist da Cowboys in Indianer sich noch gute Nacht sagen.
(51:53) Okay. Wenn jemand die Serie Yellowstone kennt, ja, ähm so war auch der Lifestyle ähm den ich dort hatte, war da so etwas über 3 Jahre. Und ähm als ich dann zurück war in Deutschland und habe mir überlegt, wo und wie ich leben möchte, kam auch irgendwie das Bedürfnis wieder in den Bergen zu sein.
(52:19) Ich hatte dann auch überlegt zurückzugehen in die USA. Mhm. ja ortsunabhängig arbeiten. Das wäre ja wäre ja möglich gewesen, aber irgendwie wollte ich doch in Deutschland bleiben, aber mir hat der Menschenschlag gefallen. Ja, also fand das fand das einfach toll und dann hat sich das so ergeben, dass ich im Allguet bin und weil die Menschen so gleich sind wie die Amerikaner.
(52:45) Also, wenn es um die wenn es sind beides Bergvölker, Bergmenschen. Ja. Also von daher bisschen äh haben was Konservatives. Ähm ja, also ich kann es gar nicht so richtig in Worte fassen, gell? Aber es ist für mich dieses kleine Wyoming geworden, so kitschisch, wie sich das vielleicht anhört. Ja, aber wenn ich hier rausschaue durch das Wohnzimmerfenster, dann habe ich den Bergblick, den ich mir gewünscht habe.
(53:16) Mm. Ich habe die Natur, wie ich sie aus Woming kenne, die Berge, wie ich aus Woming kenne. Das einzige, was ich nicht habe in, ich habe kein Pferd. In Wyoming hatte ich ein Pferd. Das ist hier aber auch gar nicht so angebracht. Ja, dafür haben wir Mountainbikes. Das geht also auch. Aber ansonsten hat sich da sehr, sehr viel entwickelt.
(53:39) Mhm. Ja. Und warum hat sich das entwickelt? vielleicht auch ein Stück weit ähm aufgeschlossen zu sein, vielleicht auch ein Stück weit dadurch, dass wenn du etwas quasi als Wunsch sendest, dich nicht so an diesen Wunsch festhältst, sondern den ihn wirklich losschickst und dann vertraust, dass dein Leben sich schon so entwickelt.
(54:01) Mhm. Ja. Ja, weil sonst wäre ich vielleicht doch in die USA gegangen und es wäre dann gar nicht so schön geworden wie das, was ich jetzt hier habe. Mm. Mm. Ja, und das ist spannend, weil mir fällt gerade ein ähm, dass wir solange wir an etwas festhalten, kann es gar nicht entstehen. Also wie wenn wir ein Schmetterling halt so festhalten oder eine Raupe, die kann sich ja gar nicht entfalten.
(54:31) Und sobald wir davon loslassen, geht es dann auch viel schneller, als man denkt. Also, das war tatsächlich bei mir so. Ich habe irgendwie mit 25 oder so, wo ich Studium beendet hatte, hatte ich den Wunsch, ähm bis 30 bin ich selbständig. Und das war schon so in dem Rahmen, wo ich gedacht habe, okay, keine Ahnung, ich habe mir einfach eine Zahl gesetzt und dann war ich oder mit 24 habe ich das gesetzt, mit 26 war ich selbständig, aber weil ich davon losgelassen habe und weil ich es entstehen lassen habe und dann hat sich eins nach dem anderen gefügt, wenn ich
(55:07) aber dran festgehalten hätte und so nach Motto, okay, ich muss und ich muss den Schritt gehen und ich muss das und die ganze Zeit da so mein Fokus so eng drauf gehalten hätte, dann dann wäre das nicht entstanden. Dann wäre ich mir vielleicht selbst im Weg gestanden, dann hätte sich das mühsamer angefühlt, schwer und so ist das einfach passiert und irgendwann ist mir aufgefallen, oh, ich hab’s ja schon.
(55:31) Und das hat auch was mit diesem mit dieser Lücke zu tun, ähm dass man in der Lücke nicht anfängt an etwas festzuklammern, weil man halt dieses alte nicht mehr hat, aber auch das neue noch nicht da ist. Und dann versucht man das so so festzuhalten. Ja. Mhm. Weil man denkt, dadurch erreicht man es. Also so wie wenn man jemand in der Beziehung, sagt man ja auch in der Beziehung, lass jemand frei und er kommt zurück und da diese ja diese Leichtigkeit reinzubringen.
(56:08) Ja, weißt du ähm was mir da einfällt ist, wie schnell wir uns dadurch betrügen, dass wir auf der einen Seite sagen, ne, so spirituell betrachtet, wir sind im Fluss und wir lassen es fließen, aber nach meinen Bedingungen. Ja. Ja, z.B. mit dem dem und dem Ziel und dann lasse ich es mal fließen. Und ich glaube, das ist das, was du auch gemeint hast, ja, dass es einfacher ist im Vertrauen zu sein und es dann wirklich fließen zu lassen, weil das Bild, was man einmal sendet, das verschwindet ja nicht einfach so.
(56:47) Ähm, man spricht ja auch oft, das finde ich ein schönes Bild, nicht ein konkretes Ziel zu haben, sondern du hast so ein Morgenstern, an dem du dich orientierst. Mhm. Ja. Und dieser Morgenstern ähm der beinhaltet ja vielleicht auch so ähm in im Ziel. Es ist quasi wie eine wie eine Orientierung, da stecken auch deine Werte drin.
(57:11) Was ist dir wichtig? Ja, woran woran orientierst du dich, wenn du neue Entscheidungen triffst? Mhm. Und auch dieser Morgenstern hat ganz ganz viel mit der inneren Blaupause zu tun. Mhm. Ja, vielleicht ist es sogar die Blaupause. Ich habe da gar nicht nachgedacht, aber das wäre ein interessantes Gedankenspiel, ne? Ob dieser Stern inwi weit der auch diese Blaupause ist.
(57:40) Aber ich glaube auf jeden Fall, dass die Blaupause für einen guten Morgenstern die ähm die Maßgaben bestimmt. Mhm. Ja. Ja. Und nicht so das Ziel dann zu, wie hast du gerade gesagt, das zu kontrollieren ist unter die Bedingungen. Genau. Sondern zu vertrauen, dass dass dieser Morgenstern ist gut mit allen meint.
(58:07) Also Vertrauen im Sinne von ins Leben. Ja. Ja, genau. Genau. Dass ich nicht meine, ich lasse es alles fließen, aber zu meinen Bedingungen. Ja, genau. Ja, genau. Ja, ich habe das früher sehr viel gemacht. Das hat nicht funktioniert. Ja. Ja. Vielleicht kurzfristig. Ja. Aber ähm aber nicht um wirklich das Gefühl zu haben, dass man äh äh gut durchs Leben geht. Mm.
(58:37) Ja, sondern ähm solche Dinge waren eher kurzfristiger Natur. Ja. Ja. wenn du mal eine unternehmerische Entscheidung triffst oder eine strukturelle Entscheidung triffst, ähm aber für ähm wirklich so auf deinem Lebenszweg zu sein zu sein, ähm ja, da ist dieses dieses Loslassen, dieses Vertrauen, ja, dass das Lebensgut mit einen meint oder das Universum oder Gott, je nachdem wie das betrachten möchte.
(59:11) ähm, dass das wesentlich wichtiger ist. Ja. Ja. Und alles, was man merkt auf diesem Weg, in dieser Lücke, diese Glaubenssätze oder wo man denkt, oh, das muss ich kontrollieren, die Bedingung brauche ich. Das sind ja eigentlich versteckte Glaubenssätze. Das ist das, wo wir denken, wir brauchen es und ähm wo wir dann transformieren dürfen, damit wir uns davon befreien können, damit wir es loslassen können und auch annehmen.
(59:36) Also von Annahme in ins Loslassen dann gehen dürfen und merken, okay, äh wir leben trotzdem weiter, uns passiert nichts Schlimmes. Mhm. Und das ist ja wieder diese kleinen Schritte, also da dann diesen ganzen kleinen Schritt dazu gehen, bewusst vielleicht auch geführt mit jemanden ähm der einen da hält und auffängt, ähm damit man nicht in dem Prozess denkt, ach, das war alles nichts, ich gehe wieder zurück zum Anfang und äh ja, das ist aber auch nicht schön, weil dann ver ähm verbietet man sich ja sozusagen sein volles Potenzial zu leben und seine
(1:00:16) sein Glück zu finden. So mal sagen. Ja. Ja. Weißt du was ich in meinem Mentoring noch noch einbaue? Was aufgrund der Dinge, die ich gelernt habe, wichtig ist? Ähm, dass man ähm schon zurückschaut, ja, dass man sich seine ähm seine Vergangenheit anschaut, vielleicht auch die Geschichte der Familie. Mhm.
(1:00:43) Ja, ich habe ja eine traumatherapeutische Ausbildung gemacht und von daher habe ich auch immer so einen Blick, ähm was gibt es an psychotraumatischen Ereignissen in der Kindheit und wir wissen heute, dass äh Traumen auch geerbt werden können. Mhm. Das heißt, es ist nicht nur interessant, sondern für die persönliche Entwicklung oder die Selbstentwicklung ähm relevant, meine eigene Geschichte zu verstehen, um auch zu verstehen, was gehört zu mir und was gehört zu den anderen. Mhm.
(1:01:14) Ähm, ich habe ähm ich habe beispielsweise ähm Kriegserfahrungen meiner Mutter energetisch abgespeichert. Das heißt, ich kann die spüren. Mhm. Meine Mutter erzählt sie und ich habe die die Emotionen dazu. Ist total krass, weil meine Mutter müsste eigentlich weinen, aber sie erzählt wie eine Reporterin abgespalten. Ja. Mm.
(1:01:37) Ich fühle das, was sie erzählt. Mhm. Kriegt dann auch die entsprechenden Bilder. Mhm. Ja. Und ähm wenn du das zuweisen kannst, dann ist das schon mal die die erste Miete. Ja. dann ist das schon mal der erste Schritt zu wissen, ah, okay, ähm das gehört gar nicht zu mir. Das ist ja das, was zu meiner Mama gehört.
(1:01:59) Mhm. Und dann wirkt es nicht mehr so und ähm dann hast du auch nicht mehr das Gefühl, also so ein Opfer dieser Emotion zu sein, weil du so zuordnen kannst. Mhm. Ja. Du kannst dann sozusagen in die Schublade der Vergangenheit äh äh sicher verwarren. Mhm. ähm ohne dass du es irgendwie wegdrücken musst, unterdrücken musst und dadurch kannst du es halt loslassen, dich befreien davon.
(1:02:27) Mhm. Ja, genau. Und man muss in dem Zusammenhang gar nicht ewig viel in der Vergangenheit rumwühlen. In meiner Arbeit ist relevant das, was wirklich relevant ist. Ja, das heiß ähm Dinge, die die gerade auftreten. Äh sagen wir mal, wir entdecken einen inneren einen inneren Widerstand, einen Glaubensatz oder eine sehr stark aufgeladene Emotion.
(1:02:54) Dann schauen wir ja, mit was bringst du das in der Vergangenheit in Verbindung? Welche Geschichte erzählst du dir? Dann arbeiten wir damit, lösen das auf. Ja. Und dann ist das wie so ein Gummiband, was abgeschnitten wird und dann geht’s weiter, ja, bis sich irgendwas anderes auf dem Weg wieder auftaubt. Ja, es bedeutet nicht, dass ähm äh wie in der psychotherapeutischen Arbeit immer weiter zurückgeschaut wird. Mhm.
(1:03:19) Das hat auch einen sehr wichtigen Stellenwert, aber nicht in der in der Arbeit, die ich mache. Ich arbeite auch mit gesunden Menschen. Von daher geht es schon darum, das Leben zu gestalten. Ja. Ja, genau. Nach vorne zu gucken, sich nicht darin zu verlieren, weil ich merke das selbst. Mich interessieren so Themen auch extrem und ich merke aber auch wann ist genug und es ist wichtig, dass man es merkt, weil man kann sich da drin verlieren, man kann da drin verharren und dann geht man nämlich nicht weiter, dann geht man nicht in die Zukunft in
(1:03:52) die Gegenwart, weil man denkt, ach nee, ich muss erst noch das wissen, ich muss erst noch das wissen, ich muss noch das lösen und das nutzen man dann sozusagen, also ich habe das genutzt als Ausrede überhaupt weiterzugehen und äh Die hat es schon sehr schmaler Grad von was ist genug? Wo habe ich jetzt genug hingeschaut? Wann geht’s wieder vorwärts.
(1:04:15) Deswegen hilft’s, wenn man da jemand hat, der einen begleitet, weil ansonsten ja ist man wieder im Verstanden, denkt die ganze Zeit drüber nach, ist es jetzt genug? Soll ich jetzt weitergehen? ähm muss ich doch noch etwas wissen und ähm ja, sich da richtig einordnen zu können und vor allem sich in diesem Prozess auch einlassen zu können, ohne dass man die ganze Zeit sich fragt, ist das jetzt richtig, was ich mache oder müsste ich es doch anders machen? Und dann ist man ja wieder in diesem okay Kontrolliermodus und so die Bedingungen und das einfach an jemand abgeben, das
(1:04:49) ist einfach sehr hilfreich, wenn man dann nicht so ja das auch noch ähm als Verantwortung tragen muss. So. Mm. Also, ich habe ja auch meinen eigenen Lebensweg hinter mir und ich kann mich sehr gut erinnern, ich wollte wissen und verstehen, wissen und verstehen, aber ähm von der Umsetzung tatsächlich sehr, sehr weit weg.
(1:05:15) Mhm. Ja. Ähm ich wollte auch äh keine Therapie machen, ich wollte mich nicht coach lassen. Ich dachte, wenn ich es weiß und verstehe, löst sich das schon von selber auf. Ja. Mm. Aber das war eine Überlebensstrategie, weil ich panische Angst hatte, diese Box der Pandora zu öffnen. Mhm. Und das Interessante ist, als erwachsener Mensch haben wir das Gefühl, diese Box der Pandora, wenn ich die öffne, dann ist das, was ich da auftut, unerträglich.
(1:05:45) Na ja, genau. Nicht aushalten können. Mm. Interessanterweise ist dieses Gefühl echt, aber das gehört in die Kindheit, vielleicht in das Alter von als ich damals 5 Jahre alt war. Mhm. Ja. Damals war ein Ereignis, was so schlimm war, dass ich das als Kind nicht verarbeiten konnte. Also wird’s abgespalten. Mm. Die Gefühle, die bleiben gleich.
(1:06:14) Und wenn ich als Erwachsene dieses Gefühl fühle, dann verarbeite ich es ja auch mit etwas, was erwachsen ist. Das heißt, das Verhältnis zu dem, was damals passiert ist, passt nicht mehr. Mhm. Das Verhältnis für dieses starke Gefühl muss heute ein schlimmeres Ereignis sein, was ich nicht aushalten kann. Ja, sagen wir mal, das Haus brennt und die ganze Familie stirbt. Mhm.
(1:06:39) Ja. Damals als kleines Kind war es der Hamster. Mhm. Ja. Was so schlimm war oder ein anderes Haustier, was überfahren worden ist. Mhm. Ja. Und ähm das ist ähm einer der wichtigsten Dinge, die ich für mich auch gelernt habe. Ja. Keine Angst zu haben vor der Box der Pandora. Mm. Weil alles das, was in der Kindheit passiert ist, wirst du heute besser verarbeiten können. Ja.
(1:07:08) Und die Geschichte Hm. Ja, was und die Geschichte, die du dir erzählst in Bezug auf das, was du fühlst, ist wahrscheinlich nicht die wahre Geschichte und es lohnt sich hinzuschauen und es dann zu verarbeiten. Das ist quasi das, was wir machen, wenn wir innere Kindarbeit machen, ja, uns diesem inneren Kind zuzuwenden, mal zu schauen, was ist denn da wirklich passiert.
(1:07:30) Genau. Und dann merkt man, das ist gar nicht so schlimm. Und ich habe jetzt die Kraft, ich es kommt ja auch jetzt zu mir, weil ich bereit bin, es zu transformieren und hinzuschauen und ähm ja, es zu verändern, es ja überhaupt erst an anzugehen. Ja, das kommt ja in mein Leben, damit ich es jetzt machen kann. Ja, und das ist ein Teil von der ganz wichtigen Selbstheilung, weil alles das, was verdrängt wird, braucht Energie, um es zu verdrängen.
(1:08:04) Ja, das heißt, es braucht richtig viel Kraft. Mm. früher wir uns mit diesen Themen beschäftigen, einfacher wird die Aufarbeitung, weil später, wenn wir älter werden äh und immer noch so viel Energie brauchen, dann geht das auf das Konto der Gesundheit. Ja, dann kommen Rückenschmerzen, dann kommt Energieverlust, dann wird das Immunsystem äh geschwächt, man ist schneller krank, ja, äh kann auch chronische Erkrankungen entwickeln, weil das ist das, was wir heute auch wissen.
(1:08:38) Wenn du ähm chronischen Stress hast, ja, dann wird das unterm Strich irgendwann zu Krankheiten führen. Mhm. Ja. Das heißt, je früher wir anfangen, diese Dinge aufzuarbeiten, ähm Glaubenssätze regulieren oder auflösen oder drehen und Emotionen regulieren, ja, ähm je mehr reduziere ich den chronischen Stress und je mehr fördere ich da durch meine ganzheitliche Gesundheit, also es ist nur das Ziel erreichen, ja, es ist nicht nur äh diese Blaupause zu leben und sich selbst zu verwirken.
(1:09:19) Ja. Ja. Sondern ein großer Teil der Selbstverwirklichung für mich persönlich, vielleicht liegt’s auch daran, dass ich ein Alter erreicht habe, wo man sich darüber mehr Gedanken macht, ähm gehört auch die die Gesundheit. Mhm. Ja. Und die Gesundheit so lange wie möglich zu bewahren. Ja. Ja.
(1:09:39) und dann nicht diese Box nicht öffnen zu öffnen, weil man Angst hat, aber das ist wie wenn man Raum hat, wo man immer nur Sachen reinstellt und dann wird der Raum immer vollaschter, dass man sagt, okay, ich stell was rein, aber ich gucke auch, ob ich was rausräumen kann, weil sonst wird der Raum ja so voll.
(1:09:57) Also, ich lasse es sortiert, ähm und nicht so ja, ich packe immer mehr rein, weil dann ist natürlich viel schlimmer irgendwann diesen Raum zu öffnen und aufzuräumen und ja, dann beschäftigt man sich halt lieber mit irgendwelchen anderen Räumen, also aka mit der Vergangenheit und was da war und so weiter, statt dass man in diesen einen Raum geht.
(1:10:18) Mhm. Und du hast mich gerade auf eine tolle Idee gebracht in Bezug auf eine Übung, ne? Wenn es äh wenn es darum geht, äh Stress zu regulieren, wenn es darum geht, Ordnung zu schaffen, wenn es darum geht, mir Gedanken zu machen über meinen Weg, über meine Blaupause, um was ich wirklich will, wenn ich wirklich keine Ahnung habe, wo ich anfangen soll, ja, dann schaffe im Außenordnung.
(1:10:44) Mhm. Ich glaub, wir haben alle so eine Schublade oder so ein Schrank, wo man mal hingehen könnte und mal aufräumen könnte. Mm. Ja, weil wenn wir im Außen anfangen bewusst Ordnung zu schaffen, dann macht das auch was mit unserem Inneren. Ja, das heißt, wenn es im Inneren schwer fällt, vielleicht auch, weil man so eine paniche Angst hat, da dran zu gehen, M, dann geh an deine erste Schublade und mache nur eine Sache.
(1:11:10) Mhm. Ähm, sortiere mal deine Socken. Ja, die die Single Socken ähm geb sie weg. Ja, die du nicht mehr anziehst, geb sie weg. Mhm. Am nächsten Tag kümmere dich um Unterwäsche oder um irgendwelche elektronischen Sachen, die du nicht mehr brauchst. Jeden Tag nur so eine Sache. Ja, genau.
(1:11:36) Und dann ist fühlt sich es an, als würdest du so ein richtig guten Frühhaputz machen, so wie wenn man das jetzt macht mit dem Haus. Ähm und ja und vor allem merkst du, dass nichts Schlimmes passiert. Also, das ist dieses kleinschrittige, damit damit du merkst, okay, ich fasse etwas an und es tut mir gut. Es ist jetzt nicht so, dass damit eine Riesenwunde aufgemacht wird, sondern das Kleine, damit auch das Gesamte dann heilen kann. Ja.
(1:12:08) Ja. Ja, genau. Oder mit Büchern. Ich habe eine ganze Menge Bücher und ich habe jetzt im Frühah wieder einige Bücher weggegeben. Es gibt ja so Systeme wie Momox, da scur den Code ein vom Buch und kriegst ein Preisvorschlag. Ja, gut. Dann ist das für ein Buch, da hast du vielleicht mal 20 € gezahlt und kriegst nur 1 € angeboten.
(1:12:33) Mhm. Ja, das Buch hat weniger Wert, wenn es im Regal liegt und es wird nicht gelesen. Mhm. Mm. Ja, das heißt, ich habe eine ganze Reihe von Büchern quasi verkauft und den äh den Ertrag, den ich bekommen habe, den stecke ich in Voranlagen. Mm. Ja. Das heißt, daraus kann ich wieder Werte schaffen. Mhm. Ja.
(1:12:56) Das tue ich aber nicht, wenn das Buch im Schrank steht und ich es nicht mehr lese. Ja, genau. Ja. Und so ist es mit vielen anderen Dingen auch. Ähm, wenn wir sie selber nicht mehr brauchen, dann haben sie keinen Wert. M wenn aber jemand anderes es kauft, bekommt es wieder einen Wert. Ist auch eigentlich schön. Ja. Ja.
(1:13:18) Und so ist es ja auch, wenn man an sich arbeitet. Also egal, ob man jetzt in der Vergangenheit was auflöst, das hat ja auch dann ähm Auswirkung jetzt nicht nur auf das Umfeld jetzt, auch auf ähm die Familie hinten dran, aber auch auf das Umfeld jetzt. Also, wenn ich da etwas in mir sortiere, nenne ich jetzt mal, dann wirkt sich das ja auch auf andere aus.
(1:13:39) Ja, und das ist dann so ein Doppelwin und ähm Ja, genau. Also, es ist wie beim beim Aufräumen, dass man sich selbst einen neuen Wert schaffen kann, aber auch für andere. Mhm. Ja. Ich habe in meinem ähm ich habe eine Live Shift, also eine Online Kursplattform, die heißt Live Shift Academy und da gibt es so ein Einsteigerkurs.
(1:14:04) Ähm da schaut man in welchen Lebensbereichen wir Fieber haben, also da, wo die Dinge nicht mehr stimmen, um einfach mal anzusetzen und mal zu schauen. Es ist wie wenn du dich entscheidest, ich schaue mir jetzt mal den Kleiderschrank an und sortiere aus oder ähm ich mache irgendeinen anderen kleinen Schritt der Veränderung.
(1:14:25) Oft haben wir ja so ein so ein allgemeines Störgefühl und können es gar nicht richtig zuordnen. Ich hatte interessantes ich hatte äh da eine interessante Erfahrung gemacht mit einer Klientin, die war der Überzeugung, die Beziehung zu ihrem Mann ist schlecht. Mhm. Ja. Er versteht sie nicht und sie dachte, da müsste sie Dinge in Ordnung bringen, inklusive sich vielleicht erstmal trennen oder soas.
(1:14:53) Und die hat sich dann mit dem Rat des Lebens beschäftigt, mit den unterschiedlichen Lebensbereichen und hat dann festgestellt, dass sie mit ihrer Arbeit und mit ihrer Karriere unzufrieden ist. Mhm. Mhm. Ja. Das Interessante war, der Mann von ihr wollte ihr helfen, indem er gesagt hat, ähm z.P.
(1:15:17) Schatz, wenn dich das alles so stresst, du musst ja keine 40 Stunden in der Woche arbeiten. Es reichen ja auch nur 30. Also er kam mit Empfehlungen und da hat sie sich nicht verstanden und geliebt gefühlt. Aber das Problem war nicht er. Das Problem war, dass äh sie beruflich an Grenzen kam und es ihr keinen Spaß mehr gemacht hat und sie sich nicht eingestanden hat, weil sie für ihre Karriere so stark gekämpft hat.
(1:15:46) M und in dem Zusammenhang ist es auch total wichtig, offen und ehrlich mal einen Blick in die unterschiedlichen Lebensbereiche zu werfen und mal zu schauen, wo ist eigentlich das tatsächliche Problem? Mhm. und damit anfängt. Ja, genau. Sonst passieren irgendwelche Probleme anderweitig und man denkt, es hat damit zu tun.
(1:16:09) So war es bei mir auch, als ich ähm ich hatte ziemliche Verdauungsprobleme und Playbauch zwei Jahre lang und das war auch so. Ich habe Symptombehandlung gemacht am Anfang. Ich habe alles mögliche äh verschiedene Diäten probiert, also Ernährung umgestellt. Ich habe beweg mich mehr bewegt, mehr Sport gemacht, weniger Sport gemacht, mehr Yoga.
(1:16:29) Ich habe alles probiert und bis ich hingeschaut habe und mich dieses Problem wirklich ernst genommen habe und gesagt habe, okay, wenn das alles nicht hilft, dann liegt die Ursache wohl woanders. Und nachdem ich wirklich in mich reingeschaut hat und mir eingestanden habe und auch das, was ich vorhin gesagt habe, muss ich halt eingestehen und ehrlich zu sich sein und dann konnte ich es transformieren und das lag auch wo ganz anders.
(1:16:57) Das waren Emotionen, die festsaßen durch Ereignisse, die passiert waren und so gesehen hatte das ja gar nichts mit meinem Bauch zu tun, aber doch wieder, weil wir halt Körper, Geist, Seele sind. Wir sind nicht einfach nur Körper oder nur Geist oder nur Seele, sondern wir sind ja, das funktioniert ja nur alles zusammen.
(1:17:18) Und ich dachte, ich muss was körperlich ändern. Dabei musste ich was seelisch ändern und dann ist das einfach wieder hat sich ja synchronisiert, harmonisiert und dann ist es auf allemal wieder gelaufen sozusagen. Also es funktioniert halt die Verdauung und das es hilft einfach, wenn man weiß, dass das miteinander zusammenhängt, damit man auch auf dieses Lebensrad, wie du jetzt gerade gesagt hast, als Beispiel schauen kann und versteht, okay, das könnte damit zusammenhängen.
(1:17:48) versuche ich mal diesen anderen Weg. Ja, und schau da auch mal ehrlich hin und und such nicht die Schuld im Außen. Also, ich habe auch die ganze Zeit versucht im Außen etwas zu ändern. Ähm habe dann auch äh Job gewechselt, Umfeld viel geändert, hat aber auch nichts gebracht und dann habe ich gemerkt, okay, dann hat es mit mir, dann ist es in mir etwas, dass ich ändern muss, damit sich das auch ja auch wieder in mir ändern kann.
(1:18:18) Ähm und genau, dass wir da einfach hinschauen und ehrlich sein können, weil wir es erkennen. Mhm. Mhm. Ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht. Ähm ich hatte äh vor vielen, vielen Jahren Hashimoto bekommen. Mhm. Und das war bei mir eine Schilddrüsenüberfunktion, ne, wo das Autoimmunsystem verrückt spielt.
(1:18:42) Das war so schlimm, dass wenn ich hier so über meine Härschen gefahren bin am Arm, ähm das war wie elektrisch geladen, so dass die Haarwurzeln weh getan haben. War schon krass. Ähm, habe nur noch 45 kg gewogen, war schon echt heftig. Habe dann Medikamente bekommen, die wollten erst die Schilddrüse rausnehmen, aber ich hatte dann entschieden, es erstmal über Medikamente zu machen und ähm die Schilddrüse wurde immer kleiner.
(1:19:11) die hatte ähm solche Knötchen, die immer wieder äh die Gefahr haben, zu heißen Knötchen zu werden. Die müssen dann rausoperiert werden. Und irgendwann ähm hatte ich auch gedacht, so nach Rüdiker Dalke, ja, die Sprache des Körpers, ähm was steckt eigentlich so dahinter? Und ähm die Schildrüse hat ja viel mit Selbstausdruck zu tun, mit Identifikation, mit äh Sprache, die eigene Wahrheit sprechen.
(1:19:44) Und ähm ich habe dann damals mich auch entschieden ähm erstmal damit zu experimentieren. Ja. Und für mich erstmal zu schauen, was ist meine Wahrheit? Mhm. Ja. Daraufhin ist aber ganz viel passiert. Ich habe mich von meinem damaligen Mann getrennt. Ich habe mich neu aufgestellt. Ich habe mich neu sortiert.
(1:20:04) Ja, ähm ich habe meine meine Arbeit neu aufgestellt und irgendwann war ich bei der Kontrolluntersuchung und dann sagte die Ärztin, es ist ja interessant, es sind keine Antikörper mehr feststellbar, so als wäre nie Hashimoto als Erkrankung da gewesen und es auch keine Knötchen mehr. Die Schildrüse ist einfach nur klein, aber da war nichts mehr an Knötchen oder so.
(1:20:25) Es war alles weg. Ja, habe ich auch gedacht. Das ist schon schon krass, ja, wenn man dann so ein so ein ähm Nachweis bekommt. Mhm. Weil normalerweise bleiben Antikörper ja im Körper. Mhm. Ja. M sind aber bei mir nicht mehr da. Sind weg. Mhm. Ja, das zeigt ja auch, dass dein Körper sich selbst heilen kann. Mhm. Ähm, hat aber auch damit zu tun, wenn dein Gehirn mitmacht sozusagen, also wenn du dein Verstand, wenn du dich dafür entscheidest auch darauf einzugehen.
(1:21:07) Und daran merkt man wieder, dass das Denken Auswirkungen hat auf die Gefühle und die Gefühle mit dem Nervensystem und das wiederum sich auf den Körper auswirkt. Und dieser Zusammenhang ähm das darf man einfach nicht unterschätzen, was da für eine Macht in uns ist, in unserem System. Und so wie wir es schädigen können, können wir es aber auch wieder reparieren.
(1:21:30) Mhm. Joe Despener schreibt in einer seiner Bücher über Nobzebo und Placebo, ne? Placebo ist ja, dass du ein Wirkstoff bekommst. Ähm äh das sind auch nur äh Zuckerperlchen, aber sie haben eine Wirkung, dass etwas sich verbessert und es wirkt auf den Menschen und Noebo ist das Gegenteil. Und in seinem Buch hat er beschrieben von einem Mann, der ähm todbens krank war.
(1:22:02) Es gab ein neues Medikament und äh er äh war bei äh dem Versuchsteam dabei, also er war einer der Probanten und offensichtlich hat das Medikament bei ihm gewirkt, weil die Erkrankung kam zum Stillstand. Mhm. Weiß nicht mehr genau, wie es im Buch stand bei Joe Spencer, aber die Geschichte geht weiter. Er war also irgendwie in Remission und war auch ganz glücklich und dann kam raus, dass das Medikament nicht wirkt.
(1:22:29) Mhm. Ergo, er wurde wieder krank und ist dann auch gestorben. Mhm. Ja. Das heißt, es ist scheinbar alles in seinem Kopf passiert. Ja, glaube die Regeneration, ja, diese Remission der Erkrankung und dann aber auch das Gegenteil. Mhm. Ja. Und das ist schon das ist schon krass. Ja, das ähm ich glaube, es ist ein guter Abschluss, um festzustellen, dass wir unser Gehirn selbst neu programmieren können.
(1:23:07) Mhm. wir aber auch genauso verantwortlich sind, wenn etwas in unserem Leben nicht so ist, wie wir es gerne hätten, weil unser unser Denken dann dafür und unsere Filter und das, was alles in unserem Gehirn, wie du es vorhin erklärt hast, ähm eingestellt ist, dass das gar nicht das Neue sehen kann. Mhm. Und wenn wir das erkennen, dann können wir ansetzen und etwas verändern.
(1:23:37) und ähm dann können wir in diesen Prozess in diese kleinen Schritte reingehen und das ist so wertvoll und spannend und ja, ich danke dir auf jeden Fall Anja, dass du uns mit deiner Erfahrung auch so viel mitgegeben hast und auch die äh kleinen Übungen und wie wir selbst da anfangen können, ähm ja, auf unser Herz auch zu hören, weil da ist steckt einfach dieser Anfang drin.
(1:24:03) Ja, dieses wir sagen nicht, okay, wir wollen jetzt was verändern vom Kopf, das funktioniert nicht. Das ist wie mit Neujahrsetzen. Die sind irgendwie auf dem Außen programmiert auf, okay, ich muss ja abnehmen oder ich muss irgendwas in meinem Leben verändern, aber das ist nicht das, was wirklich wollen. Und das, was wirklich wollen, wenn wir das spüren und dann da den ersten kleinen Schritt gehen und auf diese Reise machen, dann finden wir zu uns selbst.
(1:24:26) Ja. Möchtest du abschließend noch was sagen? Möchte ich noch was zum Abschluss sagen? Ja, okay. Ich möchte ich möchte äh äh jeden und jede, die deinen Podcast hört und das, was wir besprochen haben, ähm sich das wirklich zu Herzen zu nehmen, mal zu schauen, ähm was derjenige wirklich wirklich in seinem Leben hineinziehen will und ähm äh was er sein möchte.
(1:25:06) Mhm. Ja. und dann wirklich Schritt für Schritt schaut, was passt nicht mehr dazu. Und dazu fällt mir ein schönes Bild ein. Und zwar ähm David wurde ja von Michelangelo aus einem Marmorklotz hinausgearbeitet. Ja, das heißt, ähm, ich möchte jeden einladen, ja, die eigene Blaupause aus diesem Marmorklotz herauszuarbeiten und dann zum Strahlen zu bringen.
(1:25:34) We ich bin überzeugt, wenn uns das allen gelingt, wir machen eine schönere Welt, wir machen eine bessere Welt, wenn wir uns zurückbesinnen auf die Blaupause, auf das, was wirklich sind von unserer Natur her. Ja, das war ein schöner Abschluss. Ich habe auch gerade Gänsehaut bekommen. Danke auf jeden Fall für dein dabei sein und ja, für diese schönen Abschlusswe sehr gerne.
(1:26:00) Gut, dann bis bald. Tschüss.

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