Folge 22 | 30.03.2026
Dr. Joe Dispenza Erfahrung | Was mir fehlte | 6 Jahre Meditation
Ich spreche heute offen über meine Reise mit der Arbeit und den Meditationen von Dr. Joe Dispenza. Bis heute fasziniert mich sein Ansatz. Dennoch stand ich vor dem Scheitern. In dieser Podcastfolge verrate ich dir, warum 6 Jahre intensive Praxis für mich fast nicht gereicht hätten – und was ich tun musste, um mich endlich selbst zu heilen.
Fühlst du dich beim Meditieren oft wie eine Maschine? Stoppt dein Gedankenkarussell trotz aller Anstrengung nicht? Dann ist diese Folge für dich.
Was du in dieser Folge erfährst:
- Welche 3 Dinge ich mir auf meiner Reise mit Dr. Joe Dispenza gewünscht hätte (und warum ich fast gescheitert wäre)
- Mein wichtigstes Learning: Warum ständiges Meditieren wie eine Maschine deine Probleme verschlimmern kann
- Warum ein überreiztes Nervensystem echte Heilung verhindert – und was ich selbst dagegen unternahm (Das gab mir Sicherheit, echte Hoffnung und Zuversicht)
An welchem Punkt stehst du gerade? Meditierst du schon oder hast du Erfahrungen mit den Meditationen von Dr. Joe Dispenza gemacht? Schreib es in die Kommentare.
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Transkript
(00:00)
Ich meditiere seit sechs Jahren mit Meditationen von Joe Dispenza. Und ich musste erst richtig krank werden, um zu verstehen, was Meditation wirklich ist.
Und trotzdem hätte ich es fast nicht geschafft, mich mit seinen Meditationen selbst zu heilen – weil mir drei Dinge gefehlt haben. Genau darüber möchte ich heute sprechen.
(00:20)
Mein Name ist Lisa Hoffmann und ich helfe Menschen dabei, aus ihrem Stressmodus herauszukommen – durch Nervensystemregulation und Meditation.
Warum habe ich überhaupt mit Meditation angefangen? Fangen wir ganz vorne an.
Ich war von Grund auf ein eher ängstlicher Mensch. In meiner Kindheit war ich nicht besonders mutig und habe früh gemerkt, dass ich viele Selbstzweifel habe. Besonders im Reitsport wurde mir das bewusst, weil ich dort immer wieder an meine Grenzen kam – mir fehlte das Selbstvertrauen und ich hatte oft große Angst.
Ich hatte auch einige Unfälle, die sich vermutlich eingebrannt und meine Angst zusätzlich verstärkt haben.
(01:00)
Mit Meditation habe ich damals noch nicht begonnen – ich war ja noch ein Kind.
Erst später, als ich mich nach meinem Studium selbstständig gemacht habe, kam das Thema auf. Jeder, der selbstständig ist, weiß: In der Selbstständigkeit wird man mit allem konfrontiert, womit man jemals Probleme hatte.
Man trägt viel Verantwortung, muss viel selbst entscheiden – und genau dadurch kamen bei mir viele Ängste wieder hoch, die ich lange unterdrückt hatte.
(01:33)
Über einen Kunden bin ich dann auf das Thema Meditation gestoßen. Ich fand es spannend und dachte mir: Ich probiere es einfach aus.
Meine damalige Idee war ziemlich simpel: Wenn ich Angst habe, dann muss ich einfach meine innere Stärke aufbauen – und dann verschwindet die Angst schon.
Also habe ich angefangen zu meditieren und mir eine Meditation von Joe Dispenza gekauft. Das tat mir auch gut – zumindest kurzfristig.
(02:15)
Doch irgendwann kam eine Phase, in der sehr viel in meinem Leben passiert ist – und ich wurde richtig krank.
Ich hatte extreme Verdauungsprobleme, viele verschiedene körperliche Beschwerden – Haut, Lunge, immer wieder wechselnde Symptome. Manche gingen, andere kamen zurück.
Was jedoch konstant blieb, waren meine Verdauungsprobleme und meine starken Ängste.
Und das, obwohl ich meditierte und dachte: Wenn ich meine innere Stärke aufbaue, müsste sich das doch lösen.
(02:56)
Aber so einfach war es nicht.
Ich begann, mich intensiver mit Meditation zu beschäftigen – nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch: Was passiert eigentlich im Körper beim Meditieren?
Und dann wurde mir etwas klar: Es lag nicht an äußeren Umständen.
Ich hatte alles verändert – Ernährung, Job, Umfeld, Routinen, Sport. Ich habe wirklich alles gemacht. Und trotzdem hatte ich diese Probleme.
Also wusste ich: Die Ursache muss in mir liegen.
(03:55)
Ich verstand schließlich:
Meine Gedanken erzeugen meine Gefühle.
Nicht verarbeitete Gefühle beeinflussen mein Verhalten – und auch meinen Körper.
Zu diesem Zeitpunkt wurde mir klar: Meditation ist nicht einfach nur Entspannung. Da steckt viel mehr dahinter.
(04:19)
Ich entschied mich, wirklich tief zu gehen. Meditation nicht nur oberflächlich zu nutzen, sondern als Werkzeug für echte Transformation.
Dabei hat mir Joe Dispenza sehr geholfen – vor allem durch sein Wissen über das Nervensystem, das Gehirn und die körperlichen Prozesse.
Das hat es mir erleichtert, mich auf Meditation einzulassen.
(04:46)
Ich begann, mich nach und nach von alten Emotionen zu lösen.
Aber – wie ich am Anfang gesagt habe – gab es eine Phase, in der ich fast aufgegeben hätte.
Wenn ich einfach nur stumpf weitergemacht hätte, wie es vorgegeben war, hätte ich vielleicht irgendwann gedacht: „Das funktioniert bei mir nicht.“
(05:21)
Denn mir haben drei Dinge gefehlt.
Das erste war: Menschlichkeit.
Ich habe mich irgendwann wie eine Meditationsmaschine gefühlt. Nach dem Motto: Meditiere so viel wie möglich, geh da durch, halte durch.
Ich saß teilweise bei 35 Grad in meinem Zimmer auf Zypern, im Bikini, mit einem Handtuch unter mir – und habe zwei Stunden am Stück meditiert.
Ich habe mich da regelrecht durchgekämpft, weil ich dachte, so muss es funktionieren.
(06:22)
Doch irgendwann habe ich mich gefragt: Muss das wirklich so sein?
Und ich habe gemerkt: Nein. Es geht auch anders.
(06:40)
Der zweite Punkt war mein Nervensystem.
Ich habe alles mit Disziplin und Druck kompensiert – mit dem starken Wunsch, mich selbst zu heilen.
Aber dieser Druck hat mein Nervensystem noch mehr überreizt.
Ich war ohnehin im Überlebensmodus – und dann kam noch dieser innere Zwang dazu: „Du musst mehr machen, mehr meditieren.“
(07:54)
Das Ergebnis:
Noch mehr Gedanken, noch mehr Unruhe.
Ich bin morgens aufgewacht und hatte sofort ein Gedankenkarussell. Nachts konnte ich oft nicht schlafen, weil ich dachte, ich müsste noch mehr tun.
Ich war gefangen – in meinen alten Emotionen und in der Angst, es nicht zu schaffen.
(08:42)
Dann habe ich mich gefragt: Was brauche ich eigentlich wirklich?
Und ich habe angefangen, auf mein Inneres zu hören.
Dabei habe ich gemerkt: Mir fehlt mein Herz.
Das klingt vielleicht ungewöhnlich – aber mir hat es an Selbstliebe gefehlt. Ich war innerlich instabil.
Und ich habe erkannt: Vielleicht kann ich gar nicht heilen, wenn ich das nicht zuerst heile.
(09:16)
Also begann ich, mein Herz zu stärken.
Ich machte gezielt Meditationen für den Herzraum, baute innere Stärke auf und regulierte mein Nervensystem.
Und dann passierte etwas:
Ich spürte plötzlich Veränderungen in meinem Körper.
(09:41)
Ich erinnere mich an eine Meditation ganz besonders.
Ich saß wieder in meinem abgedunkelten Raum, es war heiß, ich hatte wieder nur ein Bikini an und saß auf meinem Bett.
Und plötzlich habe ich in meinem Bauch gespürt, dass sich etwas bewegt.
Es war, als würde sich etwas lösen.
Und ich wusste intuitiv: Das sind alte Emotionen, die gerade gehen.
(10:16)
Ab da wurde es Schritt für Schritt besser.
Ich konnte wieder normal essen, hatte keine Verdauungsprobleme mehr, keinen Blähbauch, mein Körper hat sich reguliert.
Und da hat mir tatsächlich auch meine Konsequenz geholfen – dranzubleiben.
(10:46)
Aber was mir gefehlt hat, war Geduld und Selbstliebe.
Ich habe mir enormen Druck gemacht, weil ich überall gehört habe: „Es funktioniert.“
Und ich dachte: „Warum funktioniert es bei mir nicht?“
Bis ich verstanden habe: Ich muss liebevoll und geduldig mit mir sein.
(11:18)
Erst dann hat es wirklich funktioniert.
Und das hätte ich mir mehr gewünscht – auch von Joe Dispenza:
Mehr Fokus auf diesen Aspekt.
Vielleicht ist das einfach eine andere Herangehensweise – vielleicht auch eine eher „männliche“ Art. Ich weiß es nicht.
(11:41)
Was mir außerdem gefehlt hat: klare Orientierung.
Es gibt so viele Meditationen – man weiß oft gar nicht, welche die richtige ist.
Ich habe unglaublich viel ausprobiert und war oft unsicher:
Mache ich es richtig? In welcher Reihenfolge?
(12:24)
Und am meisten hat mir eine Gemeinschaft gefehlt.
Ja, es gibt Events – aber die finden nur zu bestimmten Zeiten statt und oft weit weg.
Mir hat der Austausch gefehlt:
Mit Menschen, die auf dem gleichen Weg sind.
Zu teilen, zu lernen, sich gegenseitig zu unterstützen.
(13:21)
Genau deshalb habe ich später meinen eigenen Raum aufgebaut – den „DeepHeart Circle“.
Einen Ort, an dem Menschen sich austauschen können, gemeinsam wachsen und genau die Unterstützung bekommen, die mir damals gefehlt hat.
(13:44)
Ich schätze die Arbeit von Joe Dispenza sehr – vor allem das Wissen und die wissenschaftlichen Hintergründe.
Aber in der Umsetzung habe ich mich oft allein gelassen gefühlt.
Ich konnte das nur durch meine eigene Disziplin und meinen starken Willen kompensieren.
(14:10)
Und ich glaube: Nicht jeder möchte oder kann sich so tief in das Thema einarbeiten.
Das muss auch nicht sein.
Wenn es einen klaren Weg gibt, der verständlich erklärt wird, ist es viel leichter, als alles selbst herauszufinden.
(14:41)
Jetzt interessiert mich:
Wo stehst du gerade?
Meditierst du schon?
Hast du dich schon einmal damit beschäftigt?
Oder ist das Thema komplett neu für dich?
Vielleicht hast du auch schon Meditationen von Joe Dispenza ausprobiert oder andere Techniken kennengelernt.
Schreib es mir gerne in die Kommentare – ich freue mich sehr darauf zu lesen, wo du stehst.
Und wenn dir das Video gefallen hat, abonniere gerne meinen Kanal.
Bis zum nächsten Video.
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